Der Standard - Österreich | Donnerstag, 5. Januar 2012
Kleiner Sieg für die Demokraten
Die geringe Wahlbeteiligung bei den Vorwahlen der Republikaner und die starken inhaltlichen Unterschiede zwischen den Kandidaten spielen den Demokraten in die Hände, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard: "Den Demokraten wird diese Lage tendenziell nützen. Hämisch weisen sie auf die matte Stimmung bei den Gegnern hin und reichen Daten aus Iowa herum, in denen Romney vor allem bei Wählern, die unter 50.000 Dollar Jahresgehalt haben, und bei Unabhängigen schlecht abschnitt. Beides sind Gruppen, die den Wahlausgang im Dezember entscheidend beeinflussen werden. Dennoch: Zu früh freuen dürfen sie sich nicht. Steht der republikanische Kandidat einmal fest, dann werden die Karten neu gemischt. Dann wird wahlentscheidend sein, was den Republikanern mehr wert ist: die Selbstzerfleischung der eigenen Partei oder der Hass auf den Demokraten im Weißen Haus."
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