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De Standaard - Belgien | Freitag, 23. Dezember 2011

Gewerkschaften blockieren Belgiens Zukunft

Das belgische Parlament hat am Freitag der Rentenreform zugestimmt und damit unter anderem das Eintrittsalter für den Vorruhestand von 60 auf 62 Jahre erhöht. Die massiven Streiks im öffentlichen Dienst am Vortag gegen diese Erhöhung zeigen, wie rückwärtsgewandt die Gewerkschaften sind, meint die liberale Tageszeitung De Standaard: "Unsere Gesellschaft muss neue Gleichgewichte suchen. Zwischen Erwartung und Realität. Zwischen dem, was wir wollen und dem, was wir bezahlen können. Zwischen den Rechten der einen und denen von anderen. ... Das Bestehende auf Kosten der Zukunft zu verteidigen, ist keine legitime Wahl. Auch nicht für diejenigen, für die man eintreten will. Dies ist eine Schlacht, die die Gewerkschaften verlieren werden, wenn sie keine Antwort auf den Vorwurf finden, dass sie Generationen gegeneinander aufhetzen. ... Jetzt müssen die betroffenen Parteien wieder miteinander ins Gespräch kommen. Aber nicht, um Dinge zu verhindern, sondern um Entscheidungen zu treffen, die nicht nur verantwortlich, sondern auch realisierbar und bezahlbar sind."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 23. Dezember 2011

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