Navigation

 

Home / Presseschau / Archiv / Presseschau | 29.05.2007

 

TOP-THEMA

Erfolg des rumänischen Kinos in Cannes

Erfolg des rumänischen Kinos in Cannes

 

Zum ersten Mal wurde ein rumänischer Film mit der Goldenen Palme beim Filmfestival von Cannes ausgezeichnet. Sie wurde am Sonntag dem Regisseur Cristian Mungiu für "4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage" verliehen. Die Presse sieht in der Entscheidung auch einen Neuanfang des europäischen Kinos. » mehr

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
Cotidianul - Rumänien, Libération - Frankreich, taz - Deutschland, Rzeczpospolita - Polen, Le Temps - Schweiz, Ta Nea - Griechenland

Cotidianul - Rumänien

Selbst die "Alten" sind beeindruckt von Cristian Mungius Erfolg in Cannes: Seit Jahren gibt es in der rumänischen Filmbranche Clinch zwischen einer neuen Generation, die sich wie Mungiu mit dem Erbe des Kommunismus auseinandersetzt, sowie einer älteren Generation, die subventionierte Historienfilme produziert, die früheren Propagandafilmen ähneln. Cristian Teodorescu wundert sich daher sehr über den Cannes-Beifall der älteren Kollegen für Mungiu: "'Das ist ein großer Erfolg für die rumänische Filmindustrie', jauchzen die Personen, die Stunden vor dem Festakt noch nicht einmal geglaubt haben, dass Cristian Mungiu den Preis für die beste Regie bekommen könnte. Weil er Rumäne ist... Ich habe keine Ahnung, was in den alten Regisseur Sergiu Nicolaescu gefahren ist, der plötzlich voll des Lobes für seinen jungen Kollegen ist. Unlängst noch behauptete er, keiner der Regisseure der neuen Generation sei einen Pfifferling wert... In der Alchemie unseres patriotischen Hochmuts spielt der Filmemacher Mungiu kaum eine Rolle. Für die Alten zählen nur die Ansichten von vorgestern. Für sie hat in Cannes die rumänische Filmbranche gewonnen, also sie - die alten Koryphäen." (29.05.2007)

Libération - Frankreich

"Mit der höchsten Auszeichnung für Cristian Mungiu hat die Jury des Filmfestivals in Cannes nicht nur einwandfreien Geschmack und einen Hauch Wagemut bewiesen, sondern auch ein Geheimnis gelüftet, das bisher nur Cineasten kannten: In einigen Jahren wird Rumänien, das aus einem politischen Raum kommt, in dem das Kino durch den Staat reglementiert wurde, der neue Zufluchtsort des Kinos sein", ist Philippe Azoury überzeugt. "Zum einen, weil sich Produktionsfirmen aus aller Welt, voran Hollywood und Frankreich, dort um die Studios streiten, die heute zu den billigsten gehören. Zum anderen, weil aus den Bukarester Filmhochschulen seit einem halben Jahrzehnt eine neue Gruppe sehr junger Kinomacher hervorgegangen ist, die alle den Wunsch haben, die schmerzhaften Übergänge zu bezeugen, die die rumänische Bevölkerung nach Ceaucescu erlebte." (28.05.2007)

taz - Deutschland

Nikolaj Nikitin, Filmexperte für Osteuropa, meint, dass man durchaus von einer rumänischen "Nouvelle vague" reden könne. Er erläutert im Gespräch mit Ekkehard Knörer, was die neuen Filme der "Bukarester Schule", zu der neben Festivalsieger Cristian Mungiu auch Cristi Puiu, Corneliu Porumboiu oder Cristian Nemescu zählen, ästhetisch verbindet: "Das ist natürlich vom US-kommerziellen Kino sehr weit entfernt - eher in der Nähe zu John Cassavetes, zum frühen Godard oder dem dokumentarischen Cinema Vérité zu verorten. Die DarstellerInnen sind dabei sehr wichtig, vor allem weil die Kamera immer ganz nah an ihnen dran ist. Überhaupt ist für die ästhetische Qualität der Filme gerade die Kameraarbeit sehr wichtig; Oleg Mutu, der auch der Kameramann von 'Death of Mr. Lazarescu' [von Cristi Puiu] war, hat in '4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage' fast alles aus der Hand gefilmt. So entstehen sehr unmittelbare und lange nachwirkende Bilder." (29.05.2007)

