Navigation

 

Home / Presseschau / Archiv / Presseschau | 09.05.2007

 

TOP-THEMA

Eine neue Regionalregierung für Nordirland

Eine neue Regionalregierung für Nordirland

 

Der Protestant Ian Paisley ist am 8. Mai Erster Minister der nordirischen Regionalregierung geworden, der Katholik Martin McGuiness sein Stellvertreter. Die beiden Männer wurden vor dem Regionalparlament vereidigt, das mehr als vier Jahre lang suspendiert gewesen war. Gelingt in Nordirland nun ein dauerhafter Frieden? » mehr

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
The Irish Times - Irland, Frankfurter Rundschau - Deutschland, The Economist - Großbritannien, El País - Spanien

The Irish Times - Irland

"Nordirland hat gezeigt, dass es die seltene und edle Kunst staatsmännischer Politik noch gibt", schreibt Tom Foley, US-Botschafter in Irland. "Staatsmann zu sein bedeutet, über eine Mischung aus feinsinnigen und weniger feinsinnigen Eigenschaften zu verfügen, darunter Führungskraft, Geduld, Hartnäckigkeit, Unparteilichkeit, Mut und Verpflichtung auf ein höheres Ziel. Aber am besten kann man Staatsmänner und -frauen durch das definieren, was sie nicht sind: Sie sind nicht kleinkariert, zänkisch, Uneinigkeit stiftend oder selbstgerecht. Drei Menschen, die für den Friedensprozess wichtig waren, verdienen besondere Anerkennung als Staatsmänner: Tony Blair, Bertie Ahern und der amerikanische Vermittler George Mitchell... Als Interessenvertreter ihrer Gemeinschaften waren Ian Paisley, Gerry Adams, Peter Robinson und Martin McGuiness bislang noch nicht in einer Rolle, die staatsmännisches Handeln verlangt hätte, aber sie haben erstaunliche Führungsstärke gezeigt. Sie könnten jedoch demnächst, wenn sie das Volk von Nordirland repräsentieren, zu Staatsmännern werden." (09.05.2007)

Frankfurter Rundschau - Deutschland

Peter Nonnenmacher hebt das Verdienst des britischen Premierministers Tony Blair für den Friedensprozess heraus: "Der Brite sorgte für die Dynamik, die den Prozess vorantrieb - mit beispiellosem Engagement, großem Zielbewusstsein, analytischem Scharfblick und taktischem Fingerspitzengefühl. Nordirland ist so zu Blairs größtem Erfolg geworden: Und man fragt sich, mit einem Gefühl unweigerlichen Bedauerns, was wohl aus der Blair-Ära geworden wäre, wenn Labours Premier sich auch in anderen Bereichen so enthusiastisch und einfallsreich für Frieden eingesetzt hätte, statt sich in militärische Abenteuer hineinreißen zu lassen." (09.05.2007)

The Economist - Großbritannien

Die Wochenzeitung kommentiert: "Trotz hochtrabender Vergleiche mit historischen politischen Kompromissen anderswo, zum Beispiel mit der gemeinsamen Regierung von Weißen und Schwarzen in Südafrika nach dem Ende der Apartheit, ist die neue Regierung der nordirischen Provinz nicht durch das Zusammentreffen moderater und visionärer Kräfte zu Stande gekommen, sondern durch das von Hardlinern. Sowohl Paisleys Unionisten als auch McGuiness' Sinn Féin, der politische Arm der terroristischen IRA, sind dafür verantwortlich, dass die Parteien, die sich seit Jahren konsequenter für Frieden und Kompromisse eingesetzt haben, ins Abseits geraten sind... Ob sich das mutige Versprechen der Prosperität für die Zukunft Nordirlands erfüllt, wird davon abhängen, in welchem Maße Wirtschaftsbeziehungen zum ökonomisch starken Süden aufgebaut werden können. Außerdem muss Irland von den massiven britischen Subventionen entwöhnt werden. Mehr als ein Drittel der 770.000 Berufstätigen sind im Öffentlichen Dienst beschäftigt, der für zwei Drittel der Wirtschaftsleistung verantwortlich ist." (09.05.2007)

