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Home / Presseschau / Archiv / Presseschau | 22.06.2007

 

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Neuer Streit um Salman Rushdie

Neuer Streit um Salman Rushdie

 

Der Schriftsteller Salman Rushdie, Autor der "Satanischen Verse" wurde gerade von der Queen zum Ritter geschlagen. Diese Entscheidung hat den Protest muslimischer Extremisten hervorgerufen, die diese Ehrung als Provokation empfinden. Rushdie musste sich bereits in den 90er Jahren versteckt halten, um den Todesdrohungen iranischer Extremisten wegen seines Buches zu entgehen. » mehr

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
La Libre Belgique - Belgien, The Independent - Großbritannien, Der Standard - Österreich, El País - Spanien

La Libre Belgique - Belgien

"Den einst umstrittenen Schriftsteller auszuzeichnen ist eine Sache. Nicht vorauszusehen, dass ein solcher Schritt in den Kreisen extremistischer Muslime für neuen Wirbel sorgen wird, ist eine andere", schreibt Gérald Papy. "Fast 20 Jahre nach dem Veröffentlichen der 'Satanischen Verse', knapp zehn Jahre nach dem Aussetzen der Todes-Fatwa, sollte die Ehrung Salman Rushdies keine großen Wellen mehr schlagen. Doch die Werte Freiheit, Toleranz und Offenheit gegenüber anderen, die nur die demokratischen Länder verteidigen und die niemals aufgeben werden dürfen, sind Werte, die wenig - man ist fast gewillt zu schreiben: immer weniger - Bedeutung in manchen muslimischen Ländern haben. Diese Staaten leiden unter den Extremisten, weil ihre Führer oft versucht sind, auf die eine oder andere Art mit den Extremisten zusammenzuarbeiten." (22.06.2007)

The Independent - Großbritannien

Dominic Lawson betrachtet den Ritterschlag für Salman Rushdie im Lichte von unsympathischeren "Mit-Rittern" wie zum Beispiel Simbabwes Präsident Robert Mugabe. "Erst vor zwei Jahren ist Iqbal Sacranie, der ehemalige Vorsitzende des britischen Muslimrates, zum Ritter geschlagen worden. Derselbe Iqbal Sacranie, der zur Fatwa von Ajatollah Chomeini erklärte, 'der Tod ist vielleicht ein bisschen zu leicht für ihn'. Peinlicherweise gab es keinen Aufschrei, als der verachtenswerte Mr. Sacranie zu 'Sir Iqbal' wurde. Am Dienstagabend war ich bei der Feier zu Rushdies 60. Geburtstag. Es gab mehrere Glückwunschreden - in allen wurde sein Alter erwähnt, aber in keiner der Ritterschlag. Das ist vielleicht nicht besonders überraschend, denn dass ein Mann, der im Namen einer ganzen Religion zum Tode verurteilt wurde, ein Alter von 60 Jahren erreicht, ist ein viel größerer Verdienst als jede Auszeichnung " (22.06.2007)

Der Standard - Österreich

"Salman Rushdie ist noch immer eine Erregung wert, und das 18 Jahre nachdem das Wort 'Fatwa' in den westlichen Sprachschatz Einzug hielt", schreibt Gudrun Harrer. "Die Rushdie-Hysterie wuchs zu epidemischen Ausmaßen heran, wurde chronisch, und wie es eben bei solchen Krankheitszuständen ist, flackert sie noch Jahre danach von Zeit zu Zeit auf. Nachdem eine halbstaatliche iranische Stiftung ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt hatte, lebte Rushdie jahrelang im Untergrund... Das ist Jahre her. Nach seiner Parodia Sacra (die in einer großen westlichen Tradition steht, während im islamischen Kulturkreis blasphemische oder zumindest unislamische Inhalte gerne in der Lyrik untergebracht werden) hat Rushdie etliche Romane geschrieben. Die islamische Welt verharrt aber bei den 'Satanischen Versen'." (22.06.2007)

El País - Spanien

Die spanische Zeitung übernimmt einen Gastbeitrag des Cambridge-Professors Priyamvada Gopal, der Anfang der Woche im The Guardian Salman Rushdies politische Positionen angegriffen hatte. "Sir Salman ist teilweise die Schöpfung der Fatwa, die den aktuellen 'Kampf der Kulturen' verstärkt hat und den George Bush und Osama bin Laden so praktisch finden. Vom Fanatismus in den Schatten und die Verzweiflung gedrückt, ist Rushdie schließlich in New York aufgetaucht und hat in die Sonne geblinzelt, kurz bevor dort die Türme zusammengefallen sind. Von da an hat er sein wunderbares literarisches Talent in den Dienst eines amerikanischen Regimes gestellt, das sein eigenes fundamentalistisches Monopol über die Bedeutung der Worte 'Freiheit' und 'Befreiung' ausgerufen hat. Er wurde für den Dienst geehrt, den er der Literatur erwiesen hat. Sir Salman ist sicher kein Neokonservativer, aber doch die Ikone einer viel gefährlicheren Strömung: diese liberalen Schriftsteller, die sich der Idee verschrieben haben, dass die humanistischen Werte, die Toleranz und die Freiheit prinzipiell westliche Werte sind, und als solche verteidigt werden müssen." (22.06.2007)

