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Delo - Slowenien | Dienstag, 8. November 2011

Euro muss sich besser verteidigen

Die Finanzminister der Euro-Länder haben am Montag in Brüssel darüber beraten, wie sie den Euro-Rettungsfonds erweitern können, um auch Länder wie das hoch verschuldete Italien zu schützen. Sie forderten vor allem Einsparungen in den Krisenländern. Doch gerade das hilft nicht, meint die linksliberale Tageszeitung Delo: "Nur Sparmaßnahmen in Zeiten geringen Wachstums werden nicht ausreichen, schon gar nicht in den Ländern, die bereits in die Rezession treiben, eben weil sie den Gürtel enger geschnallt haben. Deshalb muss die Euro-Gruppe unbedingt den Verteidigungswall stärken, um die schwächsten Glieder vor Angriffen des spekulativen Kapitals zu schützen. Die Tatsache, dass Italien an den Börsen in Ungnade gefallen ist, ist also eine neue Warnung davor, dass die Krise des Euro noch lange nicht vorbei ist, sondern sich weiter verschärft."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 8. November 2011

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