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Sega - Bulgarien | Mittwoch, 20. Juli 2011

EU-Kritik an Bulgarien verpufft

Die EU-Kommission hat am Mittwoch in ihrem jüngsten Fortschrittsbericht zu Bulgarien und Rumänien die fehlenden Anstrengungen beider Länder im Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalität bemängelt. Die Tageszeitung Sega kritisiert, dass die EU die politisch Verantwortlichen nicht beim Namen nennt: "Es ist an der Zeit, dass Brüssel aufhört den Hund zu spielen, der bellt, aber nicht beißt, also nur Probleme aufzeigt, die Namen aber verschweigt. Die Fortschrittsberichte werden von Jahr zu Jahr steriler und im jüngsten sucht man selbst im Kleingedruckten vergeblich nach Namen. So fühlt sich niemand direkt von der Kritik angesprochen, so scharf sie auch sein mag. Mit dieser Unentschlossenheit sendet uns Europa aber ein falsches Signal. Schließlich kennen wir unsere Banditen sehr wohl, denn sie verstecken sich nicht. Im Gegenteil - sie prahlen mit ihrer Macht. Wir müssen sie aber zuerst entlarven und öffentlich zur Schau stellen, bevor wir sie dorthin verfrachten können, wo sie hingehören - ins Abseits."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 21. Juli 2011

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