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Polska - Polen | Freitag, 27. Juni 2008

Zukunft der polnischen Werften

Am Donnerstag endete die Frist der EU-Kommission an Polen zur Vorlage eines Konzepts zur Umstrukturierung der drei Werften des Landes. Die Tageszeitung Polska kritisiert, dass alle polnischen Regierungen seit 2004 viel Zeit verloren. "Die [drei letzten] Regierungen von Marek Belka, Kazimierz Marcinkiewicz und Jarosław Kaczyński haben kein Umstruktierungsprogramm für die Werftindustrie vorbereitet, das Brüssel zufrieden gestellt hat. ... Erst kurz vor der Schließung der Büros der Europäischen Kommission übersandte die Regierung von [Donald] Tusk die entsprechenden Dokumente. ... Ist das normal, dass darüber, ob in Gdynia, Gdańsk und Szczecin Schiffe gebaut werden, der Poststempel entscheidet? Leider ja. Fast alles wird bei uns auf den letzten Drücker gemacht. In dem Spiel um die polnische Werftindustrie sind nicht Milliarden-Verträge oder tausende Arbeitsplätze wichtig. Am wichtigsten ist, wer dort an der Macht ist. Ob die PiS [nationalkonservative Partei] die Posten der SLD-Leute [sozialdemokratische Partei] übernimmt, und die PO [Partei des Ministerpräsidenten Donald Tusk] die PiS ersetzt. Von diesem Wirrwarr profitieren die Konkurrenz und private Investoren."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 27. Juni 2008

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