REFLEXIONEN

Frankfurter Rundschau - Deutschland

Adam Krzeminski über die Splitter einer europäischen Öffentlichkeit

Die Zeitung druckt eine Rede, die der polnische Publizist Adam Krzeminski vergangene Woche in Prag zum Thema europäische Öffentlichkeit gehalten hat. "Eine europäische Öffentlichkeit ist Wirklichkeit und zugleich eine Chimäre, wenn nicht gar eine philosophische Unmöglichkeit. Die Kreisläufe der nationalen Diskurse schließen sich nur mühsam zu kommunizierenden Röhren eines gemeinsamen Diskurses zusammen, der von Polen bis Portugal und von Zypern bis Lappland als eigener verfolgt und verstanden würde... Und dennoch sind Splitter einer europäischen Öffentlichkeit trotz allem unser täglich gelebter Tagtraum...Europa ist massiv zu einem Korrektiv geworden, zur Kontrollinstanz und zu einer pädagogischen Anstalt. Es ist ein Lackmuspapier und Katalysator nationaler Debatten und innenpolitischer Auseinandersetzungen. Ist Verlass auf Brüssel, dass es die tollpatschigen Autobahnfreaks, die bereit sind, einmalige Ökosysteme zu vernichten, oder den Gesetzgeber, der in seiner Abrechnungswut mit Kommunisten und politischen Gegnern die Menschenrechte aushöhlt, im letzten Moment doch noch bremst?" (22.06.2007)

L'Hebdo - Schweiz

Jacques Rupnik über den Post-Postkommunismus

Der Historiker Jacques Rupnik analysiert im Gespräch mit Yves Steiner die Entwicklung der osteuropäischen Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind. "Es gibt da ein Paradoxon: Der Übergang zu Demokratie und Marktwirtschaft ist im Ganzen gelungen. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist vor und nach dem EU-Beitritt gestiegen. Aber gleichzeitig hat sich bei den Eliten Widerstand formiert. Es ist der Widerstand derer, die zum Beitritt zur EU beigetragen haben, von Polen über die Ex-Tschechoslowakei bis hin zu Ungarn... Das bedeutet eine neue politische Gegebenheit, die von Polarisierung und einem Hang zum Populismus geprägt ist. Die populistischen Strömungen kritisieren den Konsens, auf den sich die Regierungen von rechts bis links seit 1989 immer verlassen konnten: die Einführung der Marktwirtschaft, die Entwicklung eines Rechtsstaates und der Beitritt zu Nato und EU. Jetzt stellen sie das in Frage und sagen damit dem postkommunistischen Erbe den Kampf an - nicht aber dem kommunistischen." (15.06.2007)

Le Monde - Frankreich

Thomas Ferenczi über die Atemlosigkeit Europas

Bisher sei man davon ausgegangen, dass das Monopol der Politik der einzelnen Länder in Europa aufgebrochen werden könne, erklärt Thomas Ferenczi und stellt die These auf, dass sich nun die Idee eines Europas durchsetze, in dem die "nationale Souveränität" erhalten bleibe. "Die Debatten der 27 Mitglieder über einen neuen Vertrag zeigen, dass der europäischen Idee der Atem ausgegangen ist. Unter dem Druck von Europaskeptikern, die immer überzeugter werden, entfernt sich die Union Schritt für Schritt vom gemeinsamen Geist. Und die neue Generation von politischen Führern des alten Kontinents passt sich dieser Entwicklung willig an. Insbesondere Nicolas Sarkozy betrachtet die europäischen Institutionen vor allem als Instrument der Kooperation zwischen den Regierungen... Das sich abzeichnende Europa ist ein anderes als das, von dem die Föderalisten geträumt haben. Sie halten an der Idee einer supranationalen Macht fest, sind aber heute in der Minderheit." (22.06.2007)

