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Presseschau | 20.10.2014

 

TOP-THEMA

Homosexualität und Scheidung spalten Synode

Papst Franziskus hatte angeordnet, das Abstimmungsergebnis zu veröffentlichen. (© picture-alliance/dpa)

 

Die katholischen Bischöfe haben sich zum Abschluss ihrer zweiwöchigen Synode im Vatikan nicht auf einen Reformkurs im Umgang mit Homosexuellen und Geschiedenen geeinigt. Entsprechende Teile des am Samstag veröffentlichten Abschlusstexts verfehlten die erforderliche Mehrheit. Die Kirche muss sich nicht wundern, wenn ihr Gläubige den Rücken kehren, kritisieren einige Kommentatoren. Andere loben, dass Papst Franziskus die Bischöfe zu einer weiteren Öffnung zwinge.

The Independent - Großbritannien

Die Hirten vertreiben ihre Schafe

Die Bischöfe sollten sich nicht über weitere Kirchenaustritte wundern, wenn sie an ihrem veralteten Umgang mit Homosexuellen und Geschiedenen festhalten, meint Kolumnist Stefano Hatfield in der linksliberalen Tageszeitung The Independent: "Religion droht für eine ganze Generation obsolet zu werden. ... Was immer man vom derzeitigen Papst halten mag, er hat zumindest erkannt, dass viele in seiner heutigen Kirchengemeinde mit den jahrhundertealten Vorurteilen des Katholizismus kämpfen, und er hat versucht, etwas zu ändern. Dass seine Bischöfe ihn brüsk zurückgewiesen haben, ist Erklärung genug für den erstaunlichen gesellschaftlichen Rückgang des 'Religiösen'. Wenn die religiösen Führer Großbritanniens nicht auf die verbliebenen Mitglieder ihrer Herden hören, werden sie weiter in immer kleineren Kreisen miteinander sprechen." (19.10.2014)

Jutarnji List - Kroatien

Papst zwingt Bischöfe zur Offenheit

Auch wenn die Bischofssynode keine neue gemeinsame Haltung gegenüber Homosexuellen und geschiedenen Eheleuten gefunden hat, sind die Bischöfe nun zur offenen Diskussion über diese Themen gezwungen, lobt die liberale Tageszeitung Jutarnji List: "Eine Synode zu diesem Thema einzuberufen war eine mutige Entscheidung. Noch mutiger war es, ihre Uneinigkeit zu verkünden. Die Kirche ist zur Kommunikation mit der Welt bereit, deren Teil sie unbestreitbar ist. Gleichzeitig hat Papst Franziskus die Tore des hohen Hauses aufgestoßen. Seine Entscheidung, den Bericht der Synode sofort und in Gänze auf einer Pressekonferenz zu verkünden, ist ein Präzedenzfall. Absolut einzigartig ist seine Entscheidung, sogar die Abstimmungsergebnisse Artikel für Artikel bekannt zu geben. Damit gibt er den Gläubigen nicht nur einen genauen Einblick in die Kräfteverhältnisse, sondern auch in die Leiden und Schwierigkeiten der katholischen Kirche, Antworten auf die Herausforderungen der heutigen Zeit zu finden." (20.10.2014)

Gazeta Wyborcza - Polen

Franziskus macht Transparenz zur Chefsache

Die Aufgeschlossenheit, mit der die Geistlichen bei ihrer Familiensynode über schwierige Themen wie Scheidung und Homosexualität gesprochen haben, nährt die Hoffnung, dass sich die Kirche öffnen könnte, freut sich der Kirchenexperte der liberalen Tageszeitung Gazeta Wyborcza Jan Turnau: "Im Vatikan ist erneut Gott erschienen. Ich kann wieder einmal sagen: 'Ex Roma lux'. Das heißt: in Rom sehen wir Licht. Das wichtigste daran war die Offenheit, mit der die Diskussion geführt wurde. Und sie wurde nicht von den Reformatoren aufgezwungen, sondern der Papst hat sie selbst begonnen. Dies besonders hat meine christliche Hoffnung genährt, dass zukünftig in der Kirche die Ökumene gestärkt wird. Und dass Geschiedene besser behandelt werden, die man bisher als eine Art Unglück angesehen hat. Ebenso könnte es sein, dass man Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung offener begegnet." (20.10.2014)

