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Home / Presseschau / Archiv / Presseschau | 10.11.2006

 

TOP-THEMA

Schlüsselfrage Zypern

Zypern, das seit 1974 in einen türkischen und einen griechischen Teil geteilt ist, belastet die Beitrittsverhandlungen zwischen der Türkei und der EU. Die EU drängt darauf, dass die Türkei ihr Zollunionsabkommen mit der EU auch auf Zypern ausweitet. Sie hat der türkischen Regierung einen Monat Zeit gegeben, um für diese heikle Frage eine Lösung zu präsentieren. » mehr

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
El País - Spanien, Le Figaro - Frankreich, taz - Deutschland, Cyprus Mail - Zypern

El País - Spanien

"Es ist absurd", findet die Zeitung, "dass die Türkei die Normalisierung ihrer Beziehungen zu Zypern verhindert und so das Projekt des EU-Beitritts gefährdet. Dieses Projekt hat eine enorme strategische und politische Bedeutung, denn es befördert die Demokratisierung der ganzen Region. Selbst die verblendetsten nationalistischen Fundamentalisten können nicht erklären, warum ein so großes Land wie die Türkei nicht im Stande ist, den 25 EU-Ländern gegenüber die Geste zu machen, die gefordert wird - wünscht ein Kandidat, einer Organisation beizutreten, hat er auch die Pflicht, alle ihre Mitglieder zu respektieren. Die Türkei muss ihre Häfen und Flughäfen für griechisch-zyprische Schiffe und Flugzeuge öffnen, wie es die EU-Kommission verlangt." (10.11.2006)

Le Figaro - Frankreich

"Für Europa ist Zypern ein souveräner Staat, der unabhängig von Griechenland ist. Das erkennt die Türkei nicht an", erklärt Semih Vaner, Forscher am Institut CERI. "Zypern hat einen besonderen Stellenwert bei den Verhandlungen der EU mit der Türkei. Es stellt die 'rote Linie' dar. Das Klima bei den Gesprächen zwischen den beiden Partnern ist von Unsicherheit geprägt, denn es gibt keinerlei Garantie, dass die Türkei auch wirklich in den 'europäischen Klub' aufgenommen wird. Dieser Klub hat zwei hellenistische Mitglieder, und die Türkei ist außen vor. Jedes Nachgeben bezüglich der Insel scheint der Türkei als Aufgabe ihrer nationalen und strategischen Interessen. Die Türkei meint, die Anerkennung der griechisch-zyprischen Regierung führe dazu, dass die türkischen Zyprer den Status einer Minderheit bekommen und früher oder später assimiliert werden." (10.11.2006)

taz - Deutschland

Der türkische Autor und Medienwissenschaftler Haluk Sahin erklärt im Interview mit Jürgen Gottschlich, warum die Türken in der Zypernfrage schlecht auf die EU zu sprechen sind. "Praktisch jeder in der Türkei, egal ob politisch links oder rechts, säkular oder religiös, findet, dass die Türkei und vor allem die türkischen Zyprioten mit der Zustimmung zum Annan-Plan, also dem Vorschlag der UN für eine Wiedervereinigung der Insel auf der Basis zweier autonomer Kantone im Frühjahr 2004, ihre Leistung für eine politische Lösung des geteilten Zypern erbracht haben. Dass zwei Drittel der türkischen Zyprioten damals trotz aller Ängste für diesen Plan gestimmt haben, der ja die Umsiedlung hunderttausender türkischer Zyprioten vorsah, war schon so etwas wie ein politisches Wunder... Das Ergebnis der ganzen politischen Operation war am Ende eine Belohnung für die versöhnungsunwilligen Griechen, die gegen den Plan stimmten, und ein fortgesetztes Abstrafen der Türken. Die griechischen Zyprioten wurden EU-Mitglied, die türkischen Zyprioten blieben draußen und werden von der EU weiterhin boykottiert." (10.11.2006)

Cyprus Mail - Zypern

Die griechisch-zyprische Tageszeitung analysiert die Haltung Zyperns zu einem möglichen Beitritt der Türkei zur EU. "Zypern hat sich in der internationalen Gemeinschaft in den letzten Jahren nicht viele Freunde gemacht. Mit seinem offensichtlichen Mangel an gutem Willen und seiner obsessiven Nörgelei macht es nicht gerade den Eindruck, es unternehme etwas gegen die Entfremdung selbst seiner treuesten Freunde. Aber in der Sache hat die Regierung absolut Recht. Und die türkische Regierung irrt sich, wenn sie meint, die internationale Irritation über Zypern spiele ihr in die Hände. Ganz im Gegenteil. Denn die Politiker warten überall auf dem Kontinent nur darauf, das Zypernproblem gegen die Türkei zu verwenden, die sie in Europa nicht haben wollen. Das Öffnen von Häfen und Flughäfen für den zyprischen Verkehr ist Teil des türkischen Anpassungsplans und keine Verhandlungsmasse in der Zypernfrage. Mag sein, dass Europa sein Versprechen nicht eingehalten hat, Handelsbeziehungen mit den türkischen Zyprern aufzunehmen. Doch diese beiden Aspekte dürfen nicht gleichgesetzt werden." (10.11.2006)

