Cinco Días - Spanien | Montag, 19. September 2011
Deutsche Euro-Politik wird offener
Nach dem Treffen in Wrocław macht die Wirtschaftszeitung Cinco Días einen erfrischenden Wandel bei den Deutschen aus: "Aus dem jetzigen Chaos heraus könnte eine Ordnung entstehen. Seit einigen Wochen scheinen die deutschen Politiker offener zu sein für langfristige Lösungen der Krise der Währungsunion. Im Moment besteht Berlin nach wie vor darauf, dass die verschuldeten Peripherie-Staaten ihre Finanzen kontrollieren. Für die Zukunft haben Merkel und andere Politiker deutlich gemacht, dass sie offen sind, alles ohne Tabus zu diskutieren. Die Bündnispartner Deutschlands sollten alles tun, diese neue und erfrischende Haltung zu unterstützen. Zu Beginn des Treffens der Euro-Finanzminister hat Angela Merkel noch ihr Nein zu den Euro-Anleihen bekräftigt, die häufig als Allheilmittel dargestellt werden. Aber wer genau hinhört, stellt fest, dass sich der Ton in Berlin klar geändert hat. Die deutschen Politiker sprechen inzwischen entschieden von der Phase nach der Krise."
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