Die Welt - Deutschland

Glauben nicht bis ins Detail regeln

Nachdem es bei der Familiensynode keine Mehrheit für einen Reformkurs im Umgang mit Homosexualität oder wiederverheiratet Geschiedenen gab, fordert die konservative Tageszeitung Die Welt die katholische Kirche auf, den Anspruch einer bis ins Kleinste einheitlich geregelten Lehre aufzugeben: "Der katholische Glaube ist universal. Er muss überall einheitlich gelehrt werden, dadurch ist Katholizismus, anders als der Protestantismus, definiert. Die konkreten Ableitungen für Detailfragen des täglichen Lebens müssen aber in Manila, New York oder Berlin-Kreuzberg zwangsläufig unterschiedlich ausfallen. Rom könnte allgemeine Richtlinien erlassen, in deren Rahmen die nationalen Bischofskonferenzen jeweils eigene Antworten auf die Fragen ihrer Gesellschaft finden. ... Ein Katholizismus der zwei, der fünf, der x Geschwindigkeiten birgt die Gefahr der Spaltung. Niemand weiß das besser als der Papst, die personifizierte Einheit der Kirche. Und doch war es ausgerechnet Franziskus, der das Abstimmungsergebnis der Synode veröffentlicht sehen wollte." (20.10.2014)

POLITIK

24 Sata - Kroatien

Volltreffer im Kampf gegen Zagrebs Politmafia

Der langjährige Oberbürgermeister der kroatischen Hauptstadt Zagreb, Milan Bandić, ist am Sonntag zusammen mit weiteren Stadtpolitikern wegen Korruptionsverdachts festgenommen worden, wie die staatliche Antikorruptionsbehörde Uskok bestätigte. Endlich hat es einmal einen großen Fisch erwischt, jubelt die Boulevardzeitung 24 Sata: "Die Schlagzeile, dass Milan Bandić 'wegen Korruption' festgenommen wurde, klingt fast schon witzig angesichts der Tatsache, dass der Name in den letzten zehn Jahren fast als Synonym für Korruption benutzt wurde. Jetzt bleibt eigentlich nur die Frage, für welche Delikte er zur Verantwortung gezogen wird - die Liste ist schließlich endlos. Und unklar bleibt auch, warum Bandić fast ein ganzes Jahrzehnt lang nicht einmal verhört, geschweige denn verhaftet wurde. ... Das zeigt eigentlich, wie groß und mächtig sein familiär-korruptes Netzwerk ist. Bandićs Hinterlassenschaft aufzuräumen, wird nun eine ungleich schwierigere Aufgabe, als es seine Verhaftung war." (20.10.2014)

Iltalehti - Finnland

U-Boot-Jagd heizt Verteidigungsdebatte an

Das schwedische Militär ist seit dem Wochenende in einem Großeinsatz vor der Küste Stockholms wegen des Verdachts auf eine ausländische Unterwasseroperation. Angeblich wurde der Notruf eines russischen U-Boots abgefangen. Der Einsatz dürfte die Verteidigungsdebatte in Schweden erneut befeuern, vermutet die Boulevardzeitung Iltalehti: "Die Suche in den Stockholmer Schären weckt Erinnerungen an die Jagd auf U-Boote zu Beginn der 1980er Jahre. ... Natürlich muss auf Grenzverletzungen reagiert werden, aber gleichzeitig muss die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. ... Auf jeden Fall wird die U-Boot-Jagd die Verteidigungsdebatte in Schweden anheizen, denn immer mehr Schweden betrachten die Abschaffung der Wehrpflicht als Fehler. Außerdem ist nicht einmal aus Europa die Machtpolitik verschwunden. Und der führende Moralwächter [Schweden] kann sich nicht nur auf Einsätze zur Krisenbewältigung in fernen Regionen konzentrieren. ... Die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht würde jedoch sehr lange dauern." (20.10.2014)

