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Dienas Bizness - Lettland | Dienstag, 22. November 2011

Litauischer Bankenskandal erreicht Lettland

Die lettische Finanz- und Kapitalmarktaufsicht (FKTK) hat am Montag Beschränkungen für die Geschäftsbank Latvijas Krājbanka (LKB) beschlossen. Die Wirtschaftszeitung Dienas Bizness ist besorgt: "Der Grund für den Schritt ist, dass die litauische Regierung de facto die LKB-Mutterbank Snoras verstaatlicht hat, deren größter Aktionär der berüchtigte russische Milliardär Wladimir Antonow ist. Natürlich ist die Entscheidung der FKTK nicht populär, aber sie war richtig. Schließlich bekommt jeder sein Geld, der ein Girokonto bei der LKB hat, und er kann damit seinen täglichen Zahlungsverkehr abwickeln. Aber es kann nicht dazu kommen, dass die großen Sparer zur Bank laufen, ihr Geld abheben und damit der Bank den Todesstoß versetzen. … Die entscheidende Frage ist jetzt, was mit der LKB passieren soll. … Vermutlich wird sie an eine andere in Lettland aktive Bank verkauft. Immerhin ist die Marke LKB überaus bekannt, und viele Letten dachten bis zum Beginn des Snoras-Skandals gar nicht daran, dass eine Bank, die das Wort 'Lettland' im Namen trägt, in ausländischem Besitz ist."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 22. November 2011

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