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Home / Presseschau / Archiv / Presseschau | 13.07.2007

 

TOP-THEMA

Der Höhenflug des Euro

Der Höhenflug des Euro

 

Am 12. Juli hat der Euro mit mehr als 1,37 einen neuen Höchststand gegenüber dem Dollar erreicht. Anders als Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sieht die europäische Presse darin keine Gefahr und besteht auf der Unabhängigkeit der EZB in der Zinspolitik. » mehr

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
Cinco Días - Spanien, Le Figaro - Frankreich, Jyllands-Posten - Dänemark, The Economist - Großbritannien

Cinco Días - Spanien

"Der Euro ist der größte Erfolg des gesamten europäischen Projekts im letzten Jahrzehnt", urteilt Miguel Ángel Aguilar. "Heute erreicht der Euro verglichen mit dem Dollar ein Rekordhoch. Er wurde für viele internationale Finanztransaktionen verwendet, und es gibt immer mehr Länder, die einen erheblichen Teil ihrer Dollars durch den Euro ersetzen wollen. Von den Argumenten gegen die Gemeinschaftswährung ist nichts geblieben... Nach und nach erreichte der Euro Gleichstand mit dem Dollar, inzwischen hat er, mit natürlichen Schwankungen, das aktuelle Niveau von 1,37 erreicht - ein neuer Rekord. Aber sogar diese Entwicklung widerspricht allen negativen Prognosen, die seinerzeit geäußert wurden. Die Schwarzseher dahingegen, die im Moment nur die Nachteile in der aktuellen Wertschätzung der europäischen Währung sehen, entmutigt sie nicht. " (13.07.2007)

Le Figaro - Frankreich

Stéphane Marchand kommentiert Nicolas Sarkozys Haltung zum Höhenflug des Euro. "Der Euro ist im Verhältnis zu den anderen großen Währungen zu stark, der Export stagniert, das Wachstum ist erstickt, und die EZB wäre gut beraten, die Zinsen zu senken, um uns ein wenig Luft zu verschaffen... Das ist im Prinzip das, was Sarkozy sagt, und die Franzosen hören es gern. Unter den Staatschefs der Eurozone mit Angela Merkel an der Spitze steht der Präsident allerdings mit dieser Analyse allein auf weiter Flur. Sie alle sind verwundert, wenn nicht gar verärgert, dass der französische Präsident ein solches Bild, das mit der realen wirtschaftlichen Situation nicht viel zu tun hat, zeichnet... Seit der Einführung des Euro sind in der Eurozone mehr als 12 Millionen Arbeitsplätze entstanden, 3 Millionen mehr als in den USA... Frankreich ist dank des Mini-Vertrags auf die europäische Bühne zurückgekehrt. Doch seine EZB-kritische Haltung könnte diese Position wieder gefährden." (12.07.2007)

Jyllands-Posten - Dänemark

Die Zeitung warnt vor Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB): "Die Europäische Zentralbank ist eine relativ junge Institution, und als solche hat sie wenig überraschend sowohl den Wunsch als auch die Verpflichtung zu dokumentieren, dass sie nicht der verlängerte Arm Europas Politiker ist. Aber wenn nun EZB-Chef Jean Claude Trichet indirekt mit Zinserhöhungen droht, weil der neue französische Präsident angekündigt hat, den ökonomischen Regeln der EU nicht folgen zu wollen, muss man sich fragen, ob der Unabhängigkeits-Komplex der Bank gegenüber der Vernunft die Oberhand gewinnt... Eine Stärkung des Euro wäre die Konsequenz einer weiteren Zinserhöhung und damit verheerend für Europas Konkurrenzkraft. Deshalb sollte die EZB sich zurückhalten, ihre Unabhängigkeit mit Zinserhöhungen zu demonstrieren." (12.07.2007)

The Economist - Großbritannien

"Sarkozy schlägt eine 'europäische Wirtschaftsregierung' vor. Das ist ein ziemlich schwammiges Konzept... Für die EU-Beamten bedeutet Wirtschaftsregierung, dass man den gewählten nationalen Politikern das letzte Wort über das weite Feld der EU-Wirtschaftspolitik zugesteht. Das schließt den Wechselkurs und die Einhaltung der Defizitkriterien ein - ohne allerdings Heiligtümer wie die Unabhängigkeit der EZB anzutasten", schreibt die Wirtschaftszeitschrift. "Sarkozy wird Widerstand zu spüren bekommen, wenn er sich ernsthaft für mehr politische Kontrolle der Wirtschaft einsetzt, angefangen vom Auftrag der EZB, sich vor allem um die Stabilität der Preise zu kümmern. Ein langjähriger EU-Beamter formulierte es so: 'Für die Franzosen ist es ganz natürlich, den Wechselkurs in den Dienst des Wachstums zu stellen, aber den Deutschen jagt das Schauer über den Rücken, denn sie denken unweigerlich an Hyperinflation.' Im Gedächtnis der Deutschen hat die Inflation dazu beigetragen, den Nazis den Weg zu bereiten, deshalb kann für sie eine Instabilität der Preise eine Gefahr für die Demokratie darstellen." (12.07.2007)

