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Politiken - Dänemark | Mittwoch, 7. Dezember 2011

Russen vertrauen Putin nicht mehr

Die Proteste gegen mutmaßlichen Wahlbetrug bei den Parlamentswahlen in Russland reißen nicht ab. Am Dienstag gingen in Moskau und St. Petersburg rund 50.000 Polizisten und Sicherheitskräfte gegen Demonstranten vor, von denen mehr als 400 verhaftet wurden. Die russischen Bürger nehmen den Kampf für Demokratie und Rechtsstaat nun selbst in die Hand, meint die linksliberale Tageszeitung Politiken: "Putin scheint zum ersten Mal verwundbar zu sein, weil er nicht mehr das Vertrauen der Wähler hat, aber dennoch an der Macht festhält. Es handelt sich um ein Regime, dass vor keiner Gesetzesübertretung zurückscheut, wenn es ihm nützt. Gegen Kritiker wird hart und gesetzeswidrig vorgegangen. Hoffentlich ziehen die westlichen Führer die Lehren aus der Wahl und fordern nachdrücklich einen russischen Rechtsstaat. Die Russen werden nach dem Schwindel auch bei den Präsidentschaftswahlen im März mit Putin klarkommen müssen, aber kaum noch weitere zwölf Jahre, wie er es geplant hat."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 7. Dezember 2011

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