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Home / Presseschau / Archiv / Presseschau | 19.09.2006

 

TOP-THEMA

Lügen und Krawalle in Ungarn

In Budapest ist es in der Nacht zum 19. September zu schweren Ausschreitungen gekommen. Auslöser waren erst jetzt durch ein Tonbandprotokoll bekannt gewordene Äußerungen des ungarischen Regierungschefs Ferenc Gyurcsany, der bei einer internen Fraktionssitzung der Sozialisten erklärt hatte, er habe die Öffentlichkeit über den Zustand der Wirtschaft belogen, um seine Wiederwahl zu sichern. Die Opposition fordert den Rücktritt des Regierungschefs. » mehr

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
Sme - Slowakei, Neue Zürcher Zeitung - Schweiz, Süddeutsche Zeitung - Deutschland, Magyar Hírlap - Ungarn

Sme - Slowakei

Der Mitschnitt der Rede von Premier Ferenc Gyurcsany ist nach Meinung von Peter Schutz "konkurrenzlos der größte Skandal in der Geschichte der ungarischen Demokratie seit 1989". "Diese Rede, die mit hundertprozentiger Sicherheit aufgrund der anstehenden Kommunalwahlen an die Öffentlichkeit gelangte, ist nichts weniger als das Eingeständnis des Kronzeugen, dass die Partei-Elite mit Lug und Trug Wähler kaufte, weil sie die eigene Macht höher schätzte als die langfristigen Interessen des Staates.... Die Demonstrationen für den Rücktritt des Premiers könnten sich zu einer unbeherrschbaren Situation auswachsen. Grundsätzlich ist aber etwas anderes: Das permanente Lügen als Grundlage der Politik zeigt sich zwar jetzt in Ungarn - es gilt aber für alle Demokratien und deren politische Eliten." (19.09.2006)

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz

Ulrich Schmid fragt, welche Konsequenzen das Lügen-Eingeständnis Ferenc Gyurcsanys haben wird: "Es spricht wenig dafür, dass die neueste Affäre Gyurcsany zum Verhängnis werden könnte. Die sozialistische Parlamentsfraktion stärkte ihm schon am Montag ohne Wenn und Aber den Rücken, und die Freidemokraten, der Koalitionspartner der Sozialisten, entschieden sich für Zurückhaltung... Die Affäre, so grotesk sie auch anmuten mag, dürfte sich also letztlich als Sturm im Wasserglas entpuppen. Gyurcsany, der seit Jahren periodisch durch eine an den früheren ukrainischen Staatschef Kutschma gemahnende Vulgarität auffällt, fehlt offenbar jegliches Sensorium für Verantwortung - dass er aus seiner üblen Entgleisung eine Tugend zu machen und sich zur moralischen Instanz aufzuschwingen versucht, passt da nur ins Bild." (19.09.2006)

Süddeutsche Zeitung - Deutschland

Klaus Brill meint, Ungarn könne auf Gyurczany nicht verzichten: "Es ehrt den Premier, dass er nun, als diese Äußerungen bekannt wurden, sich nicht davon distanziert. Der Mann hat Mumm, immerhin. Und dass er Recht hat, war für aufmerksame Beobachter schon vorher klar. Ungarn ist in den vergangenen acht Jahren vom postkommunistischen Musterländle zum Klassenletzten abgestiegen. Obwohl die Investoren willig waren und die Steuern flossen, ist außer der Privatisierung früherer Staatsbetriebe keine der anstehenden großen Reformen angepackt worden... Die Schuld für diese katastrophale Misswirtschaft trifft nicht nur die Sozialdemokraten, die Gyurcsany erst seit zwei Jahren führt, sondern ebenso die Rechtskonservativen. Sie haben von 1998 bis 2002 unter Ministerpräsident Viktor Orban genauso versagt. Deshalb würde der Rücktritt des jetzigen Premiers keine Besserung bringen. Gyurcsany hat das Mandat, das Land zu sanieren, und soll es nun endlich tun." (19.09.2006)

Magyar Hírlap - Ungarn

Jozsef Makai vergleicht die Regierungskrise der ungarischen Sozialisten mit der Irak-Affäre von Tony Blair: "Blair - der übrigens die ungarischen Sozialisten in ihrem Wahlkampf unterstützte – behauptete, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besitze, mit denen man London innerhalb von 45 Minuten angreifen könne. Die ungarischen Sozialisten haben Jahre lang den ungarischen Tony Blair gesucht. Bitte schön, jetzt haben sie ihn gefunden: Gyurcsany kann genauso gut lügen wie der Kollege in London." (18.09.2006)