REFLEXIONEN

Süddeutsche Zeitung - Deutschland

Tobias Moorstedt über die Zukunft des Radiohörens

Tobias Moorstedt überlegt, wie sich das Musikhören durch "lernfähige Radios" im Internet wie Last.FM verändert. Bei dieser sozialen Plattform kann der Nutzer das Radio wie "ein Haustier dressieren, die gespielten Lieder mit Herz- und Stoppschild-Icons loben oder verbannen, und dem Computer so immer mehr Hinweise auf seinen Geschmack geben". Die Möglichkeit auf Unerwartetes zu stoßen, verschwinde dadurch allerdings. "Auch ein Programm das 'mitdenkt' braucht einen intelligenten Nutzer. Die Komplexität des menschlichen Geschmacks ist mit Ja-Nein-Pulsen und komparativen Indizien nur schwer zu simulieren. Heißt: Der Nutzer muss auch bei Last.FM hart arbeiten, muss mitschreiben, zuhören natürlich, und sollte jede Entscheidung reflektieren; denn wer einmal einen Jazz-Song übereilig 'verbannt' hat, bekommt Ähnliches lange Zeit nicht mehr zu hören. Mit der elektronischen Sortiermaschine kann man die Auswahl auch zu eng definieren. Zwar verschafft einem der Computer Zugang zu allen Klängen der Welt, aber er ist gleichzeitig das Werkzeug, das uns vor dieser Vielfalt schützt, ein Daten-Filter - und der Schutzfaktor ist hoch." (13.07.2007)

La Stampa - Italien

Gianni Oliva über die amerikanische Landung auf Sizilien

Der italienische Schriftsteller Gianni Oliva denkt über die Rolle der Amerikaner in der italienischen Geschichte nach. Waren die Amerikaner, die im Zweiten Weltkriegs auf Sizilien landeten "Invasoren oder Befreier? Verbündete oder Feinde? Nach dem Krieg waren in unserer kollektiven Erinnerung der Widerstand und das antifaschistische Italien, das an der Seite der Amerikaner den Krieg gewonnen hat, die Guten. In dieser Interpretation, in der die Amerikaner Verbündete der Antifaschisten und des Widerstandes waren, sind wir stecken geblieben. Dabei stellten die Widerstandskämpfer nur eine Minderheit dar. Unser Land hat sich nicht dazu verpflichtet gefühlt, ernsthaft über seine Vergangenheit nachzudenken... Es gibt nur sehr wenige Studien über diesen Teil unserer Geschichte. Die Zeit vom ersten amerikanischen Einmarsch 1943 bis zum Ende des Krieges 1945 beeinflusst noch heute die politische Diskussion. Vielleicht haben wir uns mit Italien als siegreiches aber dennoch besiegtes Land noch nicht richtig auseinandergesetzt." (13.07.2007)

POLITIK

The Guardian - Großbritannien

Der Papst demonstriert Stärke

Simon Jenkins macht sich über die Erklärung des Papstes lustig, die Church of England und andere Glaubensgemeinschaften, die aus der Reformation im 16. Jahrhundert hervorgegangen sind, seien "keine 'Kirchen' im eigentlichen Sinn". "Wer ist dieser Scherzkeks in Rom, der den Überlegenheitsanspruch mit dem größten Schwindel der europäischen Geistesgeschichte, dem 1870 vom Vatikan verkündeten Unfehlbarkeitsdogma, begründet? Hör zu, Papst, ich bin geneigt zu sagen, auf die Unfehlbarkeit könnten sich auch zwei berufen... Es gibt keinen Textbeleg für Benedikts Ausschließlichkeit. Das Ganze erinnert an den Größenwahn Papst Bonifatius VIII. (1294-1303), der so empörende Überlegenheitsansprüche stellte, dass weltliche Herrscher und sogar Kardinäle beschlossen nicht auf ihn zu hören. Das Ganze fand seinen Höhepunkt im Schisma von 1387 und später in der Reformation. Wenn der Papst sagt, nur der Römische Katholizismus sei eine 'Kirche', dann definiert er dieses Wort nur neu, damit es zu seiner Position passt. Er klettert auf die Kuppel des Petersdoms und schlägt sich auf die Brust wie King Kong." (13.07.2007)