REFLEXIONEN

Frankfurter Rundschau - Deutschland

Durs Grünbein über Pier Paolo Pasolini

Der deutsche Dichter Durs Grünbein hat in Rom den Premio Internazionale di Poesia Pier Paolo Pasolini verliehen bekommen. Die Zeitung druckt seine Dankesrede, in der er auf Pasolini Bezug nimmt. "Die große Frage, die Pasolini aufgeworfen hat, lautet: Was heißt es, Dichter zu sein in einer posthumanistischen Welt? Es ist eine Frage, die weiter brennt und sich immer tiefer in jeden Einzelnen hineinfrisst. Was fängt man, vierzig Jahre später, mit einem Satz wie diesem an: 'Deshalb glaube ich, dass die einzig mögliche Reaktion auf die Ungerechtigkeit und Vulgarität der Welt heute die Verzweiflung ist - aber nur die individuelle, nicht-kodifizierte Verzweiflung'. Nicht-kodifiziert, das kann ja nur heißen: eine Verzweiflung, die in keinem Gottesdienst, keiner Therapie und erst recht bei keinem Parteitag abzuladen und zu bewältigen wäre. Die im Gegenteil an den genannten Verzweiflungsabladeplätzen immer noch wächst." (09.11.2006)

Le Monde - Frankreich

Antonio Tabucchi über das Engagement

Der italienische Schriftsteller Antonio Tabucchi hat sich stets zu politischen Themen geäußert. Diese Artikel erschienen Anfang des Jahres gesammelt in dem Band "L'Oca la passo" (Im Gänseschritt), der nun ins Französische übersetzt wurde. Im Gespräch mit Emilie Grangeray erklärt Tabucchi, was Engagement für ihn bedeutet: "Ich betrachte jemanden als engagierten Schriftsteller, wenn er mit sich selbst ehrlich ist, das heißt, wenn er etwas schreibt, das er auch wirklich fühlt. Wenn Sie also das mächtige Bedürfnis verspüren, über einen sonntäglichen Himmel in Paris zu schreiben, sollten Sie über diesen Himmel schreiben, denn er stellt in diesem Augenblick für Sie das einzig Wahre dar. Zwingen Sie sich dagegen dazu, über den Libanonkrieg zu schreiben, dann sagen Sie nicht die Wahrheit, dann sind Sie nicht engagiert." (10.11.2006)

POLITIK

The Economist - Großbritannien

Parlamentswahlen in den Niederlanden

Die britische Wochenzeitung analysiert die politische Stimmung vor den niederländischen Parlamentswahlen. "Vor ein paar Monaten schien es, als würden die Wähler ihre Mitte-Rechts-Regierung am 22. November abwählen. Sorgen in Bezug auf Immigration und den Islam, eine träge Wirtschaft und eine Reihe unpopulärer Reformen führten zu großen Gewinnen der Arbeiterpartei bei den Kommunalwahlen im März. Ihr Führer Wouter Bos schien prädestiniert zu sein, die künftige Regierung zu führen. Doch jetzt führen in den Umfragen die Christdemokraten von Jan Peter Balkenende. Sie könnten gemeinsam mit ihrem liberalen Partner VVD gar eine Mehrheit bekommen... Nach vier turbulenten Jahren, die nicht nur von zwei politischen Morden und einer Reihe von leicht veränderten Regierungen geprägt waren, sondern auch vom Nein der Wähler zur EU-Verfassung, wünschen sich die Niederländer jetzt eine ruhigere Zeit." (10.11.2006)

Polityka - Polen

Die Radikalisierung von Minderheiten in Bulgarien

Bulgarienkorrespondentin Jagienka Wilczak nimmt die Situation der Roma sowie der türkischstämmigen Minderheit in Bulgarien unter die Lupe: "Die Kriminalität von Roma nimmt zu und das weckt Ängste: heute fürchten sich die Bulgaren vor den Roma. Das Vorurteil, Roma wollten sich nicht verändern und die Bulgaren würden bald zur Minderheit, vertieft sich... Aus einem Bericht über Minderheiten geht hervor, dass Armut und Arbeitslosigkeit zu einem ethnischen Problem werden. Unter den bereits Armen - das sind vor allem Roma und Türken - verschärft sich das Problem noch. Bulgarien war immer ein multikulturelles Land, doch jetzt kommt es zum Bruch. Die Roma radikalisieren sich aus sozialen Gründen, und immer häufiger fühlen sie sich zum radikalen Islam hingezogen. Auch unter den Türken gewinnen Fundamentalisten an Popularität. Bildung bekommen Jugendliche vor allem Dank arabischen Geldes, und später versuchen sie, strenge religiöse Normen einzuführen. Das beunruhigt die Bulgaren." (08.11.2006)