REFLEXIONEN

Le Nouvel Observateur - Frankreich

Abdelwahab Meddeb über das Bedauern des Papstes

In einem Interview mit Chiara Penzo vertritt der französisch-tunesische Schriftsteller Abdelwahab Meddeb den Standpunkt, der Papst hätte im Streit um seine Äußerungen nicht sein "Bedauern äußern" sollen. "Die muslimische Welt hat eine wunderbare Gelegenheit verpasst, sich selbst in Frage zu stellen. In seiner Regensburger Rede hat der Papst die Quellen dessen klar benannt, was ich in meinen Büchern 'die Krankheit des Islam' nenne - und was auch die Basis für den Islamismus ist. Die Frage der Gewalt im Islam ist eine Realität. Wenn der Papst die sehr enge Beziehung dieser Religion zur Gewalt erwähnt, dann sagt er die Wahrheit, auch wenn man den Islam nicht von der Vernunft trennen darf. Ich hätte mir gewünscht, dass ein offener und aufgeklärter Imam seine Rede aufgreift und eine Debatte eröffnet, indem er zugesteht, dass Benedikt XVI. teilweise Recht hatte. Denn es gibt nicht eine einzige islamische Lehre, sondern Texte, die es lohnt zu diskutieren und zu analysieren. Die muslimische Welt braucht die intellektuelle Auseinandersetzung." (18.09.2006)

La Repubblica - Italien

Khaled Fouad Allam fordert Dialog der Religionen

Anlässlich des Streits um die Äußerungen von Papst Benedikt XVI. zum Islam fordert der Triester Soziologe und Islamexperte Khaled Fouad Allam eine Rückkehr zum Dialog der Religionen. "Unsere Zeit hat die seltsame Angewohnheit, auf Unverständlich-Mittelalterliches zurückzugreifen, um zum Gegenschlag auszuholen. Muslime wie auch Christen berufen sich auf Texte einer lang zurückliegenden Zeit, die mit schwindelerregender Geschwindigkeit reanimiert wird... Muslime, Christen und der Westen nehmen sich heutzutage gegenseitig überhaupt nicht wahr – eine echte Krankheit... Ich glaube immer noch, dass jenseits von Sprache und Religion alle Menschen meine Brüder sind. Das ist sicher eine schlichte Vorstellung, aber wir müssen uns diese Utopie zurückerobern, sie uns wieder zu eigen machen, um die Trennung zwischen der Geschichte und der Erinnerung zu beheben, damit wir wieder Brot und Salz teilen können." (19.09.2006)

POLITIK

The Daily Telegraph - Großbritannien

Abkommen über die Zukunft von Gibraltar

Großbritannien, Spanien und Gibraltar haben ein Abkommen über die Zukunft Gibraltars unterzeichnet. Die Zeitung kommentiert: "Die gestrige Einigung gibt der Kolonie neuen Spielraum. Gibraltar wird seinen Flughafen für Spanien und den Rest Europas öffnen und die Zahl der Telefonleitungen enorm erhöhen. Die Spanier haben die Einschränkungen an der Landgrenze weiter gelockert, und die Briten haben eine Pauschalsumme an die spanischen Rentner gezahlt, die in Gibraltar gearbeitet hatten, bis Franco 1969 die Grenze schloss. Spanien wird wirtschaftlich profitieren und gleichzeitig seine Souveränitätsansprüche aufgeben. Aus der Sicht Madrids waren gute wirtschaftliche Beziehungen zur Kolonie schon immer der beste Weg, seine Interessen zu wahren. Es hat Jahrzehnte gedauert und eines besonders entschlossenen Ministers bedurft, bis der Groschen endlich gefallen ist." (19.09.2006)

ABC - Spanien

Der Status von Gibraltar

"Gibraltar hat gestern seine ersten Schritte auf dem Weg zur Unabhängigkeit von Großbritannien und Spanien getan. Leider scheint dies auch die Zukunft des 'Felsens' zu sein", schreibt die Zeitung nach Unterzeichnung eines Abkommens zur Zusammenarbeit und guten Nachbarschaft zwischen Spanien, Großbritannien und Gibraltar. Sie bedauert, dass "eine Formel gefunden wurde, die sicher den britischen und gibraltischen Interessen gerecht wird, nicht aber denen unseres Landes, das die vollständige Souveränität über dieses Gebiet wiedererhalten sollte, das Spanien nach dem Vertrag von Utrecht 1714 entrissen wurde... Unsere Diplomaten haben gestern ein Trauerspiel geboten und am Ende nach vielen Zugeständnissen nur eine magere Entschädigung erhalten: die Möglichkeit, in Gibraltar ein Cervantes-Institut zu eröffnen. Das kommt dem Eingeständnis gleich, dass es sich um anderes Land handelt." (19.09.2006)

