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Les Echos - Frankreich | Mittwoch, 5. Oktober 2011

Zeitbombe Dexia entschärfen

Seit drei Jahren kämpft die Großbank Dexia ums Überleben, nachdem sie nur dank staatlicher Hilfen der Pleite entkam. Eine Zeitbombe wie viele andere Banken auch, analysiert die Wirtschaftszeitung Les Echos: "Der Dexia-Skandal hätte schon vor drei Jahren bereinigt werden können. Dafür hätten Frankreich und Belgien im Oktober 2008 allerdings schnell und konsequent handeln müssen. Aber sie haben es vorgezogen, der Sache Zeit zu geben. Damit waren sie gewiss nicht die einzigen. Viele europäische Staaten haben auf das gleiche Pferd gesetzt. Drei Jahre später stecken die meisten dieser (spanischen, deutschen, italienischen usw.) Einrichtungen immer noch in der Klemme. Sie überleben wie Zombies dank der Kredite der europäischen Zentralbank, die leicht zu bekommen sind, und untergraben das Vertrauen in den gesamten europäischen Bankensektor. Das sind Zeitbomben. Jetzt muss dringend über ihr Schicksal entschieden werden. ... Der Dexia-Skandal zeigt uns genau wie die Griechenland-Krise, dass es gilt, beherzt und schnell zu handeln, sonst wird es später teuer."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 5. Oktober 2011

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