El País - Spanien

Die spanische Zeitung sieht den Kompromiss von Belfast skeptisch. "Auch wenn dieses Abkommen zwischen Feinden noch vor kurzem undenkbar war und es Nordirland seine Autonomie wiedergibt - mit der Bildung eines Parlaments mit 108 Sitzen und einer Regierung mit zehn Ministern (Westminster entscheidet weiter über Verteidigung, Einwanderung und Steuerpolitik) - so ist es doch kein Allheilmittel. Die Probleme bestehen weiter, vor allem was die Wirtschaft betrifft, denn die Provinz ist vollkommen von britischem Geld abhängig. Es wird zwischen den beiden Lagern erbitterte Debatten geben und es wird oft sehr nach einem Zusammenbruch aussehen. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass das Abkommen nicht von gemäßigten Parteien ausgehandelt wurde – sie sind Laufe der Zeit von der Bildfläche verschwunden – sondern von radikalen. Trotz allem darf man hoffen, dass die Titelseiten der Zeitungen keine scheußlichen Kataloge sektiererischer Gewalt mehr sein werden, die in einer geteilten Gesellschaft so zerstörerisch wirkt." (09.05.2007)

REFLEXIONEN

Dziennik Gazeta Prawna - Polen

Pawel Machcewicz über den Streit um sowjetische Kriegsdenkmäler

Die polnische Regierung hat einen Gesetzentwurf für die Entfernung sowjetischer Kriegsdenkmäler in Polen verschoben, um den Streit mit Russland nicht weiter anzuheizen. Der Historiker Pawel Machcewicz von der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Torun hält das für richtig und betont, die Esten seien von der Sowjetunion stärker unterdrückt worden als die Polen. "Die Polen sind in einer unvergleichlich besseren Situation. Wir müssen kein koloniales Joch und kein Erbe von jahrzehntelanger Russifizierung von uns abschütteln. Wir haben in unserem Land nicht Millionen von Russen, deren Identifikation mit der polnischen Staatlichkeit zur Debatte stünde. Es gibt auch keine Stimmung in der Gesellschaft, die solch spektakuläre Aktionen rechtfertigen würde, die gegen einzelne, immer noch verbliebene Denkmäler russischer Soldaten gerichtet wären... Wir müssen also keinen eigenen Denkmalkrieg gegen Russland beginnen. Vor allem, weil das nicht nur ein Streit mit der Regierung der Russischen Föderation wäre, sondern auch mit Millionen Russen, deren Erinnerung an die im Krieg gegen Deutschland Gefallenen immer noch heilig und der wichtigste Bestandteil ihrer patriotischen Tradition ist." (09.05.2007)

L'Express - Frankreich

Orhan Pamuk über die Europareife der Türkei

Der türkische Schriftsteller Orhan Pamuk antwortet im Interview mit François Busnel auf die Frage, ob sich die Türkei in die EU integrieren kann. "Istanbul ist ein Teil Europas, schließlich spielt mein Fußballclub Galatasaray bei der Europameisterschaft... Wenn Sie mich fragen, ob Istanbul in Europa liegt, dann würde ich antworten, dass man nur auf die Weltkarte schauen muss, um das festzustellen. Etwas ernsthafter würde ich sagen, dass wir heute noch nicht auf demselben Niveau sind. Ich meine, die Türkei muss kulturell im Stande sein, Teil der europäischen Demokratien in der Union zu werden - aber ohne zu negieren, was sie selbst ist. Die Sehnsucht der Türkei nach einer Mitgliedschaft in Europa zeigt ein Problem auf: Was ist die europäische Kultur? Die Religion? Die Geschichte? Die Geografie? Oder etwas anderes?" (03.05.2007)

