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Home / Presseschau / Archiv / Presseschau | 17.08.2007

 

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Von der Hypothekenkrise zum Börsencrash?

Von der Hypothekenkrise zum Börsencrash?

 

Die Folgen der US-Hypothekenkrise sind trotz Interventionen der Zentralbanken noch nicht unter Kontrolle. Die internationalen Börsen reagierten teilweise mit heftigen Einbußen. Die europäische Presse analysiert die Krise und zieht Parallelen zu früheren Börsencrashs. » mehr

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
Die Presse - Österreich, Népszabadság - Ungarn, La Stampa - Italien, The Independent - Großbritannien

Die Presse - Österreich

"Die vom US-Hypothekenmarkt ausgehende globale Finanzkrise wird nicht nur weiter für Börsenturbulenzen sorgen, sondern auch das Währungsgefüge durcheinander bringen und die Weltwirtschaft abbremsen", schreibt Josef Urschitz. "Alle Experten [sind sich] einig, dass deutlich mehr hinter den Turbulenzen steckt als Zahlungsprobleme von ein paar 'Subprime'-Hypothekarfinanzierern in den USA, die ein paar Anleger nervös gemacht haben. Es sieht vielmehr so aus, als hätten wir es mit einer tiefgreifenden Krise des Finanzsystems zu tun, die die Welt noch einige Zeit in Atem halten wird. Und die, auch wenn das 'Beschwichtigungshofräte' aus der Politik und der Finanzwirtschaft jetzt noch vehement dementieren, auch die Realwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen wird. Zumindest eine Wachstumsabschwächung, wenn nicht gar eine Rezession könnte in wichtigen Märkten die Folge sein. Wer glaubt, dass derzeit ein simpler Börsen-Sommerschlussverkauf stattfindet und ab September alles wieder so weiterläuft wie bisher, irrt wahrscheinlich." (17.08.2007)

Népszabadság - Ungarn

Kann sich der Börsencrash von 1929 und die dadurch ausgelöste Weltwirtschaftskrise wiederholen?, fragt Miklós Blahó. "Die seit Wochen andauernde Beunruhigung mündete gestern in einen globalen Nervenzusammenbruch: Die Börsen der Welt verloren im Durchschnitt 3 bis 4 Prozent - auch die Budapester Börse, was die Nationalwährung erheblich schwächte. Es bleibt zu hoffen, dass der gestrige 'Schwarze Donnerstag' nur dem Namen nach an den 'Schwarzen Donnerstag' von 1929 erinnert... Die Weltwirtschaft entwickelt sich rasch, auch wenn das Wachstum vor allem der chinesischen und indischen, nicht der US-amerikanischen Wirtschaft zu verdanken ist. Trotzdem ist es ziemlich wahrscheinlich, dass sich die Börsen, wenn auch nur langsam, vom Crash erholen. Man muss abwarten, bis sämtliche waghalsig aufgenommene Kredite zurückgezahlt und die Insolvenzverfahren aller betroffenen Anleger abgeschlossen sind." (17.08.2007)

La Stampa - Italien

"Angesichts der Turbulenzen auf den Finanzmärkten kommt nun die Frage auf: Ist das eine Krise wie 1929? Es reicht, in den Zeitungen der vergangenen 60 Jahre zu blättern, um festzustellen, das ein Vergleich zwischen der Weltwirtschaftskrise und kurzfristigen Kurstürzen an der Börse oft gezogen wurde." Giuseppe Berta, Professor für Wirtschaftsgeschichte, meint es gäbe zwar einige Ähnlichkeiten. "Aber die Börse wird auch von irrationalen Trieben bestimmt, die zu instinktiven Akquisitionen führen. Die Menschen hoffen auf Gewinne und - im Falle von Missgeschicken - verfallen sie in Panik... Historisch gesehen besteht der Unterschied darin, dass die Institutionen in der Lage sind, auf die Panik zu reagieren. Das hat 1929 gefehlt... Der Weltwirtschaftskrise konnte niemand Einhalt gebieten. Der Wechsel zwischen Euphorie und Panik gehört zu den Mechanismen der Börse - deshalb sind eine fähige Regierung und vorausschauende Institutionen unverzichtbare Gegengewichte." (17.08.2007)