Rzeczpospolita - Polen

Barbara Hollender überzeugt die Vergabe der Goldenen Palme an den rumänischen Regisseur Cristian Mungiu für sein Abtreibungsdrama "4 Monate, 3 Wochen und zwei Tage" voll und ganz. "In den Cannes-Filmen spiegeln sich die Stimmungen der Welt wieder. Dieses Jahr spürte man in den Wettbewerbsstreifen Entsetzen und das Gefühl der Bedrohung, wie allgemein in der Epoche nach dem 11. September... Der wahre Held dieses Festivals bleibt der bescheidene 39-jährige Rumäne Cristian Mungiu. Denn sein Film '4 Monate, 3 Wochen und zwei Tage' eroberte die Kritiker und Jurymitglieder. Wir sind Zeugen, wie die Kinematographie der postkommunistischen Länder aufwacht... Künstler aus diesen Ländern rechnen mit der Vergangenheit ab, warnen vor Totalitarismus in jeder Form, mahnen politische und gesellschaftliche Toleranz an. Sie machen wichtige Filme. Schade, dass polnische Filmemacher nicht in der Lage sind, sich dieser Strömung anzuschließen." (28.05.2007)

Le Temps - Schweiz

Thierry Jobin glaubt, dass von diesem 60. Filmfestival in Cannes "eine beispielhafte Siegerliste bleibt, aber vor allem eine siebte Kunst, die sich eine neue Rolle sucht: Während sie die Welt so lange Zeit beobachtet hat, weiß und vor allem fühlt sie sich nun in der Lage, zu einem Akteur zu werden. Die Auszeichnungen für den Rumänen Cristian Mungiu (Goldene Palme) oder den Türken Fatih Akin (Bestes Drehbuch) und die plötzliche Globalisierung ihres 'kleinen Kinos' ermöglichen tatsächlich, ihr Heimatland ins Licht zu rücken und so für sie eine künstlerische wie auch wirtschaftliche und politische Aufmerksamkeit zu entwickeln... Die Idee ist, dass morgen alle Menschen der Erde, dank der Wiederentdeckung ihrer filmischen Vergangenheit, ihre eigene Geschichte besser verstehen, das Vergessen verhindern, das zu Kriegen führt, und ein neues soziales Band knüpfen. Nie zuvor hat das Kino eine solch schöne Utopie geträumt." (29.05.2007)

Ta Nea - Griechenland

"Falls Sie 'Das Leben der Anderen' mochten, dann werden Sie die Goldene Palme von Cannes 2007 lieben", schreibt die Zeitung voller Begeisterung. "Aus dem Nichts aufgetaucht, hat es der Rumäne Cristian Mungiu bis an die Spitze geschafft! Der Wiedergeburt des Kinos erfährt damit Gerechtigkeit... Er kommt vielleicht aus einem unbedeutenden Land, das gerade erst der EU beigetreten ist, aber Mungiu hat es geschafft, Tarantino, Kusturica, James Gray, die Coen-Brüder und ein Dutzend anderer renommierter Regisseure abzuhängen, die mit ihren Ferraris versucht haben, die Bukarester Klapperkiste zu überholen. Die 60 Jahre Festival haben sich schon allein für dieses Rennen gelohnt, das nur einmal alle zehn Jahre stattfindet. Danke Stephen Frears [Jury-Präsident]! Dank gebührt auch den trickreichen Jury-Diplomaten, die Mungiu vom ersten Tag des Festivals an ins Spiel gebracht und damit das Niveau sehr hoch angesetzt haben." (29.05.2007)