Observator Cultural - Rumänien

Andrzej Stasiuk über die Donau als europäischen Fluss

Das Magazin druckt einen Text des polnischen Schriftstellers Andrzej Stasiuk über die Donau. "Die Donau fließt gegen die Zeit. Sie wälzt das Wasser der Gegenwart in die Vergangenheit, die Aktualität ins Zeitlose. Sie ist so lang wie sie alt ist. Im Delta leben uralte Welse und Scharen von Pelikanen, die aussehen wie fliegende Reptilien. Im Delta findet man Schlamm aus den hintersten Gegenden Europas. Die riesigen Rinder und Schweine im Hafen Murighiol weiden ungestört. In der Abenddämmerung ziehen sie sich ins Schilf zurück... Die Donau ist ein Strom der Reflexionen, ein Gewässer der Meditation, das unversöhnliche Dinge zusammenbringt. Der Fluss beginnt in der freien Demokratie, die Wohlstand und Frieden huldigt, nach einer Zeit gelangt er in eine Gegend, in der bis vor kurzem die blutigsten Schlachten ausgetragen wurden, in der Grausamkeit, Rache und Armut ohne Scham am helllichten Tag herumgeistern. So unterschiedlich die Donau ist - unter allen Flüssen ist sie der europäischste." (08.05.2007)

POLITIK

Cinco Días - Spanien

Nachdenken über den Europatag

Der spanische Politologe Alfons Calderón nimmt den Europatag am 9. Mai zum Anlass, um den derzeitigen Zustand der EU zu hinterfragen: "Sicher, es ist schwierig in der Geschichte eine Periode zu finden, die wohlhabender ist und in der es harmonischer unter den Kontinentalkräften zugeht, Spanien eingeschlossen. Aber es ist naiv zu glauben, dass das so weiter gehen wird, ohne dass man die tragenden Säulen verstärkt oder Europa neuen Schwung verleiht... Wir müssen von der politischen Klasse vielleicht mehr Großzügigkeit und Weitblick verlangen. Dieser Tag zeigt, dass die Gründer Adenauer, de Gasperi, Spaak, Monnet und natürlich Schuman genau diese Qualitäten besaßen. Warum ist das bei der derzeitigen Generation nicht der Fall? Muss sie erst, wie ihre Vorgänger, einen schrecklichen Krieg erleben, um eine gewisse Weisheit zu erwerben?" (09.05.2007)

Le Temps - Schweiz

Die Ferien des Monsieur Sarkozy

Jean-Claude Péclet findet es unpassend, dass Nicolas Sarkozy nach seinem Sieg bei den französischen Präsidentschaftswahlen für einige Tage auf der luxuriösen Yacht des französischen Industriellen Vincent Bolloré vor Malta ausspannt. "Besser hätte man die 46 Prozent der Franzosen nicht verspotten können, die nicht für Sie gestimmt haben. Die Banlieue mit dem Kärcher reinigen zu wollen war nicht besonders clever, das Land mit Champagner zu begießen ist auch nicht besser. Vielleicht muss man die Taktik des 'Bruches', die der UMP-Kandidat so toll findet, als Bruch mit allen Tabus verstehen, auch mit dem des Geldes. So allerdings wird Sarkozy nicht wirklich der Präsident des Bruches, der er gerne wäre. Zumindest solange nicht, wie es um die Pflege besonderer Beziehungen mit einer Kaste geht, in der die Meinungsmacher die wichtigste Rolle spielen. Trotzdem schöne Ferien, Herr Präsident. Sie werden kurz sein." (09.05.2007)