The Independent - Großbritannien

Die Zeitung meint, es sei "überlebenswichtig, dass die Zentralbanken dem Druck widerstehen, Zinssenkungen durchzusetzen, die über die sehr kurzfristigen Liquiditätsspritzen hinausgehen. Bei gesundem Weltwirtschaftswachstum ist eine Rezession keine wirklich ernsthafte Zukunftsaussicht. Außerdem braucht jeder freie Markt auch die Möglichkeit des Scheiterns, damit er richtig funktioniert. Die Finanzinstitute durch unvorsichtige Kreditaufnahme oder -gewährung übernommen haben, müssen sich selbst überlassen werden, und die Konsequenzen tragen. Wenn Zinssätze gesenkt werden, um eine künstliche Sicherheit in das System zu bringen, würden Finanzspekulationen zu einer einseitigen Wette. Unklugen Investoren und Geldverleihern in der Londoner Finanzwelt und an der Wallstreet wurde in der Vergangenheit zu oft von den Zentralbanken aus der Klemme geholfen. Nicht zu rechtfertigende niedrige Zinssätze über lange Zeit haben zum jetzigen Schlamassel beigetragen. Einfach ausgedrückt: Wenn man Geld zu billig macht, werden Menschen gierig und beginnen, Fehlentscheidungen zu treffen. Genau das ist in den vergangenen fünf Jahren passiert." (17.08.2007)

REFLEXIONEN

Die Zeit - Deutschland

Fritz Raddatz über sein Versagen als Bürger der DDR

Der Autor, Lektor und Übersetzer Fritz J. Raddatz zieht eine selbstkritische Bilanz seiner Zeit in der DDR, in der er von 1950 bis 1959 freiwillig lebte. Er fragt sich, warum er das diktatorische Unrecht, von dem er wusste, damals ignorierte: "Kein 'Ich wusste davon nichts' ist vorzutragen, mit dem Millionen Deutsche sich exkulpierten nach 1945. ICH wusste - von abgesetzten Stücken, von zurückgezogenen Filmen, von verbotenen Büchern (oft genug 'meine' des Verlags Volk und Welt). Dabei ich die Fußspitze über den Kreiderand streckte, mich freute über ein subversives Gedicht in einer Anthologie, ein Böll-Buch im Verlagsprogramm, über eigene kleine Unverschämtheiten auch. So beschied ich den mich oft bedrängenden SED-Parteisekretär - er war Vertriebsleiter und kam ebenso oft drucksend um mehr 'West-Lizenzen' bittend, weil diese Bücher sich verkauften -, den beschied ich also mit einem 'Sie reden immer von 'der Partei', in die ich eintreten soll - welche meinen Sie eigentlich?' Kümmerliches Aufmüpfen." (16.08.2007)

Revista 22 - Rumänien

Andrei Plesu über den Kommunismus

Der Philosoph Andrei Plesu fragt, warum Kommunismus im Westen immer noch vor allem junge Menschen fasziniert: "Für die einen ist es eine Mode, sie haben beobachtet, dass die Geschichte mit der Linken, mit dem Marxismus, mit dem Kommunismus cool ist. Sie hat einen Hauch von Rebellentum, von Nonkonfirmismus. Andererseits befinden wir uns in einer Zeit, in der wir Teil Europas geworden sind. Wir schauen in Richtung Westen und immer wenn wir Richtung Westen schauen, finden wir eine äußerst lebendige Form marxistischer Denkweise. Marx wird im Westen gelesen, nicht im Osten... Die Anhänger des Kommunismus wiederholen immer: Er sei eine gute Idee, doch sei sie schlecht umgesetzt worden. Ich erlaube mir, kurz Marxist zu sein. Der Marxismus behauptet, eine Idee ist gut, wenn sie sich in der Praxis beweist... Doch wenn eine gute Idee nicht anwendbar ist, dann kann man sie nicht mehr als 'gute Idee' bezeichnen, dann ist sie eine Utopie." (17.08.2007)

Le Monde - Frankreich

Thomas Ferenczi über das richtige Tempo für die EU

Der von Jacques Delors gegründete Thinktank "Notre Europe" (Unser Europa) hat mit dem rumänischen Philosophen Andrei Plesu über die Entwicklung Europas gesprochen. Thomas Ferenczi hat das Interview gelesen und kommentiert: "Wenn man [Plesu] glauben darf, dann ist Europa heute zu geschwätzig, zu aufgeregt und zu ungeduldig. 'Europa ist nicht für ein hohes Tempo gemacht', behauptet er. So eine Beurteilung läuft dem Mainstream zuwider. Im Allgemeinen wird gesagt, dass die Union mehr unter ihrer Bewegungsunfähigkeit als unter ihrer Hast leidet... Andere mitteleuropäische Denker [wie Vaclav Havel oder Milan Kundera] haben die Europäer vor einer Flucht nach vorn gewarnt, die sie daran hindert, ernsthaft über den Sinn dieses Unterfangens nachzudenken... Die der Union kürzlich beigetretenen Länder des ehemaligen kommunistischen Blocks wollen sich nicht einfach in die bestehende Form des alten Europas einfügen... Ja, Europa muss sich bewegen, aber wenn es seine Völker mitnehmen will, dann muss es in deren Tempo vorangehen, anstatt einen 'sportlichen Sprint' zu starten." (17.08.2007)

