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Home / Presseschau / Archiv / Presseschau | 14.07.2006

 

TOP-THEMA

Die Gewaltspirale im Nahen Osten

Israel setzt nach der Entführung von zwei israelischen Soldaten durch die Hisbollah seine Luftangriffe auf den Libanon fort. Diese Militäroperation führt nach Meinung der Kommentatoren in eine Sackgasse. Sie plädieren für eine Rückkehr zum Dialog. » mehr

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
Dagens Nyheter - Schweden, El Periódico de Catalunya - Spanien, De Standaard - Belgien, The Daily Telegraph - Großbritannien

Dagens Nyheter - Schweden

Verhältnismäßigkeit sei das Schlüsselwort für den Nahen Osten, meint die schwedische Zeitung: Eine Krise werde angefacht, wenn eine Seite auf die Provokation der anderen Seite mit noch härteren Maßnahmen reagiert – und genau das mache Israel. "Die Einsätze im Gazastreifen wurden rasch von einer Rettungsaktion zu einer kollektiven Abstrafung. Die Verhaftung von Parlamentariern und Ministern sind einer Demokratie und eines Rechtsstaates unwürdig. Ebenso besteht die Gefahr, dass die Angriffe auf den Libanon eine Gegenreaktion auslösen, die es unmöglich macht, die Spirale der Gewalt aufzuhalten... Israel erreicht dann nur noch mehr Unversöhnlichkeit und weniger Chancen auf einen Dialog über Frieden und Sicherheit." (14.07.2006)

El Periódico de Catalunya - Spanien

Meir Margalit, Mitglied der israelischen Friedensbewegung, ist der Ansicht, dass sich Israel von der Hisbollah in eine Spirale der Gewalt hat locken lassen. "Als Israel 1999 seine Truppen aus dem Libanon abzog, glaubte es, die Hisbollah würde den bewaffneten Kampf aufgeben. Die Israelis haben nicht verstanden, dass die Organisation nicht nur für den Rückzug aus dem Libanon kämpfte, sondern auch für den Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten... Die Ereignisse im Libanon und im Gazastreifen sind so eng miteinander verbunden, dass es keine Beruhigung an der Grenze im Norden geben wird, solange im Gazastreifen und im Westjordanland keine Ruhe einkehrt. Israel hat das nicht verstanden und sich neu in Gewalt gestürzt, aus der es nicht siegreich hervorgehen wird: Nicht, weil es nicht die für einen Sieg nötige militärische Macht hätte, sondern weil aus einem solchen Krieg niemand als Sieger hervorgeht." (14.07.2006)

De Standaard - Belgien

"Der Konflikt im Nahen Osten ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gefährlich eskaliert", stellt Peter Vandermeersch fest. "Derartige israelische Luftangriffe auf den Libanon hat es seit einem Vierteljahrhundert nicht gegeben. Die militärische Reaktion des jüdischen Staates ist eine total unangemessene Kriegshandlung. Trotzdem scheinen, vor allem in Europa, viele zu vergessen, dass die Feinde Israels keine tapferen Widerstandskämpfer sind. Die Hamas und die Hisbollah sind zwei Terror-Organsiationen, die ihre Wurzeln in Syrien und im Iran haben und vor allem vom Iran unterstützt werden. Der Iran, dessen Präsident kein Geheimnis daraus macht, dass er Israel von der Landkarte tilgen will, möchte gerne Nuklearwaffen entwickeln. Teheran finanziert und organisiert den Terror in einem Großteil des Nahen Ostens. Gibt es eine Lösung für diesen Konflikt? Nur auf diplomatischem Weg." (14.07.2006)

The Daily Telegraph - Großbritannien

Kolumnist Con Coughlin meint, dass es die Libanesen "nicht geschafft haben, die Hisbollah im Zaum zu halten", obwohl die Vereinten Nationen und Israel mehrfach dazu aufgefordert hatten. "Deshalb konnte die Hisbollah sich zu einem Staat im Staate entwickeln, mit seiner eigenen gut ausgerüsteten Privatarmee - all das gesponsert von den Iranern. Die Raketen, die vor dem Entführungsüberfall zur Ablenkung eingesetzt wurden, hatten Iraner geliefert. Israelische Militärs sind außerdem überzeugt, dass die Panzergranaten, die einen ihrer Merkava-Panzer zerstört und vier ihrer Männer getötet haben, aus dem Iran stammen - und nicht aus dem Libanon... Welchen besseren Weg hätten die Ajatollahs in Teheran im Atomstreit einschlagen können, als die Aufmerksamkeit der Welt von ihrem Atomanreicherungsprogramm abzulenken, indem sie eine neue Nahost-Krise zwischen Israel und seinen Nachbarn provozieren?" (14.07.2006)