Libération - Frankreich

Die Zukunft der französischen Linken

Der französische Philosoph Michel Onfray fragt, wie es mit den französischen Sozialisten weitergeht, nachdem Ségolène Royal die Präsidentschaftswahlen verloren hat. "Die sozialistische Partei leidet am Januskomplex, benannt nach dem römischen Gott mit den zwei Gesichtern. Dieses Übel gibt es seit einem Vierteljahrhundert, seit François Mitterrand... Die sozialistische Partei versucht den Spagat zwischen der 'Sprache der Linken', die sich gegen die Rechte richtet, und den 'liberalen Gesten', die denen der erklärten Gegner sehr nahe sind... Eine Lösung wäre eine Neugründung der Linken, bei der sich die Sprache und Gesten versöhnen, das Ende der Schizophrenie. Es bedarf einer regierungsfähigen Linken, die die sozialistischen Ideale wieder wichtiger nimmt - die Visionen einer neuen Welt, die alternativen Utopien und die nie dagewesenen freien Gedanken. Gleichzeitig muss die extreme Linke eher bereit sein, sich um Zusammenarbeit zu bemühen." (09.05.2007)

Dnevnik - Slowenien

Regierungskrise in Serbien

Das serbische Parlament hat den Ultranationalisten Tomislav Nikolic zu seinem Präsidenten gewählt - mit Unterstützung der Partei von Premier Vojislav Kostunica. Damit wird die Bildung einer pro-europäischen Regierung fast unmöglich, kommentiert Zoran Senkovic: "Kostunica kann nicht aus seiner Haut. Er balanciert auf einer dünnen Linie zwischen Demokratisierung und Europäisierung Serbiens einerseits und dem rechtsnationalen Populismus andererseits, der auch von den Radikalen unter der Führung des in Den Haag inhaftierten [Parteiführers der Ultranationalisten] Seselj beharrlich und erfolgreich betrieben wird... So lange Serbien keine Regierung hat, hat die internationale Gemeinschaft, die mit Ahtisaaris Plan für den Kosovo Druck auf Serbien ausübt, keinen Ansprechpartner in Belgrad, der irgendeine Form der Unabhängigkeit für den Kosovo unterzeichnen würde... Es würde allen zusagen, wenn es zu Neuwahlen kommt und dann zu einem neuen dreimonatigen Stillstand. Doch mit jeder Wahl werden Seseljs Radikale mächtiger. Dieser Preis ist anscheinend nicht zu hoch." (09.05.2007)

WIRTSCHAFT

Der Standard - Österreich

Galileo fehlt die militärische Struktur

Der Stillstand bei der Entwicklung von Galileo, dem europäische Satellitennavigationssystem, könne das Ende des Projektes bedeuten, fürchtet Helmut Spudich und erklärt: "Die EU ist eben, geopolitisch gesehen, doch eine Scheibe mit relativ engen Grenzen und keine Kugel. Wenn man keine Flugzeugträgerverbände in entfernte Gewässer entsenden muss, kommt man auch ohne Satellitennavigation ganz gut zurecht. Mit einem Schuss Polemik könnte man das EU-Dilemma so zusammenfassen: Sie ist eine zivile Gemeinschaft, und für manche große, staatliche Ausgaben fehlt ihr in der Konkurrenz mit den USA eine große, geeinte Militärstruktur. Denn GPS ist (wie übrigens auch die Grundstruktur des Internets) eine militärische Entwicklung, ohne viel Federlesens aus US-Steuern finanziert, und erst 1993 zur zivilen Nutzung freigegeben worden... Die EU hat keinen einfachen Zugriff auf Steuermittel im Milliardenausmaß via riesiger Verteidigungstöpfe." (09.05.2007)

KULTUR

La Stampa - Italien

Dario Fos Sehnsucht nach Satire

Im Interview mit Osvaldo Guerrieri spricht der italienische Schriftsteller Dario Fo über die Entwicklung der Satire. Früher, so Fo, konnte man risikolos spotten. "Satire kann gefährlich sein. Aber was ist die größte Gefahr? Nicht Zensur, sondern Selbstzensur... Satire ist - abgesehen davon, dass sie für den Satiriker gefährlich ist - auch anstrengend. Es ist so, als sei man auf einem Segelschiff und fahre gegen den Wind, gegen die Gesetze der Physik. Es ist wunderbar, gegen den Wind zu fahren. Wenn Satire funktioniert, ist es wunderbar. Aber das wird immer seltener. Die Satiriker sind geizig geworden und die Satire strotzt nicht gerade vor Gesundheit. Dieser Rückgang ist sehr beunruhigend." (09.05.2007)

