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Rzeczpospolita - Polen | Dienstag, 26. Juli 2011

Attentat ähnelt nicht islamistischem Terror

Die norwegischen Behörden haben den mutmaßlichen Attentäter Anders Breivik als christlichen Fundamentalisten eingestuft (die Einstufung hat die norwegische Polizei später nicht aufrecht erhalten, Anm. d. Red., 10. August 2011), aber die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita sieht keine Ähnlichkeit zu islamistischem Terror: "Es begehen diejenigen einen semantischen Missbrauch, die heute den 'christlichen Fundamentalismus' mit dem 'islamischen Fundamentalismus' vergleichen, indem sie behaupten, dass beide eine tödliche Bedrohung für Europa darstellen. Das Christentum fordert nicht zum Terror und zum Töten von Ungläubigen auf - selbst in seiner fundamentalen Version nicht. (Oder ist es schon Fundamentalismus, wenn man gegen homosexuelle Ehen ist?) Und weder katholische noch protestantische Geistliche predigen Hass gegen den Islam. Es gibt natürlich Ausnahmen - wie der US-amerikanische Pastor Terry Jones, der sich dazu bekannt hat, dass die beste Methode den christlichen Glauben zu verteidigen die Verbrennung des Korans sei. Doch werden solche Leute wie Jones von den christlichen Politikern und Journalisten geächtet und isoliert."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 26. Juli 2011

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