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Rzeczpospolita - Polen | Donnerstag, 14. Juli 2011

Medienmonster Murdoch

Zwischen den Geschäften von US-Medienunternehmer Ruport Murdoch und dem Wikileaks-Gründer Julian Assange gibt es durchaus Parallelen, meint die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita, doch vor allem Murdoch kommt dabei schlecht weg: "Beide Herren engagieren sich in einem ähnlichen Geschäft. Murdoch hat mit Hilfe seiner Boulevard-Zeitungen mit Nachrichten gedealt, die er auf eine illegale und unmoralische Art und Weise erlangt hatte. Die Journalisten, die für ihn arbeiteten, haben die Mobiltelefone von Stars und von Verbrechensopfern abgehört und für intime Details aus dem Privatleben der Politiker bezahlt. Assange hat hingegen unter anderem für die geheime Korrespondenz von US-Diplomaten bezahlt, die aus dem Außenministerium gestohlen wurde. Millionen von Internet-Nutzern konnten per Mausklick auf etwas zugreifen, was niemals ans Tageslicht kommen sollte. ... Und jetzt ist Murdoch das schwarze Schaf - ein Medienmonster, das die Menschheit ins Unglück stürzt."

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