REFLEXIONEN

Dagens Nyheter - Schweden

Niklas Ekdal über das negative Image des Islam

Das überwiegend negative Bild des Islam in den westlichen Medien führe zu aggressivem Verhalten auf der Gegenseite, meint der Politikredakteur Niklas Ekdal. "Im Westen florieren Stereotypen über den Islam, die Muslime verschrecken und dazu beitragen, zu selbst erfüllenden Prophezeiungen zu werden. Die verletzten Gefühle entspringen weniger einer feindlichen Einstellung als vielmehr dem Eindruck, vom Westen verstoßen zu sein... Aufklärung und Freiheit sind im Grunde für alle attraktiv, aber nicht, wenn man in ihrem Namen karikiert oder bombardiert wird. Der Vormarsch des Islamismus ist mehr Wirkung als Ursache, eine Folge von Unfreiheit, Stagnation und Diskriminierung... Das säkulare Europa hat hier eine historische Mission. Nehmt die Türkei in die EU auf. Zeigt, dass Christen, Muslime und Atheisten zusammenleben können." (27.05.2007)

The Independent - Großbritannien

Johann Hari über Gordon Browns christliche Wurzeln

Der Journalist Johann Hari versucht nachzuvollziehen, wie der religiöse Glaube den Regierungsstil von Politikern beeinflusst. "Die meisten Europäer assoziieren 'Religion in der Politik' mit schäumenden US-Fernseh-Evangelisten, die glauben, dass Jesus Christus auf dem Stimmzettel immer mit den Republikanern verbunden ist. Für sie gibt es einen Jesus, der die Reichen segnet und die Schwulen mit seinem Dornenkranz peinigt... Aber es gibt auch eine andere politische Tradition innerhalb des Christentums - und in dieser steht Gordon Brown. Im 19. Jahrhundert sah man das Christentum in der englischsprachigen Welt lange Zeit als eine Kraft der Linken, als eine die Armen schützende, als emanzipatorische Bewegung... Brown ist in der britischen Version dieser Tradition aufgewachsen... Browns Gott ist streitsüchtig und zwiespältig. Im besten Fall will Er den Armen helfen und hasst vererbte Privilegien. Im schlimmsten Fall will Er seine Herde in Gruppierungen teilen, in denen Er in seinen unendlich vielen Erscheinungen angebetet wird. Dieser Gott ist entweder ermutigend oder beunruhigend - aber wir können unseren nächsten Premierminister nicht ohne Ihn verstehen." (29.05.2007)

POLITIK

The Sunday Business Post - Irland

Wahlen in Irland stärken Bertie Ahern

Entgegen allen Vorhersagen ist es Irlands Premierminister Bertie Ahern gelungen, seiner Partei Fianna Fail zu einem klaren Sieg bei den Parlamentswahlen zu verhelfen. Seine Partei trennen bloß drei Sitze von der absoluten Mehrheit. Am 14. Juni soll er erneut zum 'taoiseach ' [Premierminister] ernannt werden. "Die Wähler wünschen – politische und ökonomische – Stabilität und gaben diesem Wunsch mit ihrer Stimme für Fianna Fail Ausdruck. Die Opposition konnte schlicht nicht genügend Wähler von ihrer Daseinsberechtigung überzeugen. Am Ende wog dies schwerer als die Fehler bei der öffentlichen Leistungserbringung der bisherigen Regierung... Wenn es Ahern gelingt, eine stabile und dauerhafte Regierung zu bilden, hat er eine Chance, sein eigenes politisches Vermächtnis zu gestalten. Das setzt voraus, dass seine Regierung nicht in der Defensive verharrt, sondern schnell die Reformen durchsetzt, die einen besseren Umgang mit den Steuergeldern garantieren." (27.05.2007)

