Eleftherotypia - Griechenland | Donnerstag, 18. September 2008
Kritische Phase im Namensstreit
Die Verhandlungen um den Namensstreit zwischen der Republik Mazedonien (FYROM) und der griechischen Region Mazedonien befinden sich in einer kritischen Phase. Die Außenminister beider Staaten treffen sich heute überraschend in Paris. Die Tageszeitung Eleftherotypia kommentiert das Ergebnis der bisherigen Verhandlungen wie folgt: "Griechenland sucht einen Namen für FYROM, und Skopje versucht, eine mazedonische Minderheit in Griechenland zu konstruieren. Dies ist das Ergebnis der letzten Verhandlungen in der UNO …die keinen Zweifel daran lassen, dass beide Seiten so weit wie möglich von einander entfernt sind … . Die Regierung Gruevski [Ministerpräsident Republik Mazedonien] scheint die Findung einer Lösung beiseite gelassen zu haben, weil sie sich bewusst geworden ist, dass das Land vor einem zweiten Veto steht, diesmal in der EU, weil es … nicht die 'reinen' europäischen Kriterien erfüllt".
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