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Die Presse - Österreich | Montag, 25. Juli 2011

Ängste wegen Zuwanderung offen diskutieren

Der mutmaßliche Attentäter Anders Behring Breivik hat ein 1.500-seitiges Manifest über seine rassistischen Überzeugungen ins Internet gestellt. Diesen Äußerungen unterliegt dasselbe Unbehagen über Zuwanderung und andere Kulturen wie den Kommentaren, die andere Menschen im Netz posten, bemerkt die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: "Unter den Postern, die [im Internet] aus sich herausgehen, sind viele, die in der wirklichen Welt ein ehrbares bürgerliches Leben leben. Man sollte darauf vertrauen, dass Gewaltexzesse wie jener von Oslo und Utøya ein gewisses Maß an Nachdenklichkeit auslösen. Menschen, die mit den gesellschaftlichen Veränderungen, die Zuwanderung und kulturelle Entgrenzung mit sich bringen, nicht zurechtkommen, als Terror-Brandstifter zu denunzieren, wird das Problem nicht lösen. Man kann nur zur Tagesordnung übergehen. Und auf der sollte ganz oben die Frage stehen, wie man die Debatte über Chancen und Risiken unserer neuen gesellschaftlichen Wirklichkeiten aus der aggressiven Anonymität der virtuellen Welt zurück in den politischen Diskurs holen kann."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 25. Juli 2011

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