Večer - Slowenien

Der Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien und die EU

Der Verlauf der Grenze zwischen Slowenien und Kroatien ist immer noch an einigen Stellen umstritten. Kürzlich sagte die kroatische Außenministerin Kolinda Grabar Kitarovic, dies könne kein Hindernis für einen Beitritt Kroatiens zur EU darstellen - schließlich sei ja auch Slowenien Mitglied. Branko Maksimovic sieht das anders: "Wenn es sonst keiner tut, wird der slowenische Außenminister Dimitrij Rupel die kroatische Außenministerin belehren, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, ob ein Beitrittskandidat eine ungeregelte Grenze mit einem Mitgliedsstaat hat oder nicht. Rupel hat zwar gestern bekräftigt, dass Slowenien diese strategische Frage vor dem Beitritt Kroatiens klären will. Doch diese Aussage lässt sich auch andersherum interpretieren: Wenn es keine Übereinstimmung in der Frage des Grenzverlaufs gibt, dann wird Slowenien dafür sorgen, dass Kroatien vor den Türen der EU warten muss." (10.11.2006)

The Irish Times - Irland

Frist für das St. Andrews-Abkommen läuft ab

Am heutigen Freitag, dem 10. November, läuft die Frist für die beiden gegnerischen Parteien Sinn Féin und Democratic Unionist Party ab, dem im Oktober ausgehandelten St. Andrews-Abkommen zuzustimmen, das eine Wiederherstellung des institutionellen politischen Lebens in Nordirland ermöglichen soll. Kommentator David Adams ist pessimistisch: "Keine der beiden beteiligten Parteien hat die Absicht, heute eine definitive Antwort zu geben. Es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, dass die britische Regierung ihre Drohung wahr machen wird, das Parlament zu schließen. Stattdessen wird es noch mehr Verwirrung und weitere Rückzieher der Regierung geben. Solche Fristen bedeuten den politischen Parteien gar nichts, und wen wundert's? Ihnen wurde in der Vergangenheit so viel Respektlosigkeit und Missachtung gestattet, dass wir jetzt wohl kaum von ihnen erwarten können, dass sie sich vernünftig benehmen... Bislang wurde weder eine Lösung für die Machtteilung noch für den Aufbau der Polizei gefunden, einen Zeitplan für die Dezentralisierung von Justiz und Polizei gibt es nicht - sie wurden einfach verschoben." (10.11.2006)

WIRTSCHAFT

Postimees - Estland

Danske Bank stößt auf finnisch-baltischen Markt vor

Die dänische Danske Bank kauft für rund 3,8 Milliarden Euro die drittgrößte finnische Bank Sampo. Es ist der höchste Preis, den die größte dänische Bank je für eine Neuerwerbung gezahlt hat, vermerkt die estnische Zeitung. Der Deal betreffe auch Estland: "Es ist nämlich kein Geheimnis, dass die Dänen mit dem Kauf von Sampo nicht nur auf den finnischen Markt drängen wollen, sondern vor allem den rasch wachsenden baltischen Markt im Auge haben. Es ist keineswegs überraschend, dass die Dänen versuchen, den Weg über eine bei uns bereits aktive Bank zu beschreiten. Für uns Esten ist damit die Hoffnung verbunden, dass es zu mehr Konkurrenz kommt, denn das bedeutet fallende Preise für Bankendienstleistungen und die Einführung neuer Produkte." (10.11.2006)

KULTUR

The Guardian - Großbritannien

'Das Kapital' als Bühnenfassung

Jess Spree hat in Düsseldorf eine Bühnenfassung von Karl Marx' großer Analyse 'Das Kapital' gesehen. "Seit es Proust in Serie gibt, hat sich niemand mehr an so ein gigantisches Projekt gewagt und ein so sperriges Thema wie 'die Produktion von absolutem Mehrwert' in einen Publikumsrenner verwandelt. Zu diesem Zweck stehen Bücher und eine Marx-Büste auf der Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses. Acht Menschen – die zu den wenigen gehören, die das Buch ganz gelesen haben – erzählen ihre eigene Geschichte. Daraus ergibt sich eine theatralische Collage, bei der Marx den roten Faden abgibt. Das Stück 'Kapital: Band Eins' ist die Idee von Rimini-Protokoll, einem Kollektiv junger deutscher Theatermacher, die mit Dokumentartheater bekannt geworden sind... Die jüngsten Stücke von Rimini-Protokoll verkauften sich gut, so zum Beispiel 'Blaiberg und Sweetheart 19', in dem ehemalige Patienten mit Herztransplantation Menschen begegnen, die ihr Glück auf Internetseiten für einsame Herzen suchen." (10.11.2006)

