Hospodárske noviny - Slowakei | Montag, 17. Oktober 2011
Slowaken werden unter Euro-Rettung leiden
Die Zustimmung der Slowakei zum erweiterten Rettungsschirm für den Euro ist nach Meinung der Wirtschaftszeitung Hospodárske noviny ein Riesenfehler gewesen: "Die Nachricht der Finanzminister der G20 ist unmissverständlich: Die Euro-Zone muss für die Schuldenkrise Griechenlands und Italiens einen höheren Preis als ursprünglich gedacht zahlen. ... Auf dem bevorstehenden EU-Gipfel wird ein Plan vorgelegt werden zur Rekapitalisierung privater europäischer Banken, für die Rettung Griechenlands und die Maximierung der 'Feuerkraft' des Rettungsschirms. Daraus folgt, dass die Slowakei im Verlauf des kommenden Jahres weitere Milliarden bereitstellen muss. ... Um es klar zu sagen: Die Slowaken mit einer Rente von 360 Euro müssen die italienische Regierung finanzieren, und indirekt auch die italienischen Rentner mit einer Pension von 1.700 Euro, weil Berlusconi nicht spart. Dann kommen die Spanier an die Reihe mit einer Rente von 1.400 Euro und dann die Belgier mit 2.100 Euro. Die Folgen für die Slowakei werden fatal sein."
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