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Le Soir - Belgien | Dienstag, 15. November 2011

Belgien spielt mit dem Feuer

EU-Kommissar Karel de Gucht hat in einem Interview am Montag gesagt, dass Belgien das nächste Opfer der Finanzmärkte sein könnte, während der designierte belgische Premier Elio Di Rupo bei den Verhandlungen über das Spar-Budget 2012 nur langsam voran kommt. Die Tageszeitung Le Soir fordert schnelle Entscheidungen: "Nach so vielen Monaten der Verhandlungen darf die Regierungsbildung nicht am Haushalt scheitern. Das wäre unerklärlich und unverantwortlich. Natürlich verlangen Haushaltsentscheidungen Debatten und Auseinandersetzungen, aber die Grundlagen und Bedingungen sind doch nun wirklich hinreichend bekannt! Wirtschaftliche Notwendigkeiten legen sie fast unumstößlich fest, ihr Ausmaß und die Strukturreformen werden von der europäischen Finanzwirtschaft bestimmt. ... Das mag bedauerlich sein, aber für Nörgeleien ist es zu spät. Wir haben keine Zeit mehr und auch keine weiteren Argumente. Mit dem Feuer zu spielen und dabei darauf zu hoffen, dass ein Fehler positive Nebeneffekte haben könnte, wäre Selbstmord."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 15. November 2011

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