Le Jeudi - Luxemburg

Noman Maneas autobiografischer Roman

Corina Ciocârlie bespricht "Die Rückkehr des Hooligan", ein autobiografisches Buch des Rumänen Norman Manea, das gerade auf Französisch erschienen ist. Manea erzählt darin, was ihn 1986 ins Exil in die USA getrieben hat. "In Bukarest wurde das Individuum in zweifacher Hinsicht negiert, erstickt - zunächst durch die bleierne Isolierschicht des Totalitarismus und dann durch das kollektive Gedächtnis, das jedes Anzeichen von Rebellion und jeden Ausbruch von Würde in ein Klischee verwandelte. So gesehen ist 'Die Rückkehr des Hooligan' ein pathetischer und hehrer Versuch, ein individuelles Schicksal dem kollektiven Gedächtnis zu entreißen. Die Rumänen brauchten keinen Sartre, um zu verstehen: 'Die Hölle, das sind die anderen.' Sie entwickelten eine große Meisterschaft im 'Ausweichen', einer Überlebenstechnik, die Fatalismus, Humor, Hedonismus, Melancholie, Korruption und Dichtung miteinander vereint. So bewaffnet überstanden sie die endlose Ära des allgemeinen Misstrauens der Ceausescu-Zeit, in der Überwachte und Überwacher am Ende 'zur selben Strafe verurteilt waren, zur selben geschlossenen Gesellschaft, die ihr Leben vergiftete.'" (03.11.2006)

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz

Innovative Sakralarchitektur

"Auf kaum einem anderen Gebiet hat die deutsche Architektur in den letzten Jahren ähnlich innovative Leistungen hervorgebracht wie auf jenem des Synagogenbaus", stellt Ulf Meyer anlässlich der feierlichen Eröffnung der neuen Münchner Synagoge von Wandel, Höfer und Lorch fest. "Der Synagogenbau selbst besteht aus zwei aufeinandergestellten minimalistischen Kuben, von denen der untere, fensterlose mit Naturstein verkleidet ist und den Tempel Salomons in Jerusalem symbolisiert. Er bildet den Sockel für den Glasquader, der den Gebetsraum beleuchtet und zugleich den Blick der Gläubigen hinauf zum Himmel richtet. Die stählerne Stützkonstruktion der gläsernen Hülle besteht aus einem Dreiecksmuster, das Davidsterne bildet. Das sensible Spiel von Licht und Schatten verleiht dem Raum eine einzigartige Atmosphäre.... Die archaisch abstrakten Kuben wirken skulptural und massiv, sinnlich und einfach zugleich." (10.11.2006)

ABC - Spanien

Kunstmarkt und Spekulation

"Auf dem Kunstmarkt wird wieder spekuliert", stellt die Zeitung fest und listet mehrere Rekordversteigerungen auf, die es in den vergangenen Wochen gegeben hat, darunter den Verkauf eines Werkes von Jackson Pollock, das für rund 110 Millionen Euro veräußert wurde. "Kunst ist eine rentable Investition geworden, die innerhalb kurzer Zeit große Gewinne verspricht. Es gibt zwar noch Ausnahmen, doch die traditionellen Mäzene und die in Schönheit der Kunst verliebten Sammler machen Investoren mit rein wirtschaftlichen Interessen Platz, die Bilder und Skulpturen in reinen Tauschwert verwandeln. Es ist sogar normal geworden, dass Werke, die zum Goldpreis gekauft wurden, für Jahre aus dem Verkehr gezogen werden. Die Öffentlichkeit hat also nichts davon und muss sich damit begnügen, diesen Marktmechanismen ohnmächtig zuzusehen." (10.11.2006)

LOKALE FARBEN

Magyar Hírlap - Ungarn

Ein Hochhaus für Budapest?

Wolkenkratzer gibt es bislang in Budapest nicht - aber es wird heftig debattiert, ob man Vorschriften, die Hochhäuser verhindern, ändern soll. Die Architektin und derzeitige oberste Baustadträtin Éva Beleznay spricht sich im Interview mit Gergelyst Mézes dagegen aus: "Nach dem derzeitigen Stand der Dinge unterstütze ich keine Hochhausprojekte. Denn die Stadt kann nicht garantieren, dass die bei dem Bau eines Hochhauses nötigen Standards gewährleistet werden. Ich halte die Debatte über das Thema Hochhäuser für überzogen. Unsere Aufgabe ist es in erster Linie, die vorhandene Architektur zu sichern. Dazu reichen die derzeitigen Rahmenbedingungen aus." (10.11.2006)

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