Kathimerini - Griechenland

Putins Interessen in Griechenland

"Die Zusammenarbeit mit Griechenland ist für Moskau und für Washington wichtig", schreibt Coastas Iordanidis unter Anspielung auf die kürzliche Stippvisite Putins in Griechenland. "Überraschender als die Freundlichkeiten aus dem Weißen Haus, einem traditionellen Verbündeten Griechenlands vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg, ist das politische Angebot des russischen Führers, das mit einem bedeutsamen Energiegeschäft einherging... Der russische Präsident versucht klar, die Abhängigkeit von der Türkei zu verringern und Alternativrouten für den Transport russischen Öls und Gases nach Europa zu sichern. Obwohl Washington den Bau der Pipeline von Burgas nach Alexandropolis billigt, dürfte es nicht allzu begeistert sein von der Aussicht auf eine Pipeline in der Ägäis, die Europa noch abhängiger von Russland macht. Aber Putin lässt sich nicht abschrecken und will sich am 23. September mit dem französischen Präsidenten und der deutschen Kanzlerin in Paris treffen." (18.09.2006)

L'Express - Frankreich

Die Zukunft des Front National

"Frankreich hat sich mit dem Front National eingerichtet", schreibt Chefredakteur Christophe Barbier über die Ankündigung Le Pens, für die Präsidentschaftwahlen kandidieren zu wollen. "Frankreich hat gelernt, mit ihm zu leben, sich sogar seiner zu bedienen, um die großen Parteien abzustrafen oder sein Unbehagen hinsichtlich Europas hinauszuschreien. Das ist das bedeutsamste politische Phänomen der letzten 25 Jahre, ebenso wichtig wie das Ende der Ideologien, wichtiger als der Zusammenbruch des Kommunismus, das Aufkommen der Umweltbewegung oder die Verwandlung der Sozialisten in eine regierende Partei. Dennoch ist der Front National nie zu etwas anderem in der Lage gewesen als Schaden anzurichten... Egal wie im kommenden Frühjahr die Präsidentschaftswahlen ausgehen, Le Pen wird nicht Präsident der Republik. Weil er unglaubwürdig und schädlich ist, eher gefährlich als nützlich... Nach den Wahlen werden ihm die Worte ausgehen, dann wird er seine letzten Tage als Caudillo erleben. Der Tribun wird zum Hampelmann und bringt die Menschen mehr zum Lachen, als dass er ihnen Angst einjagen könnte." (14.09.2006)

Dagens Nyheter - Schweden

Neustart der Citymaut?

Bei den schwedischen Parlamentswahlen wurden die Wähler am Sonntag auch zur Stockholmer Innenstadt-Maut befragt. Während sich die Stockholmer selbst nach einer mehr als halbjährigen Probezeit mit einem knappen Ja für die Beibehaltung der Maut entschieden, stimmten die 14 Kommunen um die Hauptstadt herum mit Nein. Eine schwierige Situation, findet das Stockholmer Blatt, die zum ersten politischen Test für den designierten Ministerpräsidenten Frederik Reinfeldt werden könnte: "Formell wird die Frage nun im Reichstag landen. Ein Nein zur Maut, obwohl sich die Mehrheit der Stockholmer für diese entschieden hat, wäre dumm. Doch es wäre auch keine gute Lösung, das Maut-System schon in diesem Jahr endgültig einzuführen. Es muss ein breiter Kompromiss gefunden werden. Die überwiegend positiven Erfahrungen aus der Probephase sprechen für die Einführung dieses Steuerungsinstrumentes." (19.09.2006)

WIRTSCHAFT

Delfi - Lettland

Lettisches Wachstum auf Kredit

Lettland hat im ersten Halbjahr 2006 ein Wirtschaftswachstum von zwölf Prozent erzielt und nimmt damit nicht nur in Europa einen Spitzenplatz ein. Doch Martins Apinis warnt: Einer der Hauptfaktoren für das rasante Wachstum ist der Boom bei der Kreditaufnahme. "Nach Angaben der Finanz- und Kapitalmarktkommission haben lettische Banken im ersten Halbjahr ein Kreditportfolio von 10,9 Milliarden Euro angehäuft, 59 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das macht sich vor allem auf dem Bau- und Immobiliensektor bemerkbar, der wiederum Handel und Produktion beeinflusst. Aber obwohl Spezialisten der Ansicht sind, dass der Immobilienboom noch eine Weile so weitergehen kann, herrscht Sorge wegen der hohen Inflation. Eine Wirtschaft, die durch immer größeren Konsum wächst, kann nicht die beste sein – vor allem wenn gleichzeitig das Wachstumstempo bei Produktion und Export zurückfällt." (19.09.2006)