ABC - Spanien

Opposition gewinnt knapp Kommunal- und Regionalwahlen

Pablo Sebastián analysiert die Ergebnisse der Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien vom Wochenende, bei denen die konservative Volkspartei PP einen knappen Vorsprung erzielte. "Das Ergebnis könnte den derzeitigen Regierungschef dazu verleiten, die für März 2008 vorgesehenen Parlamentswahlen schon in diesen Herbst vorzuverlegen. Dafür gibt es durchaus Argumente. Erstens ist es der PP, obwohl sie eine harte Oppositionslinie verfolgt, nicht gelungen, die Wählerschaft eindeutig für sich zu gewinnen. Zweitens dürfte es Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero angesichts der aktuellen Wahlresultate und in Hinsicht auf die kommenden Wahlen schwer fallen, seinen Haushalt im Parlament durchzubringen. Und drittens ist die sozialistische Partei und Regierung der Ansicht, dass dieses Wahlergebnis ihre Verhandlungspolitik mit der baskischen Separatistenorganisation Eta absegnet. Das Risiko eines erneuten Anschlags, der Zapatero zu neuen Zugeständnissen zwingen würde, wollen die Sozialisten nicht eingehen." (28.05.2007)

La Repubblica - Italien

Eine geschwächte italienische Linke

Bei den Lokalwahlen im Norden Italiens hat die regierende Mitte-Links-Koalition viele Stimmen und Städte verloren. Während die Opposition bereits den Rücktritt von Premierminister Romano Prodi fordert, spielt die Regierung die Bedeutung der Wahlergebnisse herunter. Für Massimo Giannini führt "die Mischung aus Ungerührtheit der Linken einerseits und die Aggressivität der Rechten andererseits zum Stillstand. Eine Lähmung, die vor allem der Linken schaden wird. In diesem italienischen Morast riskiert sie, zwei wichtige Dinge zu verlieren: erstens die Regierungsverantwortung, denn diese Trägheit ist der Auftakt zur zukünftigen Niederlage, und zweitens die Demokratische Partei [eine geplante neue Mitte-Links-Partei]. Die Unfähigkeit der Linken, vor allem im Norden des Landes miteinander ins Gespräch zu kommen, setzt das einzige innovative Projekt des letzten Jahrzehnts aufs Spiel." (29.05.2007)

Vasabladet - Finnland

Finnland bekommt neues Nichtrauchergesetz

Ab kommenden Freitag tritt in Finnland ein Rauchverbot in Restaurants und Kneipen in Kraft. Umfragen zufolge begrüßen rund 80 Prozent der Finnen den Schritt, selbst 39 Prozent der Raucher sind dafür. Finnland folgt damit einem europäischen Trend, meint Stig Nygard. "In der EU ist rund die Hälfte der Haushalte rauchfrei, in Finnland liegt die Ziffer mit 83 Prozent besonders hoch, in Schweden sind es beispielsweise 69 Prozent. Die große Herausforderung liegt bei den ehemaligen osteuropäischen Staaten, in denen teilweise weniger als 20 Prozent der Haushalte rauchfrei sind. Da aber Restaurants, Kneipen und Bars zu den besten Rekrutierungsorten der Tabakindustrie gehören, dürfte ein Rauchverbot mit großer Wahrscheinlichkeit einen vorbeugenden Effekt haben und dazu führen, dass weniger junge Leute mit dem Rauchen anfangen." (29.05.2007)

Népszabadság - Ungarn

Die Ukraine entfernt sich von der EU

Nach wochenlangen Spannungen in der Ukraine haben sich die politischen Rivalen Staatspräsident Wiktor Juschtschenko und Ministerpräsident Wiktor Janukowitsch auf vorgezogene Wahlen am 30. September geeinigt. Die absurden Mängel in der Verfassung und die daraus resultierenden bedrohlichen Machtkämpfe zeigten, dass die Ukraine noch nicht reif für die europäische Integration sei, meint Endre Aczél: "Die fast wie ein Kindermärchen anmutenden Ereignisse der letzten Wochen hatten ein Moment, über das man sich nicht mehr amüsieren konnte: die Mobilisierung der Polizei für politische Zwecke ist jeder Norm der EU und der Nato völlig fremd. Die Spitzenpolitiker der Ukraine sind zu einem solch gefährlichen Schritt bereit, was demonstriert, dass die Ukraine heute absolut nicht imstande ist, sich in europäische oder transatlantische Organisationen zu integrieren." (29.05.2007)

