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Népszabadság - Ungarn | Dienstag, 7. Juni 2011

Slowenen gegen nachhaltige Politik

Die Slowenen haben in einem Referendum gegen die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters gestimmt. Doch die linksliberale Tageszeitung Népszabadság sieht hinter der Politik der Regierung Weitsicht: "Premier Borut Pahor hat bereits früher durchblicken lassen, dass er im Fall eines negativen Ausgangs des Referendums zurücktreten werde. Die Mitte-Rechts-Opposition fordert nun genau dies. Das slowenische Budgetdefizit ist zwar ziemlich hoch, doch ist die Staatsverschuldung in Höhe von 40 Prozent im EU-Vergleich verhältnismäßig niedrig. Wo liegt dann eigentlich das Problem? Die slowenischen Politiker haben versucht, nachhaltig zu denken. Sie wollten die slowenische Wirtschaft einerseits flexibler machen, andererseits wollten sie durch die Erhöhung des Renteneintrittsalters die Wettbewerbsfähigkeit Sloweniens dauerhaft verbessern. Doch das Volk war anderer Meinung."

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