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Hospodářské noviny - Tschechien | Dienstag, 17. Januar 2012

Olli Rehn leidet unter Rating-Paranoia

EU-Währungskommissar Olli Rehn hat am Montag die Rating-Agentur Standards & Poor's für deren Herabstufung von neun Euro-Ländern kritisiert und die Agenturen als "Instrument des US-amerikanischen Finanzkapitalismus" bezeichnet. Die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny attestiert Rehn deshalb Paranoia: "Rekapitulieren wir den ersten Tag nach der Herabstufung: 1. Frankreich verkaufte problemlos Schuldscheine. 2. Die europäischen Aktienmärkte waren leicht im Plus. 3. Moody's beließ es für Frankreich beim höchsten Rating AAA. 4. EU-Kommissar Rehn ist verrückt geworden. Die ersten drei Punkte stimmen mit der Einschätzung des Internationalen Währungsfonds überein, wonach es 'mit entschiedenen Vorkehrungen und globaler Unterstützung möglich ist, eine neue Phase der Krise abzuwehren'. Freilich, das muss man hinzufügen, nur unter einer Bedingung: Dass sich Europa nicht ORPS einfängt - das Olli Rehn Paranoic Syndrom."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 17. Januar 2012

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