POLITIK

Rzeczpospolita - Polen

Polnische Krankenschwestern wollen mehr Geld für Gesundheit

Seit Dienstag streiken in Warschau die Krankenschwestern. Sie fordern Lohnerhöhungen und mehr Geld für das Gesundheitssystem. Igor Janke kommentiert die innenpolitische Situation, in der sich der polnische Ministerpräsident befindet: "Die Demonstrationen erschweren der Regierung die Vorbereitung und Beaufsichtigung der Gespräche in Brüssel, aber das ist ein Problem der Regierung und nicht der Krankenschwestern oder Ärzte. Die Regierung ist für die Lösung von Problemen da. Sie hat die geeigneten Mittel, um sich erfolgreich auch um zwanzig Sachen gleichzeitig zu kümmern. Das können wir von den Regierenden erwarten, denn dafür wurden sie vom Volk 'gemietet'. Es ist unvernünftig, den Krankenschwestern vorzuwerfen, dass sie am Vortag des Brüsseler Gipfels protestieren, denn für sie sind die Probleme der Quadratwurzel und der doppelten Mehrheit etwas Abstraktes." (22.06.2007)

Evenimentul Zilei - Rumänien

Rumänien als Musterschüler im EU-Streit

Die Aufforderung von EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso, die "neuen EU-Länder sollten der EU das Leben nicht erschweren", erinnert Rodica Culcer an die weitaus rabiatere Äußerung des französischen Ex-Präsidenten Jacques Chirac 2003. Damals ging es um eine Beteiligung der EU-Länder am Irak-Krieg und Chirac sagte, die neuen Nato-Länder sollten schweigen. "Während Rumänien damals seinen Mund nicht halten konnte, macht es jetzt die Figur eines Musterschülers... Es gibt weder eine Diskussion über den neuen EU-Vertrag noch über das Abstimmungsverfahren. Kurz vor der Abreise nach Brüssel erklärte Staatschef Basescu immerhin, ... nicht die Position der Polen und Briten teilen zu wollen. Was nützt es uns aber, unkritisch die Position der größeren West-EU-Staaten zu übernehmen? Vielleicht sollten wir ein wenig europaskeptischer sein, auch wenn wir damit riskieren, von Barroso den Kopf gewaschen zu bekommen?" (22.06.2007)

Dnevnik - Slowenien

Die Tür aus der EU steht offen

"Die Unnachgiebigkeit im Hinblick auf nationale Interessen bei der neuen Verfassung, die Spielchen der Kaczynski-Brüder in diesen Tagen sowie die Rahmenbedingungen zur Vorbereitung des neuen Dokuments generell - all das hat sicher viele Veteranen in Brüssel erneut davon überzeugt, dass die EU-Erweiterung 2004 viel zu früh gekommen ist", schreibt Bojana Rozic. "Die Auseinandersetzung, die immer mehr zu einem polnisch-deutschen Dilemma wird, hat sich diese Woche noch verschärft, infolge der Äußerungen der polnischen Staatsspitze, die jenseits des guten Geschmacks sind und die an Manieren erinnern, wie sie Putin im Dialog mit Brüssel einsetzt… Daher wünscht sich in diesen Tagen so mancher aus der europäischen politischen Führungsriege, allen voran Merkel, dass man Polen, Großbritannien und anderen Euroskeptikern spitzzüngig antwortet: 'Bitte schön, hier ist die Tür'. Denn die Europäische Union könnte wirklich auch problemlos ohne sie zusammen kommen." (22.06.2007)

Libération - Frankreich

Streit um ein neues Ministerium

In Frankreich gehen die Proteste gegen die Einrichtung eines neuen "Ministeriums für Einwanderung, Integration, nationale Identität und Zusammenarbeit in Entwicklungsfragen" weiter. Nun wurde eine Petition veröffentlicht, nach der der Name des Ministeriums geändert werden soll. Chefredakteur Laurent Joffrin stellt sich hinter diese Initiative. "Für das republikanische Frankreich ist dieser Ministeriumsname ein schädliches Symbol... Der französische Staat erklärt, dass die Anwesenheit von Minderheiten, die von außerhalb auf nationalen Boden gekommen sind, ein Problem ist – oder sogar eine Bedrohung? - für das Überleben der Nation... Diese Vorstellung widerspricht absolut der Tradition und den angesehenen Prinzipien unseres Landes. Seit der Revolution ist Frankreich ein Einwanderungsland... Eine Regierung, die sich den 'sichtbaren Minderheiten' gegenüber wirklich offen zeigt, hätte die Chance, den Zusammenhalt in diesem Bereich zu bewahren." (22.06.2007)

