Neatkarīgā - Lettland | Donnerstag, 23. Juni 2011
Letten lassen sich Zeit mit dem Euro
Die Griechenland-Krise hat in Lettland die Debatte um den richtigen Zeitpunkt für eine Einführung des Euro neu belebt. Die nationalkonservative Tageszeitung Neatkarīgā rīta avīze mahnt zur Zurückhaltung: "Die Struktur der Euro-Zone hat einen sichtbaren Defekt, und das derzeitige System ist ungerecht, denn es schafft Bedingungen, die eine ausgewogene Entwicklung innerhalb von Europa verhindern und damit zur Zahlungsunfähigkeit von EU-Mitgliedstaaten führen können. Die Euro-Zone muss sich daher verändern. Sie muss auf eine stabile Grundlage gestellt werden und darf keine Länder aufnehmen, die wirtschaftlich nicht in der Lage sind, mit Deutschland zu konkurrieren. Aber auch wenn die Grundsätze der Euro-Zone geändert werden, muss sie Lettland nicht gleich um jeden Preis erfüllen, denn schon ein paar Jahre später könnte es erneut zu Änderungen kommen. Das ist der Hauptgrund, warum selbst die heftigsten Befürworter einer Euro-Einführung in Lettland im Jahr 2014 bereits von einer Verschiebung sprechen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, lettisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Finanzpolitik, » Wirtschaftspolitik, » Lettland
Alle verfügbaren Texte von » Juris Paiders
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 23. Juni 2011