Proto Thema - Griechenland

Griechische Linke muss seriöser werden

Das griechische Linksbündnis Syriza gewinnt weiter an Popularität. Rund 30 Prozent der Wähler würden ihm die Stimme geben, wie aus aktuellen Umfragen hervorgeht. Doch anstatt überhastet Neuwahlen zu fordern, sollten die Linken erstmal realistische Forderungen formulieren, ärgert sich die liberale Wochenzeitung Proto Thema in ihrer Online-Ausgabe: "Offensichtlich haben nur wenige einen echten Überblick über die Lage. Die meisten sind von der Perspektive der Macht 'betrunken'. Dies ist aber kein seriöses Verhalten gegenüber dem Land und den Bürgern. … Die Bürger können weder die hoch gesteckten Ziele der Regierung länger ertragen noch müssen sie die übertriebenen Empfehlungen der Opposition aushalten. Letztere hält Griechenland für den Nabel der Welt und glaubt deshalb, dass ihre Empfehlungen sofort von den Kreditgebern akzeptiert würden. ... Zumindest kann man ein wenig Seriosität verlangen, damit die Opfer der Bürger während der letzten fünf Jahre nicht vergebens waren." (19.10.2014)

Libération - Frankreich

Frankreichs Sozialisten brauchen klares Ziel

Die ehemalige Vorsitzende der französischen Sozialisten Martine Aubry hat am Sonntag in einem Interview die Wirtschaftspolitik von Präsident François Hollande kritisiert. Die linksliberale Tageszeitung Libération unterstützt ihre Forderungen von Maßnahmen zur Konjunkturbelebung: "Unter diesen [wirtschaftlichen] Bedingungen ist es absolut gerechtfertigt, nach alternativen Maßnahmen zu suchen, sich gleichzeitig um Nachfrage und Angebot zu kümmern und eine echte Steuerreform zu fordern. Sicherlich kann man sich fragen, ob es möglich oder wünschenswert ist, das französische Defizit zu erhöhen, während die Märkte ein Auge auf Frankreich haben, und von vornherein alle Reformen zur Flexibilisierung der Wirtschaft abzulehnen. Und plötzlich den Kurs zu ändern, wo man sich doch vor nicht einmal einem Jahr auf eine Richtung festgelegt hatte. ... In einem Punkt sollten sich alle Linken einig sein: Es muss dringend ein allgemeines - nicht nur finanzielles - Ziel festgelegt und erklärt werden, wohin das Land geführt werden soll." (19.10.2014)

WIRTSCHAFT

Der Standard - Österreich

Neue Gasrouten für die EU schaffen

Moskau und Kiew haben sich im Gasstreit laut Aussagen des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko vom Freitag offenbar mittelfristig auf einen Kompromiss geeinigt. Das ist eine gute Nachricht, Europa sollte aber endlich unabhängiger werden vom russischen Gas, kommentiert die linksliberale Tageszeitung Der Standard: "Aufatmen kann auch die EU, sind doch mehrere Länder nicht nur von russischem Gas, sondern auch von Pipelines durch die Ukraine abhängig. Allerdings erhält Europa die Belieferung nicht zum Nulltarif. De facto wird die EU die Altschulden der Ukraine bei Gasprom von 4,5 Milliarden Dollar übernehmen müssen. … Einzige Schlussfolgerung, die Europa schon längst hätte ziehen müssen: alternative Gasrouten und Energieträger zu forcieren. … Doch besser spät als nie, also: Eigenproduktion in Europa und Importe aus Nordafrika oder Norwegen erhöhen. Aufbau von Flüssiggasterminals, Rückzug aus der fossilen Energie. Das wird mit Kosten verbunden sein, doch Unabhängigkeit gibt es nicht zum Nulltarif." (20.10.2014)