Sme - Slowakei

Slowakisch-ungarischer Wissenschafts-Dialog

Wissenschaftler aus der Slowakei und Ungarn bereiten die Herausgabe zweier Publikationen mit identischen Texten vor, die die unterschiedliche Sicht auf das Zusammenleben ihrer Nationen spiegeln sollen, berichtet Renata Deakova. Ziel sei, dass sich die Leser in den Prozess der Bildung der nationalen Identität der jeweils anderen Seite hineindenken können. "Um den slowakisch-ungarischen Dialog macht sich in Budapest auch ein anderes Projekt mit dem Namen 'Die gespaltene Vergangenheit' verdient. Über eine Internetseite versuchen die Organisatoren, eine Debatte mit slowakischen Fachleuten und Laien anzukurbeln... Vielleicht kommt eine Zeit, in der sich auch die slowakischen und ungarischen Medien bemühen, objektiv über erfolgreiche Projekte der Zusammenarbeit zu informieren und nicht nur über Skandale, die die Gesellschaften in Wallung bringen, den Nationalisten Auftrieb geben und die slowakisch-ungarische Versöhnung verzögern. Die Initiative der Wissenschaftler macht Hoffnung." (09.05.2007)

Süddeutsche Zeitung - Deutschland

Wer ist katalanischer Schriftsteller?

In diesem Herbst ist kein "Gastland", sondern eine "Gastregion" zur Frankfurter Buchmesse eingeladen: Katalonien. Ijoma Mangold berichtet, dass das in Spanien für einen regelrechten "Kulturkampf" gesorgt hat: "Es geht um Identitätspolitik, um die Instrumentalisierung von Literatur für nationale Belange - denn als Nation versteht sich Katalonien gemäß dem jüngsten Autonomiestatut. Der Auftritt wird nicht einfach werden. Denn fast alle katalanischen Autoren, die international bekannt sind, schreiben ihre Bücher auf Spanisch... Das katalanische Kulturinstitut Ramon Llull jedoch, das im Regierungsauftrag den Gastlandauftritt durchführt, wollte nur solche katalanischen Schriftsteller nach Frankfurt einladen, die auch tatsächlich auf Katalanisch schreiben... Mit 70 (hoch subventionierten) Autoren will das Institut Ramon Llull nun nach Frankfurt reisen. Über diese Zahl wird in Spanien nicht ohne Bosheit gelacht: Woher man so viele Schriftsteller denn nehmen wolle?" (09.05.2007)

LOKALE FARBEN

Gazeta Wyborcza - Polen

Abschied von der Audiokassette

Gestern hat die größte britische Elektronikkette "Currys" angekündigt, Audiokassetten aus dem Sortiment zu nehmen. Robert Sankowski erinnert daran, welche Rolle dieser Tonträger in der polnischen Jugendkultur des Kommunismus spielte: "Vor zwei Dekaden waren Kassetten ein echter Schatz. Qualitativ wirklich gute Originalkassetten gab es nur in Peweks-Läden [die gegen Devisen Luxusartikel verkauften]. In normalen Musikläden konnte man bestenfalls welche aus der DDR oder unsere aus Gorzow erbeuten. Am einfachsten war es aber, in Buchhandlungen Kassetten mit Kindermärchen oder von Folkloregruppen wie Slask oder Mazowsze zu kaufen. Die habe ich dann gelöscht und ganze Platten neu aufgenommen. Manchmal von Bekannten, manchmal aus dem Radio, das zu dieser Zeit eine Art offizieller Musikpirat war und vollständige Alben spielte... Das Gefühl, das sich einstellte, wenn man gleichzeitig die Tasten 'Record' und 'Play' drückte, wird mir fehlen." (09.05.2007)

Weitere Inhalte