Le Jeudi - Luxemburg

Luxemburger fürchten um ihre nationale Identität

Laut einer Umfrage meinen 60 Prozent der Luxemburger, dass Ausländer, die im Großherzogtum wohnen, die nationale Identität nicht respektierten. Beim Chef der Wochenzeitung Jacques Hillion lässt diese unterschwellige Fremdenfeindlichkeit "die Alarmglocken schrillen". "Was sagt uns diese Umfrage? Es gibt starke Spannungen. Und die öffentliche Meinung ist gespalten. Es gibt große Gegensätze vor allem bei der Frage nach der Zukunft der nationalen Identität und ihr Fortbestand angesichts der EU und der Einwanderung... Politiker aber auch die ganze Zivilgesellschaft müssen eingreifen und über Identität und Einwanderung diskutieren. Es muss eine Form der Nation definiert werden, die einen sozialeren Ansatz hat und in der sich jeder voll und ganz wiederfindet und nicht verbittert wird." (21.06.2007)

WIRTSCHAFT

Financial Times - Großbritannien

Deutsche Gewerkschaften als Vorbild?

Am 21. Juni hat die britische Kommunikationsgewerkschaft zum ersten Poststreik in diesem Jahrzehnt aufgerufen. Dies nimmt die Tageszeitung zum Anlass, der deutschen Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zu ihrem "Pragmatismus" zu gratulieren, den sie bei den Verhandlungen mit der Deutschen Telekom an den Tag gelegt hat. Nach der Einigung kann die Telekom 50.000 Angestellte in eine Telekom-Servicegesellschaft auslagern und mit 6,5 Prozent weniger Gehalt weiterbeschäftigen. "Diese Flexibilität ist die beste Antwort, die die Gewerkschaften auf die Globalisierung haben, aber noch besser wäre es, die Industrie verschleierte die Notwendigkeit von Strukturreformen nicht... Die Gewerkschaften ermöglichen es der Telekom zu überleben. Sie halten aber am Anspruch auf einen Teil der Macht fest... Der Willen der Gewerkschaften, Geld für Arbeitsplatzgarantien einzutauschen, - wie es sich beim Übereinkommen bei Siemens 2004 zeigte, bei dem die Arbeitnehmer anboten, ohne Lohnausgleich mehr zu arbeiten - hat die deutsche Wirtschaft wiederbelebt. Die Gewerkschaften jedenfalls müssen noch weiter gehen und einen Teil ihrer Macht auf der Vorstandsebene abgeben." (22.06.2007)

KULTUR

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland

Produktives Scheitern auf der documenta 12

Nicht nur, dass die Kasseler Straßenreinigung das Kunstwerk der chilenischen Künstlerin Lotty Rosenfeld entfernte - auch mit den Naturgewalten hat die documenta in Kassel zu kämpfen. Das populärste Kunstwerk der Ausstellung, Ai Weiweis Skulptur "Template" - ein aus alten Türen und Fenstern, die dem chinesischen Bauboom zum Opfer fielen, gebauter Turm - ist nach einem Unwetter zusammengestürzt. Der Künstler aus China findet sein Kunstwerk nun besser und auch Niklas Maak ist angetan: "Interpretationsfreudige Ruinenbesucher könnten sagen: Aus Teilen der zerstörten alten Häuser machte Ai eine Skulptur, wandelte die Destruktionsenergie der Globalisierung also in eine neue, sinnbefreit schöne Form um; dieses Kunstwerk wird nun von der klimaveränderungsgebeutelten Natur noch einmal verformt... Produktives Scheitern ist ein Grundmotiv dieser documenta - in diese Kunstgeschichte des Aufgebens und der durch Deformation befreiten Form passt auch Ai Weiweis zusammengestürzte Bauschrottkathedrale. So gesehen, haben die Wettergötter Roger M. Buergel und seiner documenta am Ende das perfekte Kunstwerk beschert." (22.06.2007)

BRÜSSELER SPITZEN

Hufvudstadsbladet - Finnland

Verwässertes Reinheitsgebot für Wodka

Das EU-Parlament hat beschlossen, dass Wodka künftig auch aus anderen Rohstoffen als Getreide und Kartoffeln hergestellt werden kann, während für viele andere Spirituosen weiterhin ein "Reinheitsgebot" gilt. Björn Mansson ärgert sich: "Es wird argumentiert, dass sich Wodka dadurch von anderen Spirituosen unterscheidet, dass er reiner Alkohol sei, und da spielt es offenbar keine Rolle, woraus er hergestellt wird. Allerdings bedeutet 'reiner Alkohol' eben auch, dass er rein zu sein hat, und inwieweit können das Piratenprodukte garantieren? 'Altia' und andere Produzenten von klassischem Wodka könnten die Entscheidung freilich auch als Herausforderung sehen und mit der Entwicklung neuer Produkte beginnen. Wie wäre es mit Whiskey aus Rüben? Rote Bete würde dem Campari zumindest die richtige Farbe geben - der Rest sind ohnehin nur Chemikalien." (22.06.2007)

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