KULTUR

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland

Zum Tod von Jörg Immendorff

Am 28. Mai ist der deutsche Maler Jörg Immendorff im Alter von 61 Jahren an den Folgen der Nervenkrankheit ALS gestorben. Niklas Maak porträtiert den Maler: "Mit gutem Geschmack hatte er nichts am Hut: Lustvoll halbverdorbene, furchterregende Magentafarben, naiv verbogenes, schief Schmierendes verursacht Schmerzen in den Augen, bewahrt manches Bild aber auch vor der einschläfernd milden Gefälligkeit und dem kraftlos brummenden Pathos neuerer deutscher Malerei. Sein Porträt Gerhard Schröders zeigt den Gasprom-Mitarbeiter in Gold und in Begleitung von Affen als Allegorien der Künstler... Bei allem lederjackenhaft-kumpeligen Auftritt und allen Kokain- und Bordellskandalen war er derjenige, der Ende der sechziger Jahre die heroische Künstlerfigur, die Arbeit am eigenen Künstlermythos, entschlossen auseinandergenommen hat und zu einer anderen Art von Kunstproduktion und -rezeption kommen wollte: darin liegen sein Verdienst und seine Bedeutung." (29.05.2007)

Sega - Bulgarien

Moral und Strafe im Porno-Kulturkampf

In Bulgarien wird derzeit diskutiert, Pornografie unter Strafe zu stellen. Bojko Lambowsky erinnert daran, dass Lust erregende Bilder während des Sozialismus viel von der Verlockung des Westens widerspiegelten und auch eine Rolle im Kampf gegen die kommunistische Ideologie gespielt haben. In den mageren Jahren des Übergangs, wo es an Lebensmitteln und Medikamenten fehlte, sei Pornografie schließlich zu einer profitablen Industrie geworden. "Erstaunlich ist nicht die Leichtfertigkeit, mit der unsere Gesellschaft von einem Extrem - der zensierten Frömmigkeit - zum anderen - der anmaßenden Leichtsinnigkeit - übergegangen ist. Erstaunlich ist eher diese Mischung aus Schüchternheit und aktivem Konsum, die zu einem Mangel an klaren Standpunkten gegenüber möglichen Normen geführt hat." (29.05.2007)

LOKALE FARBEN

Politis - Zypern

Zyprer träumen von nüchternen Urlaubern

Kaum startet in Zypern die touristische Saison, beginnt man sich dort vor einem bestimmten Touristentypus zu fürchten. Die Tageszeitung sieht ihn so: "In der Mehrzahl sind es Skandinavier und haben nur ein Ziel: saufen bis zum Umfallen und kaputtmachen, was ihnen in den Weg kommt. Willkommen in Agia Napa, dem kleinen zyprischen Paradies, das keinen Schutz genießt und das die Zyprer meiden. Zypern ist eine attraktive Insel, mit seinen archäologischen Grabungsstätten, dem Felsen der Aphrodite, seinen Klöstern und schönen Stränden. Aber nein, damit haben die Touristen von Agia Napa nichts am Hut. Ihr Gott ist das Bier. Unmöglich, dort Ruhe zu finden. Die ganze Nacht dröhnt Musik und ab einer gewissen Stunde fallen die Dessous: Es ist die pure Dekadenz. Die Behörden wollen nun etwas unternehmen und den Verkauf von Alkohol kontrollieren. Dieser Sommer wird für sie zum Härtetest." (29.05.2007)

Weitere Inhalte