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Polityka Online - Polen | Mittwoch, 8. Februar 2012

Vatikan versucht sich an Missbrauchs-Aufklärung

Rund 200 Würdenträger und Kirchenexperten beschäftigen sich noch bis Donnerstag auf einer viertägigen Konferenz im Vatikan mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. Das linksliberale Nachrichtenportal Polityka Online findet die Konferenz wichtig, verlangt aber mehr Transparenz: "Null Toleranz gegenüber sexuellem Missbrauch in der Kirche. In diesem Geist sollen die Psychologen und Seelsorger miteinander reden, wenn sie sich mit den Pädophilie-Skandalen beschäftigen. Der Vatikan sendet damit die Botschaft an die Welt, dass er sich ernsthaft mit dieser ekligen Angelegenheit beschäftigt, sich nicht vor der Wahrheit scheut und diese verurteilt. … Doch es ist weiter unklar, ob die Konferenz für Medienvertreter geöffnet wird und Papst Benedikt XVI. will nicht persönlich erscheinen. Seine Präsenz würde die Bedeutung der Konferenz erhöhen und die Botschaft noch glaubwürdiger erscheinen lassen. Diese Zweifel müssten noch bis zum Ende der Konferenz beseitigt werden. Wenn das nicht geschieht, dann bleibt der Eindruck zurück, dass die Veranstaltung nur PR-Charakter hat."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 8. Februar 2012

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