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Frankfurter Rundschau - Deutschland | Freitag, 22. Juli 2011

Europäischer Währungsfonds ist geboren

Mit den in Brüssel gefassten Beschlüssen ist der Rettungsschirm EFSF endlich zu einem Europäischen Währungsfonds entwickelt worden, lobt die linksliberale Frankfurter Rundschau: "Eine Einrichtung, die den Konstruktionsfehler der Währungsunion, eine gemeinsame Währung ohne politische Union, ein gutes Stück weit korrigiert. Das ist die Sensation des Treffens. ... Die Euroländer haben sich ein Fremdwährungsrisiko eingehandelt. Streng genommen macht es keinen Unterschied, ob sich Italien oder Deutschland im Euro oder im Dollar verschulden. Durch die von Deutschland durchgesetzte No-bail-out-Klausel, die Chiffre, die es verbietet, dass ein Land für ein anderes haftet, ist der Euro für alle eine Fremdwährung. ... Hier setzt der Europäische Währungsfonds an. Er ist die Feuerwehr, die die Fremdwährung Euro in Notfällen bereitstellen kann. Er ist das Bollwerk gegen Spekulationsattacken. Er ist die Garantie dafür, dass die Euroländer wenn schon nicht füreinander, dann doch zumindest für den Euro gemeinsam einstehen - und damit indirekt natürlich auch füreinander."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 22. Juli 2011

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