REFLEXIONEN

Télérama - Frankreich

Christopher Alan Bayly über die Modernität

Der britische Historiker Christopher Alan Bayly erläutert in einem Interview mit Olivier Pascal-Moussellard, dass die Globalisierung ihren Ursprung in "vielfältigen Zentren" hat. "Die moderne Welt ist ein Ergebnis von Veränderungen, die sich in vielen Regionen der Welt Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts ereignet haben. Die französische und die amerikanische Revolution haben bei diesem Umschwung sicher eine wichtige Rolle gespielt, aber auch anderswo gab es grundlegende Umwälzungen: Der Wahabismus, eine neue Form des Islam, den man als 'modern' bezeichnen könnte, hat sich beispielsweise im künftigen Saudi-Arabien durchsetzen können; 'industrielle Revolutionen', die anders sind als die in Europa, betreffen die chinesische Wirtschaft. Kurz, Modernität lässt sich nicht mit einer starren Definition fassen, weder auf eine Ursache noch auf einen alleinigen geographischen Ursprung reduzieren." (14.07.2006)

Süddeutsche Zeitung - Deutschland

Vom Umgang mit Nazi-Kunst

Holger Liebs bezieht eine klare Position dazu, wie mit Nazi-Kultur umgegangen werden sollte. Anlass ist die in Schwerin geplante Werkschau von Hitlers Lieblingsbildhauer Arno Breker. "Die Ausstellung sollte unbedingt stattfinden, schon weil Breker durch die Debatte, die jetzt aufflammt, aus der Kuschelecke kultureller Verharmlosung herauskommt, die durch eine Tabuisierung seines Wirkens noch befördert wird. Durch eine kluge, differenzierte und wirklich alle Facetten dieses künstlerischen Werkes ausleuchtende Präsentation könnte die fragwürdige Gestalt Brekers plastisch hervortreten - seine hemmungslose Ästhetisierung des Herrenmenschentums als eine Art Hofbildhauer der Nazis ebenso wie die Tatsache, dass es Breker war, der sich noch während der Diktatur für Verfolgte wie Peter Suhrkamp und Pablo Picasso eingesetzt hat... Erst die öffentliche Bühne treibt die fällige Auseinandersetzung um Kunst und Moral, um Talent und Nazi-Huldigung, um Ächtung und Anerkennung hervor." (14.07.2006)

POLITIK

The Times - Großbritannien

Russland und die Pressefreiheit

Am Vorabend des G8-Gipfels schreibt Oksana Chelischewa, Redakteurin der unabhängigen russisch-tschetschenischen Informationsagentur, über das Klima der Angst und Einschüchterung, in dem sie und ihre Journalistenkollegen im Russland Putins arbeiten. "Die Journalisten Russlands leben in bedauernswerten Umständen. Viele folgen der offiziellen Linie in allem, was auch nur ansatzweise strittig sein könnte - ob es um den Anti-Terrorkampf geht, den Tschetschenien-Konflikt, die Menschenrechte oder den steil ansteigenden Rassismus in russischen Städten. Wer sich anders verhält, wird bestraft... Wir müssen ganz klar sehen, was Russland mit seiner Härte will. Seine wirtschaftliche Kraftmeierei im Ausland geht Hand in Hand mit zunehmender Unfreiheit zu Hause. Russland steht vor einem Abgrund, was seinen kaum noch vorhandenen Respekt für die Pressefreiheit und eine wahrhaft offene Gesellschaft betrifft. Ob es am Wochenende in Sankt Petersburg einen G8-Politiker geben wird, der den Mut hat, das zu sagen?" (14.07.2006)

Ozon - Polen

Jaroslaw Kaczynski attackiert ausländische Medien

Polens Staatspräsident Lech Kaczynski vereidigt am 14. Juli den Vorsitzenden der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), seinen Zwillingsbruder Jaroslaw Kaczynski, als Premierminister. Jaroslaw Kaczynski kritisiert im Gespräch mit Anita Gargas scharf, wie die ausländischen Medien über ihn berichten. "Im Westen, ähnlich wie in Polen, existieren zwei Welten: die wirkliche und die Medienwelt. Die letzte ist uns zum großen Teil nicht wohlgesinnt... Zum einen geht es um den allgemeinen Politikstil. Vielen gefällt sicher nicht, dass Polen zum Subjekt werden will. Zum anderen führt ein großer Teil der Medien, wie es Professor Zdzislaw Krasnodebski zutreffend nennt, einen neuen Kulturkampf gegen Polen als katholisches Land, das sich fortschrittlichen Strömungen kaum unterwirft. Wir vertreten aber den Großteil der polnischen Gesellschaft, der keine fortschrittlichen Ansichten hat." (14.07.2006)

