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Kathimerini - Griechenland | Mittwoch, 27. Juli 2011

Alexis Sorbas war ein guter Grieche

Der griechische Filmemacher Michalis Kakogiannis ist am Montag im Alter von 89 Jahren in Athen gestorben. Berühmtheit erlangte er 1964 mit der Romanverfilmung Alexis Sorbas, die mit drei Oscars ausgezeichnet wurde. Die konservative Tageszeitung Kathimerini lobt das von Kakogiannis vermittelte Griechenland-Bild: "Die Figur Sorbas - egal was für ein Trotzkopf er ist - reagiert auf bemerkenswerte Art und Weise auf Katastrophen. ... Seine Leidenschaft ist das Leben selbst. ... Auch wenn die Ansicht, dass in jedem Griechen ein Sorbas steckt, romantisch und naiv klingt, erweist sich das Bild Griechenlands, das Kakogiannis in seinem Film darstellte, als in vielerlei Hinsicht zutreffend. Vielleicht auch deshalb, weil er nicht versucht hat, das Land zu verschönern oder zu idealisieren. ... Er sprach gesellschaftliche Wahrheiten aus und trug so zur Entwicklung Griechenlands bei. ... Er überging Grenzen mit einem grundlegenden Prinzip: 'Damit die Kunst universal werden kann, muss sie die Wahrheit sagen.'"

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 28. Juli 2011

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