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La Repubblica - Italien | Freitag, 25. November 2011

Mario Monti stärkt Europa

Mit der Anwesenheit Montis beim Gipfeltreffen in Straßburg verbindet sich die Hoffnung, dass von nun an nicht mehr nur das Duo Merkel Sarkozy über die Zukunft der Euro-Zone entscheidet, freut sich die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: "Mario Monti hat sich in die deutsch-französische Liaison eingeschaltet. Damit verändert sich die Dynamik des europäischen Entscheidungsprozesses. Es genügte, dass sich der italienische Premier in der Frage der Rolle der Europäischen Zentralbank auf die Seite von Merkel schlug, um das Tauziehen zwischen Paris und Berlin zu beenden, das seit Monaten das Duo am Rhein lähmt. Es genügte, dass Monti - mit harschen Worten in Richtung Berlin und Paris - an die Bedeutung des gemeinschaftlichen Prinzips Europa erinnerte, um zugleich jeden Verdacht zu zerstreuen, dass von nun an ein Triumvirat an die Stelle des deutsch-französischen Duos tritt. … Es besteht die Hoffnung, dass Italiens Einschreiten nicht zu neuen Blockaden führt, sondern den Knoten löst und die Positionen aufweicht."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 25. November 2011

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