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Sme - Slowakei | Dienstag, 17. Januar 2012

Unglücks-Kapitän schadet Italiens Ansehen

Dem Kapitän des gekenterten Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia, Francesco Schettino, wird die Schuld an dem Unglück gegeben, das bislang sieben Todesopfer gefordert hat. Schettino hat nach Überzeugung der liberalen Tageszeitung Sme mit seinem unprofessionellen Verhalten dem Ruf Italiens geschadet: "Ein Kapitän verlässt ein sinkendes Schiff als Letzter. Dieser moralische Befehl gilt fast überall auf der Welt. Nach Lage der Dinge war das aber nicht der einzige Grundsatz, den Schettino ignoriert hat. ... Das Bild eines unverantwortlich handelnden Kapitäns beschädigt das gesamte Image Italiens. Das Image eines Landes, das von Leuten mit der Einstellung des Kapitäns an den Rand des Bankrotts geführt wurde, mit dem sich jetzt der Rest Europas herumschlagen muss. Nichts Schlimmeres konnte der Kapitän seinem Land und dessen Tourismus-Gewerbe gerade jetzt antun."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 17. Januar 2012

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