Le Jeudi - Luxemburg

Die Franzosen tun sich schwer mit ihrer Republik

"Wenn zur Zeit in Frankreich etwas zum Heulen ist, dann dass viele Bürger Probleme mit ihrer Republik haben", schreibt Daniele Fonck. "Tausende engagieren sich für den Schutz von Kindern. Von Immigrantenkindern. Kinder dieses vielfarbigen Frankreichs, das dem Fußball gerade eine gute Zeit beschert hat. Dieses Frankreichs, das dank der Vielfalt seiner Hautfarben gewinnen konnte. Dieses Frankreich, das die Ferien dafür nutzen wollte, massenweise Schüler und Oberschüler auszuweisen, deren einziges Unrecht darin bestand, woanders herzukommen, die aber im Laufe ihrer Schulzeit bewiesen haben, dass sie zu Frankreich gehören. Es ist eine Schande, die das Land der Menschenrechte befleckt. Nur niedere politische Beweggründe können die Regierung und ihren Innenminister Nicolas Sarkozy dazu veranlassen, ihre Anti-Einwanderungskampagne lautstark fortzusetzen. Als wenn es eine edle Tat wäre, Le Pen seine Wähler abspenstig zu machen." (14.07.2006)

Literární noviny - Tschechien

US-Raketenschirm über Tschechien?

In der kommenden Woche wollen amerikanische Unterhändler die Bedingungen für die Stationierung eines US-Raketenabwehrsystems in Tschechien prüfen. Tomas Tozicka erklärt sich zum klaren Gegner eines solchen Waffensystems. "Dieser Raketenschirm soll uns vor atomaren Raketenangriffen schützen, aus dem Iran und aus Nordkorea. Beide Länder verfügen zwar laut Experten über keine Raketen, die selbst bei bestem Wetter so weit fliegen könnten, aber die Parole lautet, besser, man ist vorbereitet. Der Raketenschirm ist aus dem Torso des Reagan-Planes zum 'Krieg der Sterne' übrig geblieben, bei dessen Umsetzung die USA einen Haufen Geld in den Sand setzten, ohne zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen. In Wahrheit sollen die Raketen jedoch nur eines: die Waffenindustrie ankurbeln. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war es beinahe um die Rüstung geschehen. Schnell fand man aber einen neuen Feind: Saddam und seine nicht existierenden Massenvernichtungswaffen." (13.07.2006)

MEDIEN

Libération - Frankreich

Die Zukunft der freien Software

"Nur in Europa, und da besonders in Frankreich, stellt sich noch die Frage, ob eine Wirtschaft mit freier Software existiert", schreibt Alexander Zapolsky, der die Demonstration 'Paris als Hauptstadt der Freeware' am 26. Juni organisiert hat. "Die großen Neuentwicklungen dieser Industrie spielen sich anderswo ab, einmal mehr in den USA... In den vergangenen 24 Monaten haben 50 Gesellschaften im Silicon Valley mehr als 500 Millionen Euro aufgebracht. Amerikanische Investoren haben schon lange begriffen, dass man um die Unentgeltlichkeit freier Software kein Getue machen muss, sondern dass es sich schlicht um den Markt der Zukunft handelt... Warum, zum Teufel, muss man in Frankreich noch dafür kämpfen, um verständlich zu machen, dass Freeware an sich zu künftigem Wachstum führt?" (14.07.2006)

WIRTSCHAFT

Sme - Slowakei

Slowakische Währung politisch unter Druck

"Die neue Regierung der Slowakei hat das Vertrauen des Parlaments noch nicht gewonnen, da hat sie das Vertrauen des Marktes schon verloren", konstatiert Ivan Stulajtner. "Am Mittwoch brach die slowakische Krone zum dritten Mal seit den Wahlen Ende Juni ein und die Zentralbank musste erneut eingreifen. Die Interventionen kosteten ein Fünftel der Devisenreserven. Der Spielraum für weitere Kurskorrekturen wird enger. Die Zentralbank tut, was sie kann, kauft für Euro Kronen zu einem ungünstigen Preis, um die einheimische Währung künstlich zu stützen. Allerdings haben die Interventionen nur Sinn, wenn sich auch die Regierung rational verhält. Doch gerade sie ist es, die für den Fall der Krone verantwortlich ist." (14.07.2006)

Rzeczpospolita - Polen

Julia Timoschenko über den Energiedialog mit Russland

Die ehemalige ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko fordert anlässlich des G8-Gipfels in Sankt Petersburg in einem Gastbeitrag, ihr Land dürfe bei der Sicherung seiner Energieimporte nicht allein gelassen werden. "Der erste wichtige Schritt sollte sein, die Ukraine in den Energiedialog zwischen der EU und Russland einzubinden. Es scheint selbstverständlich, dass ein Land, durch das die meisten Gaslieferungen von Russland nach Europa führen, an diesem Dialog teilnimmt... Es geht darum, dass kein Land sich selbst überlassen wird oder darauf angewiesen ist, bilaterale Verhandlungen in einer Sache zu führen, die alle betrifft. Gegenseitige Abhängigkeit ist eine Eigenschaft unserer Zeit und erfordert eine vielseitige Herangehensweise." (14.07.2006)