Népszabadság - Ungarn

Russland kann sinkenden Ölpreis kompensieren

Angesichts des massiv gesunkenen Erdölpreises ist in vielen westlichen Medien die Befürchtung geäußert worden, dass Russland in arge Probleme geraten könnte. Die linksliberale Tageszeitung Népszabadság glaubt hingegen, dass Russland durchaus in der Lage ist, die Einbußen staatlicher Einnahmen aus dem Erdölgeschäft zu kompensieren: "Dank des ersten Halbjahres, als der Ölpreis noch hoch war, konnte Russland rund 450 Milliarden Dollar [353 Milliarden Euro] (!) an Devisenreserven anhäufen. ... Russland wird nicht umhin können, diese Reserven anzutasten, einerseits zur Stärkung des Rubels, andererseits zum Stopfen der Budgetlöcher. Es gibt aber auch noch andere Instrumente. So kann Russland seine hohen Militärausgaben im kommenden Jahr ohne weiteres senken. ... Zudem könnte Russland Kredite aufnehmen. Allerdings wäre dies in der jetzigen Situation nicht unbedingt empfehlenswert. ... Russland befindet sich bei weitem nicht in jener Misere, in der die Weltpresse das Land sieht." (19.10.2014)

The Malta Independent - Malta

Deutsches Spardiktat stärkt Extremisten in EU

Die von Berlin aufgezwungene Sparpolitik droht, in mehreren Staaten extremistische Parteien an die Macht zu bringen, so wie das in der Weimarer Republik der Fall war, warnt die liberal-konservative Tageszeitung The Malta Independent: "Länder wie Italien, Spanien, Griechenland und nun auch Frankreich haben offenbar genug von den Vorschriften der Merkel-Clique. ... Sie bestehen darauf, dass fiskalpolitische Flexibilität mit wirtschaftlicher Restrukturierung einhergehen muss. Andernfalls werden sie der Spirale der Deflation niemals entgehen, die letztlich zu Zahlungsausfall und Zusammenbruch führen wird. In all diesen Ländern finden in den kommenden Jahren Wahlkämpfe statt, in Griechenland möglicherweise bereits im nächsten Jahr. Und eine von der Sparpolitik verletzte und vergiftete Wählerschaft ohne Aussicht auf Erlösung könnte durchaus die gleiche Entscheidung treffen wie die deutschen Wähler 1933." (19.10.2014)

La Repubblica - Italien

Italien hat ein Recht auf höheres Defizit

Italiens Regierung hat am Donnerstag ein sogenanntes Stabilitätsgesetz vorgelegt, das Steuersenkungen und Investitionen von 36 Milliarden Euro umfasst. Endlich wehrt sich auch Rom gegen die Brüsseler Regeln des Stabilitätspakts, applaudiert der Ökonom Tito Boeri in der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica: "Eine dieser Regeln steht noch dazu in keinem Vertrag, sondern wird stillschweigend bei der Bewertung der nationalen Haushaltsgesetze angewendet: Ein Land darf ein Jahr lang die Defizitgrenze überschreiten, wenn sein Bruttoinlandsprodukt sinkt oder das Wachstum vier Prozent unter seinem Potenzial liegt. Mit einer Wachstumsprognose von 0,1 Prozent für 2015 liegt Italien 3,9 Prozent unter seinem Wachstumspotenzial [von vier Prozent]. Wegen einer Dezimale muss Italien also außergewöhnliche Umstände anführen, um seinen ersten expansiven Haushaltsplan seit sieben Jahren zu verabschieden. Regeln sind unvermeidbar streng und scheinen immer demjenigen idiotisch, dem sie auferlegt werden." (19.10.2014)

