Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 30. November 2011
Iranische Botschaftsbesetzer verschärfen Konflikt
Iranische Studenten haben am Dienstag die britische Botschaft in Teheran gestürmt und etwa zwei Stunden besetzt gehalten. Die Regierung in London hatte zuvor im Atomstreit ihre Sanktionen gegen den Iran verschärft. Der Angriff vertieft den Konflikt zwischen dem Iran und dem Westen, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: "Seit der Islamischen Revolution 1979 gibt es starke Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen. Höhepunkt war die Besetzung der US-amerikanischen Botschaft in Teheran und die 444 Tage dauernde Geiselnahme der dortigen Diplomaten. Die jetzigen Umstände ähneln geisterhaft den damaligen. Die Eiszeit zwischen dem Westen und dem Iran hat sich sukzessive verschärft, insbesondere seit dem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) am 9. November. Demnach steht Iran im Verdacht, an einer Atombombe zu basteln. Die Iraner streiten das ab. Die Haltung des Iran ähnelt der Israels. Der jüdische Staat hält sich zwar bedeckt, ob er Atomwaffen besitzt oder nicht. Gleichwohl tut er alles dafür, um potentielle Angreifer mit einem möglichen Atomschlag abzuschrecken."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Weltanschauung, » Politik, » Großbritannien, » Iran
Alle verfügbaren Texte von » Gábor Miklós
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 30. November 2011