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Aftonbladet - Schweden | Freitag, 20. November 2009

Positives Signal

Mit der Wahl von Herman Van Rompuy zum neuen EU-Präsidenten hat die EU eine historische Chance vertan, aber die Entscheidung für Catherine Ashton als neue "EU-Außenministerin" ist ein positives Signal, schreibt die Tageszeitung Aftonbladet: "Europa hat es vorgezogen, weiterhin mit sich selbst zu reden und nicht mit dem Rest der Welt. ... Die Wahl von Catherine Ashton, Großbritanniens sozialdemokratischer EU-Kommissarin, zur Außenministerin ist aus den gleichen Gründen teilweise problematisch. ... Aber man sollte eine Frau in einer hohen Position bei der EU nicht unterschätzen. Die Männerdominanz ist ein großes demokratisches Problem. Von 27 Regierungschefs sind 26 Männer. Wie kommentierte der französische EU-Korrespondent Jean Quatremer: 'Das sieht aus wie eine christlich-demokratische Version einer saudiarabischen Regierung'."

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