Berliner Zeitung - Deutschland

Bahnstreik in Deutschland schadet Angestellten

Die Lokführergewerkschaft GDL hat mit einem Streik am Wochenende, an dem in neun Bundesländern die Ferien begannen oder endeten, den Bahnverkehr lahmgelegt. Etwa zwei Drittel der Fernzüge sowie viele Regionalzüge standen still. Damit schadet die GDL allen Angestellten, meint die linksliberale Berliner Zeitung: "Gerade in Deutschland haben die Gewerkschaften ihre Verantwortung seit vielen Jahren übererfüllt. Ihre Gehaltsforderungen waren so moderat wie ihre Streikaktionen. Das schätzen auch die Arbeitgeber. Mit diesem Umgang unter Tarifpartnern scheint Schluss zu sein. Am Wochenende hat die Gewerkschaft der Lokführer versucht, die Republik lahmzulegen, nicht hauptsächlich wegen berechtigter Forderungen nach mehr Lohn und einer geringeren Arbeitszeit, sondern weil sie die Konkurrenzgewerkschaft EVG ausstechen will. Damit desavouiert die GDL das Streikrecht. Für einen Machtkampf zwischen Gewerkschaften ist es nicht im Grundgesetz verankert worden. Der politische und gesellschaftliche Schaden dieses Streits ist enorm - zu Lasten aller Arbeitnehmer." (20.10.2014)

GESELLSCHAFT

Expressen - Schweden

Islamophobie macht keine Extremisten

Schwedens neuer Minister für Wohnungsbau, Mehmet Kaplan, ist massiv in die Kritik geraten. Er hatte in türkischen Medien Islamophobie für die Radikalisierung von Muslimen und den Zustrom zur Terrormiliz IS verantwortlich gemacht. Die liberale Boulevardzeitung Expressen schließt sich der Kritik an Kaplan an: "Islamophobie [ist demnach] die Antwort auf alle Fragen: Die Geheimpolizei wird von Islamophobie angetrieben, ebenso wie die Terrorgesetzgebung, die Medienberichterstattung und nun also auch die IS-Rekrutierung. Der Hass auf Muslime ist zweifellos eine Seuche, die sehr ernst genommen werden muss. ... Doch Kaplan kann nicht entgangen sein, wie schlecht Islamophobie als Erklärungsmodell für Dschihadismus taugt. Er selbst machte den Fehler, 2007 eine Anti-Terror-Übung aus diesen Gründen zu verurteilen - nur wenige Jahre bevor in Stockholm ein Selbstmordattentäter zuschlug." (19.10.2014)

MEDIEN

Respekt - Tschechien

Pressefreiheit braucht auch zahlende Leser

Der Verkauf von Anteilen des Verlags, der die liberale slowakische Tageszeitung Sme herausgibt, an die der Korruption verdächtige Investmentgesellschaft Penta ist für die liberale Wochenzeitung Respekt eine schlechte Nachricht für die Demokratie: "Reiche einheimische Unternehmer hatten schon immer genug Geld, um Entscheidungen von Politikern zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Keinen Einfluss hatten sie auf die Medien, die ihnen auf die Finger sahen. Doch seit einem Jahr fällt die Mehrheit tschechischer und slowakischer Medien in die Hände derer, die gar keine verlegerischen Ambitionen haben, wohl aber Machtambitionen. ... Die gute Nachricht ist, dass die Redakteure, die bei Sme gekündigt haben, ein neues Projekt starten wollen. ... Die Zeit für billige oder Gratiszeitungen endet aber. Über die Zukunft von Qualitätsmedien entscheiden auch die Leser mit ihrer Bereitschaft, für den Inhalt zu bezahlen. In diesem besten Fall werden dann Journalisten und Leser gemeinsam Verantwortung dafür übernehmen, dass die Freiheit erhalten bleibt." (20.10.2014)

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