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Delo - Slowenien | Donnerstag, 2. September 2010

Bombe gegen slowenische Ausbeuter

Am Mittwoch wurde vor dem Gebäude des slowenischen Bauunternehmens Vegrad eine Bombe gefunden. Das Unternehmen steht bei seinen Arbeitern und einigen Subunternehmen in der Kreide. Das steht deutlich in Zusammenhang, meint die Tageszeitung Delo und findet die Tat nur folgerichtig: "Der ehemalige Polizeichef und Soziologe Pavle Čelik hat bereits Anfang der 1990er Jahre angekündigt, dass in Slowenien binnen kurzer Zeit extreme Formen der Gewalt auftreten werden, auch Terrorismus, wenn das Land die immer größer werdenden gesellschaftlichen Widersprüche nicht in den Griff bekommt. Die Ankündigung des Sicherheitsexperten hat sich zum Teil als falsch erwiesen. Die Geduld der Menschen, die in den 1990er Jahren den ersten sozialen Schock erlebt haben, hat sich als größer erwiesen als erwartet. Doch ... die Bombe am Eingang des Unternehmens, das mehrere hundert Menschen ausgetrickst hat, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Geduld zu Ende geht. Zumindest bei einem Menschen ist das Maß voll. Seine Würde wurde mit Füßen getreten."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 2. September 2010

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