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Népszabadság - Ungarn | Samstag, 9. Juli 2011

Ungarns Staatsfernsehen feuert Mitarbeiter

Der staatliche Rundfunk in Ungarn hat angekündigt, aus Sparzwängen rund 1.000 Mitarbeiter zu entlassen. Sparen muss auch die britische BBC, doch mit einem entscheidenden Unterschied, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: "Die öffentlich-rechtlichen Medien in Großbritannien leiden kein bisschen darunter. Dort wird niemand gefeuert. Die BBC sieht ihren Betrieb durch eine Radio- und Fernsehgebühr gewährleistet. ... Anders in Ungarn: Eine größere Dummheit als die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühr hat die Welt der Medien noch nicht gesehen. ... Während bei der BBC die Einsparungen mit der Einstellung von Sendungen verbunden sind, werden bei uns keine Sendungen vom Programm genommen. Bei der BBC ist das Sparmodell transparent, bei uns ist nur zu sehen, dass die Leiter, Redakteure und Mitarbeiter von existierenden und weiterhin fortbestehenden Sendungen nacheinander vor die Tür gesetzt werden. Dieses Vorgehen ist ebenso schändlich wie erniedrigend und ganz offensichtlich nicht wirtschaftlich, sondern politisch motiviert."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 11. Juli 2011

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