Magyar Narancs - Ungarn

Gábor Szetey über Homophobie in Ungarn

Der ungarische Staatssekretär Gábor Szetey hat als erster Politiker Ungarns seine Homosexualität öffentlich gemacht - in einer Rede beim Schwulen- und Lesben-Festival in Budapest. Von der Presse wurde der 39-Jährige als Held gefeiert. Das Festival endete jedoch gewaltsam: Rechtsextreme attackierten Demonstranten der Homosexuellen-Parade. Im Interview mit Szilvia Szilágyi sagt Szetey: "Unser Land hat sich mit den Unruhen vom Herbst 2006 verändert... Die Gesichter und Symbole der Homosexuellen-Gegner bei der Parade 2007 waren die gleichen wie bei den Unruhen von 2006. Es handelt sich um eine kleine, aber laute rechtsradikale Gruppe, die alle brüskieren will... Laut einer Umfrage fanden 51 Prozent der Befragten meine Rede mutig und meinten, sie trage zur Verbesserung der Situation der Schwulen bei. Es ist doch merkwürdig, dass es den Konservativen so wichtig ist, dass unsere Nachbarstaaten mit den ungarischen Minderheiten korrekt umgehen, ihnen die Gleichberechtigung im eigenen Land aber egal ist." (13.07.2007)

Le Monde - Frankreich

Werden Sarkozy und Brown ein gutes Gespann?

Thomas Ferenczi fragt nach dem Verhältnis der neuen politischen Führer in Großbritannien und Frankreich. "Gordon Brown, der Nachfolger von Tony Blair, wurde 1951 geboren und Nicolas Sarkozy, der Nachfolger von Jacques Chirac, 1955: Sie gehören derselben Generation von Nachkriegskindern an, die der Last der alten Ideologien entgangen sind... Jetzt ist ihre Stunde gekommen. Jetzt sind sie am Werk. Zum Teil hängt die Zukunft Europas davon ab, wie sie zusammenarbeiten... Werden sie es schaffen, ein Vertrauensverhältnis herzustellen, um die Streitereien der Vergangenheit beizulegen? Das ist alles andere als sicher. Einer wie der andere ist ein 'Nationalist'... Alle beide wollen ein Gefühl nationaler Identität bestärken, das sich über Werte und nicht über ethnische Herkunft definiert. Diese gemeinsame Überzeugung bedeutet aber noch nicht, dass sie sich in Bezug auf Europa verstehen. Sie haben nicht gerade die gleiche Vorstellung von Europa und auch nicht davon, wie Europa sich zur Globalisierung verhalten soll." (13.07.2007)

WIRTSCHAFT

Népszabadság - Ungarn

Protektionismus in der europäischen Energiebranche

Der ungarische Öl- und Gaskonzern MOL wehrt sich gegen eine mögliche Übernahme durch das österreichische staatliche Unternehmen OMV. Die ungarische Regierung hilft dabei MOL, ihre eigenen Aktien zurückzukaufen. László Varró findet Protektionismus in diesem Fall gerechtfertigt: "Die Übernahme von MOL durch OMV wäre antiliberal, weil hier ein staatliches Unternehmen einen privaten Konzern kaufen würde. Eine auf freiem Wettbewerb basierende Marktstruktur würde so monopolisiert. Die Modernisierung und Energiesicherheit Ungarns nähme dadurch Schaden. In Ungarn hört man oft, es laufe der europäischen Praxis zuwider, wenn die Politik die Übernahme eines Konzerns verhindere. Doch selbst Margaret Thatcher, Symbolfigur konservativer Anhänger des Marktes, legte ihr Veto gegen die Übernahme von BP durch ein staatliches Unternehmen aus Kuwait ein." (12.07.2007)

KULTUR

La Libre Belgique - Belgien

Sind Tim und Struppi Rassisten?

Das Heft "Tim und Struppi im Kongo" des belgischen Zeichners Hergé ist von der britischen Gleichstellungsbehörde zur Bekämpfung von Rassismus (CRE) als ein "offensichtlich rassistisches Werk" bezeichnet worden. Die CRE hat britischen Buchhandlungen nahe gelegt, "den Verkauf des Comics ernsthaft zu prüfen". Guy Duplat probt ironisch den Aufstand gegen diese Empfehlung. "Diese hinterhältigen Briten! Sie ärgern uns nicht nur mit ihrem Linksverkehr, sie spielen besser Fußball und die Tour de France beginnt bei ihnen. Jetzt greifen sie auch noch das wichtigste Symbol Belgiens an: 'Tim und Struppi im Kongo'. Schon vor einem Jahrhundert nörgelte London an den kolonialistischen Heldentaten von Leopold II. [belgischer König von 1865 bis 1909] herum und schmähte (übrigens nicht ohne Grund) dessen afrikanische Abenteuer. Diese englische Bosheit setzt sich fort bis zur jüngsten Veröffentlichung eines sehr gut gemachten Buches, in dem unser König des Völkermordes beschuldigt wird." (13.07.2007)

Dilema Veche - Rumänien

Keine Ikonen in rumänischen Klassenzimmern?

