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De Morgen - Belgien | Freitag, 28. Oktober 2011

Sparmaßnahmen verringern Kaufkraft

Die europäischen Staaten haben sich auf dem Euro-Rettungsgipfel politisch wieder ein Stück angenähert, doch die wirtschaftlichen Probleme der Länder werden anhalten, kritisiert die linksliberale Tageszeitung De Morgen: "Europa hat unter dem Druck der Krise zwar einen Schritt zu einer weiteren politischen Integration gemacht. Die einzelnen Länder haben wieder ein Stück ihrer Autonomie abgegeben und akzeptieren, dass sie unter gegenseitiger Aufsicht stehen, wobei jeder seine Haushaltspolitik nach denselben Maßstäben und Normen gestalten muss. ... Das Problem aber ist, dass nirgendwo eine Spur zu finden ist, wie man die Wirtschaft wieder flott machen kann. Im Gegenteil: Drastische Sparmaßnahmen, um die Staatsschuld der europäischen Länder zu verringern, werden eher einen negativen Effekt auf die Kaufkraft, Investitionen und das Wachstum haben. Finanzpolitisch sieht es zwar etwas rosiger aus, wirtschaftlich aber hat man zu wenig gelöst."

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