Népszabadság - Ungarn

Russlands Energiepolitik als Machtpolitik

"Moskau kämpft gegen die Errichtung der Nabucco-Pipeline, die das Gas aus Turkmenistan und Aserbeidschan um Russland herum nach Westeuropa transportieren soll, wie einst die britischen und amerikanischen Ölkonzerne um das Öl und Gas des Nahen Ostens", meint Peter Dunai. "Für Europa stellt sich dabei folgende Frage: Warum soll es Gasprom nicht auf die eigenen Märkte lassen? Schließlich ist weder das Geld noch das Gas schlechter als das der Araber, und im Hinblick auf die politisch-militärische Instabilität des Nahen Ostens kann das Russland Putins durch seine zunehmende Stabilität geradezu anziehend für die kleineren Länder sein, die von den großen Energielieferanten abhängig sind. Russland setzt sich also durch: Es hat seine wachsenden Möglichkeiten und seine Fähigkeit, seinen Interessen Nachdruck zu verleihen nun erkannt und seine ehemals militärische in eine energiepolitische Macht umgewandelt." (14.07.2006)

KULTUR

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz

Düsteres polnisches Kino

"In keinem EU-Staat ist im letzten Jahr die Zahl der Kinobesucher so dramatisch zurückgegangen wie in Polen", stellt Gerhard Gnauck fest und wagt einen Ausblick. "2006 könnte ein sehr gutes Kinojahr werden... Es lohnt sich, in Polen die einheimische Produktion zu besichtigen, in der sich die Gesellschaft wie in einem (Zerr-)Spiegel betrachtet. Von zwei romantischen und etwas seichten, sehr beliebten Komödien abgesehen haben Polens Regisseure in den vergangenen Monaten düstere Filme hervorgebracht, für die das Etikett 'gesellschaftskritisch' noch verharmlosend wäre. 'Ode an die Freude' ('Oda do radosci'), dessen Titel ironisch die Hymne der EU zitiert, ist einer davon. Er ist das Gemeinschaftswerk dreier Studenten der berühmten Filmhochschule in Lodz. Anna Kazejak-Dawid, Jan Komasa und Maciej Migas (Jahrgänge 1976-1981) haben je eine Novelle beigesteuert: über das Leben je eines jungen Menschen im tristen Kohlerevier Oberschlesiens, im sozial zerklüfteten Warschau und an der langweiligen Ostseeküste." (14.07.2006)

LOKALE FARBEN

El Correo - Spanien

Die Puente Vizcaya zählt zum Weltkulturerbe

Die baskische Tageszeitung begrüßt, dass die Puente Vizcaya nahe Bilbao, eine Hängebrücke am 13. Juli von der Unesco zum Weltkulturerbe geadelt worden ist. "Dieser Titel, der zum ersten Mal einem baskischen Bauwerk verliehen wurde, ist eine Anerkennung der einzigartigen Bauweise, des Erfindungsgeistes seiner Architekten und der Kraft der Gesellschaft, die die Brücke seit ihrer Einweihung im Jahr 1893 Generation um Generation erhalten hat. Es gibt kein anderes Bauwerk, das die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts im Baskenland und in Europa so gut symbolisiert... Es ist interessant, dass ausgerechnet eine Brücke ausgewählt wurde, ein Bau, der zwei Uferseiten verbindet und die Menschen einander näher bringen sollte, ein Werk, das der ganzen Menschheit die Kreativität der Basken und ihren Beitrag zur Zivilisation vor Augen führt." (14.07.2006)

Vasabladet - Finnland

Finnlands Kvarken als Welterbe

Die Unesco hat die finnische Küstenregion Kvarken zum Welterbe erklärt. Eine Auszeichnung ähnlich dem Literaturnobelpreis, freut sich Peter Ehrström. "Es war nicht die einzigartige Fauna und Flora, die die Unesco dazu gebracht hat, Kvarken auf die prestigeträchtige Liste zu setzen. Vielmehr fiel die Entscheidung aus geologischen Motiven: Hier gibt es eine Landanhebung um durchschnittlich 8-8,5 Millimeter pro Jahr. Das bedeutet, dass Finnland und Schweden hier in 2500 Jahren zusammengewachsen sein werden, und dann wird der nördliche Bottnische Meerbusen zum größten europäischen Binnensee." (14.07.2006)

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