România Liberă - Rumänien | Donnerstag, 25. August 2011
Rumänisches Gold nicht Kanadiern überlassen
Rumäniens Präsident Traian Băsescu hat sich dafür ausgesprochen, dass der kanadische Investor RMGC die Zulassung zur Goldgewinnung im siebenbürgischen Roşia Montana erhalten soll, die aus ökologischen Gründen noch nicht erteilt worden ist. Dahinter steckt ein unsauberer Deal, vermutet die Tageszeitung România Liberă: "Der Präsident sagt nichts über die Risiken, die die Förderung dieser 300 Tonnen Gold in Roşia Montana mit sich bringen, und auch nichts darüber, was die cleveren Burschen der kanadischen Firma RMGC verdienen würden und was schlussendlich dem rumänischen Staat bleibt. Das bleibt ungewiss, solange die Konzessionsdokumente ein Geheimnis sind. ... Wenn sich Rumänien schon entschließt, die Apuseni-Berge zu zerstören, um zwölf Milliarden Euro einzunehmen, wie die Beratungsfirma Oxford Policy Management schätzt, warum wird das nicht mit einer seriösen Firma gemacht? Das muss kein Staatsunternehmen sein. Allerdings fördern in Krisenzeiten alle zivilisierten Länder zuerst ihre eigene Unternehmen."
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Alle verfügbaren Texte von » Sabina Fati
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