In rumänischen Klassenzimmern gibt es häufig Ikonen. Doch die könnten bald verschwinden, denn ein Gericht hat einer Beschwerde der Anti-Diskriminierungsbehörde stattgegeben, die den Standpunkt vertritt, religiöse Symbole hätten in Klassenzimmern nichts zu suchen. Mirel Banica schreibt über die Ikonen-Krise: "Wir beobachten, dass angesehene rumänische Intellektuelle eine problematische Haltung zur Orthodoxie haben: Sie scheuen sich nicht, die orthodoxe rumänische Kirche und ihre Defizite direkt zu kritisieren, und verteidigen aber gleichzeitig die kirchlichen Interessen und auch die wichtigsten Identifikationssymbole wie die Ikone. Eine offene Kritik an der Kirche, wie sie in der Regel im Abendland zu finden ist, gibt es in Rumänien nicht. Westliche Soziologen staunen darüber, sie kapitulieren vor der Interpretation orthodoxer Religiosität. Für sie ist die Beziehung zwischen Zivilgesellschaft, Kirche und Staat in orthodoxen Gesellschaften paradox." (13.07.2007)

Hospodářské noviny - Tschechien

Barrandovs sinkender Stern

Tschechien galt bislang als günstiger Drehort für ausländische Filmemacher, besonders die Filmstudios in Prag-Barrandov. Doch das könnte bald vorbei sein, schreibt Irena Zemanova: "Das Land wird langsam zu teuer. Schon jetzt gehen Hollywood-Produzenten in andere Länder Mittel- und Osteuropas. Ungarn, Rumänien, aber auch Deutschland, die Niederlande oder Großbritannien bieten ausländischen Produzenten bessere steuerliche Anreize. 2003 investierten Firmen noch mehr als fünf Milliarden Kronen in Filmproduktionen in Tschechien, 2006 sank diese Zahl auf nur noch 1,3 Milliarden Kronen." (13.07.2007)

LOKALE FARBEN

ABC - Spanien

Schatzsuche löst diplomatische Krise aus

Der spanische Grenzschutz hat in der Meerenge von Gibraltar ein Schiff der amerikanischen Gesellschaft Odyssey, die auf das Aufspüren von Unterwasserschätzen spezialisiert ist, aufgebracht und überprüft. Großbritannien, das die Oberhoheit über Gibraltar hat, verurteilte dieses Vorgehen. Spanien möchte genauere Angaben über einen Schatz von 500.000 Münzen bekommen, der vergangenen Mai von Odyssey im Meer vor Gibraltar gefunden wurde. Nach Auffassung von José Maria Lancho spielt Odyssey Spanien und Großbritannien, die um die Hoheit über die Gewässer rund um Gibraltar streiten, gegeneinander aus. "Odyssey versucht die juristische und kulturelle Debatte zu beenden und sie durch eine internationale Krise zu ersetzen. Vor einigen Tagen berichteten wir noch, dass Odyssey nicht alle gesetzlichen Bedingungen für seine Schatzsuche erfüllt hat. Inzwischen beobachten wir einen Versuch, den endlosen politischen Streit um Gibraltar neu zu entfachen. Wenn man über Gibraltar und die Hoheit über die Gewässer spricht, dann wird der Schaden verschwiegen, der dem historischen Erbe der ganzen Menschheit schamlos zugefügt wird." (13.07.2007)

BRÜSSELER SPITZEN

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz

Wie die EU beim Grenzenüberschreiten hilft

Brüssel-Korrespondent René Höltschi berichtet über die EU-Problemlösungsstelle Solvit, bei der sich Bürger seit fünf Jahren über Beschränkungen des Binnenmarkts beschweren können: "Der chinesischen Ehefrau eines Briten war ein Visum zur Begleitung ihres Gatten verweigert worden, weil sie keine dänische Empfehlung zur Bestätigung des Reisegrundes vorweisen konnte. Auf Intervention von Solvit gewährten die Dänen ein Visum und korrigierten gleich auch die Visa-Regeln... Solche Einzelfälle sind weniger spektakulär als die großen Kämpfe, die die EU-Kommission immer wieder gegen protektionistische Anfälle von Mitgliedstaaten führt - vom deutschen Heimatschutz für VW bis zum spanischen für den Energiesektor. Doch zur Durchsetzung des Binnenmarkts können sie auf Dauer ähnlich wichtig sein. Denn oft ist es der alltägliche Papierkram, der - ob aus protektionistischen Motiven oder bürokratischer Gedankenlosigkeit - den Binnenmarkt zur Farce macht." (13.07.2007)

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