La Repubblica - Italien | Freitag, 15. Juli 2011
Finanzpolitische Apokalypse droht
Der Widerstand der Republikaner gegen die Anhebung der Schuldenobergrenze ist rein ideologischer Natur, schreibt die linksliberale Tagezeitung La Repubblica: "Die Verhandlungen zwischen US-Präsident Barack Obama und den Republikanern sind an einem toten Punkt angelangt, der rein politischer Natur ist. Dieser zwingt jedoch die ganze Welt, sich mit der absurden, unvorstellbaren Perspektive der Apokalypse der globalen Finanzwelt anzufreunden. ... Die Anhebung der Schuldenobergrenze erfordert ein Blut-Schweiß-und-Tränen-Sparpaket, das die robuste US-Wirtschaft durchaus verkraften könnte. Der Widerstand der Republikaner ist ein ideologischer. Die Konservativen sind im Namen eines extremen Liberalismus nicht ansatzweise gewillt, Steuererhöhungen auf Milliardäre oder Hedgefonds zu akzeptieren. Ein Funken gesunder Menschenverstand der Politiker in Washington oder ein finanzpolitischer Geistesblitz müssen den Zug stoppen, der in voller Fahrt auf die Entgleisung zusteuert. Einen schlechteren Zeitpunkt konnte es nicht geben."
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