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Népszabadság - Ungarn | Montag, 8. August 2011

Polnischer Rechtspopulist wählt Freitod

Der ehemalige stellvertretende Premier Polens Andrzej Lepper hat in der vergangenen Woche Selbstmord begangen. Das ist ungewöhnlich für einen rechtspopulistischen Politiker wie Lepper, bemerkt die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: "Volkstribune suchen selten den Freitod. Dies passt nicht zu ihrer Rolle. Und Andrzej Lepper war ein echter Volkstribun. ... 1991 begann er in dreckigen Gummistiefeln seine politische Laufbahn. Er verstand das Volk und konnte mit der Öffentlichkeit umgehen. Lepper erklärte sich zum Beschützer der Bauern. ... Bei polnischen Präsidentschaftswahlen ging er mehrfach ins Rennen, er brachte seine Partei in den Sejm und er war stellvertretender Parlamentspräsident. Ein paar Monate war er auch euroskeptischer Abgeordneter im Europäischen Parlament. Der Höhepunkt seiner politischen Laufbahn war aber, als er Landwirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident in der rechten Regierung [von Jarosław Kaczyński] war."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 8. August 2011

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