De Standaard - Belgien | Donnerstag, 1. Dezember 2011
Neuen Spielraum schnell nutzen
Die Zinssenkung der Zentralbanken ist ein kleines Hoffnungszeichen, meint die liberale Tageszeitung De Standaard: "Doch die echte Lösung muss von anderer Seite kommen. Niemand zweifelt mehr daran, dass nur noch ein paar Tage bleiben, um die totale Entgleisung der Schuldenkrise zu verhindern. Bei dem Ende nächster Woche geplanten europäischen Gipfel wird es um Alles oder Nichts gehen. ... Die Zentralbanken haben der Politik Spielraum verschafft, und glücklicherweise gibt es auch Signale, dass mit diesem Spielraum etwas geschieht. .... Die Einsicht wächst, dass es keine guten und schlechten Euro-Länder gibt. Denn wenn die Euro-Zone zusammenbricht, stürzen wir alle ins Elend. Es ist traurig, dass diese Krise Europa und die Welt erst an den Rand des Abgrunds führen musste, bevor Bewegung in die Fronten kam. Wir können nur hoffen, dass die Notwendigkeit, die eigenen Tabus zu brechen und Spannungen untereinander zu überwinden, jetzt endlich zu jedem durchdringt."
» zum ganzen Artikel (externer Link, niederländisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Finanzpolitik, » Europa
Alle verfügbaren Texte von » Bart Sturtewagen
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 1. Dezember 2011