KULTUR

The Times - Großbritannien

Elif Shafak über ihren Prozess in der Türkei

Die 34-jährige türkische Schriftstellerin Elif Shafak steht wegen "Beleidigung des Türkentums" in der Türkei vor Gericht - für die Dialoge in ihrem Bestsellerroman "Der Bastard von Istanbul". Grundlage der Anklage ist Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuches. Shafak erklärt Suna Erdem im Interview, dass es in diesem Prozess nicht nur um ihr Buch geht. Vielmehr sei er Teil der politischen Bestrebungen extremer Nationalisten, die die Annäherung der Türkei an die EU zunichte machen wollen, indem sie zeigen, wie uneuropäisch die Türkei ist. "Ich glaube, das größte Problem in Bezug auf Artikel 301 ist nicht, dass er Menschen ins Gefängnis bringt, sondern dass er sie zum Schweigen bringt. Das heißt, man versucht jetzt, die Kunst zu kontrollieren. Das ist sehr alarmierend, denn in der Türkei - ein Land, das drei Militärputsche erlebt hat - waren Kunst und Literatur immer autonom... Wir beobachten heute einen Zusammenstoß von Kräften, die mit ganzem Herzen für die EU-Annäherung sind, und denen, die aus dieser Gesellschaft ein fremdenfeindliches und abgeschottetes Land machen wollen." (19.09.2006)

24 heures - Schweiz

Georg Baselitz über sein Werk

Die Fondation de l'Hermitage in Lausanne zeigt eine Retrospektive des deutschen Malers Georg Baselitz. Aus diesem Anlass erläutert Baselitz Francose Jaunin im Interview, was sein Werk beeinflusst hat. "Ich bin in Ost-Deutschland geboren. Als ich Ende der 1950er Jahre studierte, gab es zwei Lager: im Westen die Abstraktion, im Osten das Figurative. Man sagte uns: jetzt ist alles möglich, nie sei die künstlerische Freiheit so groß gewesen. Ich selbst sah nichts Gutes und Befreiendes im Bauhaus, in der Pariser Schule oder in der Pop Art... Es gab nur eine Lösung: das Figurative neu erfinden. Und das kann ein Maler nur mit zwei Materialien tun: mit dem, was er aus dem Grunde seiner selbst schöpft, und mit dem, was vor ihm war. Die Kunstgeschichte ist ein wunderbares Reservoir an Modellen." (19.09.2006)

taz - Deutschland

Surrealismus in der Werbung

"In der Werbung gibt es seit ein paar Jahren eine Vorliebe für surreale Motive: Substanzen gleißen, sprudeln, schweben, die Logik des Raums ist entkräftet, Lichterscheinungen verklären und verfremden das Abgebildete", berichtet Wolfgang Ullrich. Er sieht zwei Gründe, warum surreale Motive in der Werbung Einzug gehalten haben: "Soweit man sich auf Specialeffects zurückzieht, darf man ohne Gefahr übertreiben. Die Übertreibungen aber betreffen eigentlich immer Produkteigenschaften. Und die lassen sich - das ist ein zweiter Grund für die Surrealismen - auf diese Weise besser profilieren." Ullrich berichtet von verfeinerten Methoden, "um nicht nur allgemein die Erwartungen zu erforschen, die gegenüber einem Produkt bestehen, sondern um sogar herauszufinden, in welchen Bildern - Metaphern - die Konsumenten ihre Wünsche bevorzugt denken. Eine Werbeanzeige setzt diese Bilder dann oft einfach nur noch um. Was so surreal anmutet, ist also nichts anderes als eine Summe sichtbar gemachter Tagträume einer konsumseligen Gesellschaft." (19.09.2006)

The Irish Times - Irland

Belfaster Ausstellung über Vergebung

'The F word: Images of forgiveness' ist der Titel einer Ausstellung in Belfast, die Zeugnisse aus der ganzen Welt zeigt, die sich mit dem Thema Vergebung befassen. Fionnuala O Connor hat sie sich angesehen. "Die Ausstellung will, so ein einleitender Text, Menschen zeigen, für die 'die einzige Möglichkeit des Weiterlebens ist, Hass und Schuld beiseite zu schieben'. Das tut sie. Und sie erzählt auch die Geschichte einiger Menschen, die nicht vergeben haben. Da gibt es die Familie, die in Folge der Tschernobyl-Katastrophe tödlich erkrankt ist, vom kommunistischen Staat im Stich gelassen wurde und deren Ersparnisse von zusammenbrechenden Banken geschluckt wurden, die andere Menschen sehr reich gemacht haben... Da gibt es Alastair Little, der, als er 17 Jahre alt und bei der Terrororganisation Ulster Volunteer Force war, einen Mann erschoss und sagt: 'Manche Menschen können nicht vergeben. Aber das bedeutet nicht, dass sie schwach oder von Bitterkeit oder Ärger zerfressen sind... Leider sind die Begriffe Versöhnung und Vergebung politisiert worden und haben für mich deshalb ihren Wert verloren." (19.09.2006)

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