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Hospodárske noviny - Slowakei | Freitag, 14. Oktober 2011

EU nimmt Slowakei nicht ernst

Die Slowakei war einem gewaltigen Druck ausgesetzt, um im zweiten Anlauf dem erweiterten Euro-Rettungsschirm zuzustimmen, meint die liberale Wirtschaftszeitung Hospodárske noviny: "Der Blick von außen auf die Slowakei sieht traurig aus. Wir geben das Bild eines Knechts ab, der es wagte, frei über sein Geld zu entscheiden, und der dafür mit dem Verlust seiner Souveränität abgestraft wurde. ... Die Slowakei hatte das volle Recht, die von Deutschland und Frankreich ausgehenden ständigen Regeländerungen für den Rettungsschirm zu blockieren. Dieser ist keine Institution der EU und entstand informell und im Widerspruch zum Lissabon-Vertrag. Aus Brüssel wurden wir brutal unter Druck gesetzt. ... In der Folge fiel die Regierung, und [Oppositionschef] Fico - ein Experte für das Schuldenmachen - wurde um Hilfe gerufen. ... Das alles haben wir deshalb getan, damit uns Europa ernst nimmt. Aber in Brüssel hat man uns nie ernst genommen. Daran wird sich auch jetzt nichts ändern."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 14. Oktober 2011

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