POLITIK

Turun Sanomat - Finnland

Streit um genmanipulierte Pflanzen

Finnland streitet über genmanipulierte Produkte, vor allem nachdem die Unternehmen "LSO Foods" und "Lounaisfarm" entsprechend veränderte Sojafuttermittel einführen und in der Schweinemast einsetzen wollen. Die Zeitung kritisiert das gewalttätige und unüberlegte Vorgegen der Gentechnik-Gegner. "Genveränderte Produkte verbreiten sich immer stärker auf der ganzen Welt. Die Gegner warnen vor den Auswirkungen, wenn die manipulierten Organismen in die Natur geraten und sich dort ungehindert verbreiten. Auch in Finnland lösen solche Meldungen heftige Reaktionen aus: Vor drei Jahren zerstörten beispielsweise Übeltäter ein Versuchsfeld der Finnischen Akademie in Punkaharju mit genmanipulierten Birken. Ein solches Vorgehen ist in jeder Hinsicht zu verurteilen, denn es ist für alle Beteiligten wichtig, zuverlässige Nachrichten über die Auswirkungen von Genmanipulationen zu erhalten." (16.08.2007)

La Repubblica - Italien

Die Internationalisierung der italienischen Mafia

Am 15. August wurden in Duisburg sechs Italiener getötet - vermutlich ein Racheakt zwischen Mafia-Clans. Giuseppe d'Avanzo analysiert die Reaktionen: "Warum sollten wir uns überrascht zeigen? Weil wir unsere 'Fäulnis' nach Europa oder in die ganze Welt exportiert haben? Das Geld unserer Mafia zirkuliert schon lange in europäischen Kanäle... Das, was in Deutschland geschehen ist, hätte genauso gut in den Niederlanden, in Spanien, Kolumbien, Australien oder Montenegro passieren können - alles Länder, in denen die kalabrische 'Ndrangheta' präsent ist... Es ist der richtige Zeitpunkt danach zu fragen, ob wir in der Lage sind, bessere Kontrollmechanismen zu schaffen: Warum hat die 'Ndrangheta', im Unterschied zur Hamas, keinen Platz auf der politischen Tagesordnung?... Die gesamte italienische Politik hat als Strategie gegen die Mafia die Untätigkeit gewählt." (17.08.2007)

Ta Nea - Griechenland

Vorgezogene Wahlen trotz Waldbränden

Der griechische Premierminister Kostas Karamanlis hat für den 16. September vorgezogenen Neuwahlen angekündigt. Irini Karanasopoulou kritisiert scharf, dass dies ausgerechnet zu einem Zeitpunkt geschieht, zu dem heftige Waldbrände vor den Toren der Hauptstadt wüten. "Die Regierung lädt zu vorgezogenen Wahlen auf den Scheiterhaufen... In dem Moment, in dem der Ministerrat eine außerordentliche Sitzung einberuft, um die Auflösung des Parlaments und vorgezogene Neuwahlen am 16. September statt am 8. März 2008 vorzuschlagen, ziehen die Einwohner von Nordathen eine Schadensbilanz. Das ist die zweite wirkliche Tragödie, die wir seit dem verheerenden Waldbrand am Parnes Berg letzten Monat erleben. Und was sind die Ursachen? Die Gefahr wurde nicht ernst genommen, der Mangel an Polizisten und Feuerwehrleuten – also schlicht: die totale Abwesenheit des Staates in wichtigen Momenten. Niemand fragt sich, ob man nicht besser einen Tag länger wartet, bis das Feuer gelöscht oder unter Kontrolle ist. Nein, die Regierung ruft an die Urnen." (17.08.2007)

WIRTSCHAFT

Le Temps - Schweiz

Konkurrenz um außereuropäische Arbeitskräfte

Polen öffnet seinen Arbeitsmarkt für außereuropäische Arbeitskräfte, stellt der Journalist Ram Etwareea fest. "Letzten Monat hat Arbeitsministerin Anna Kalata in Neu-Delhi ein Abkommen zur Rekrutierung indischer Arbeitskräfte unterzeichnet. Das ist eine spektakuläre Wende. Nach dem Beitritt zur Europäischen Union hat Polen zwischen ein und zwei Millionen seiner Staatsangehörigen exportiert - vor allem nach Großbritannien, Irland oder Deutschland. Seitdem... leidet das Land an einem Mangel sowohl an qualifizierten als auch an ungelernten Arbeitskräften... Nach Jean Philippe Chauzy, dem Sprecher der Internationalen Organisation für Migration OIM in Genf, müssen sich die europäischen Ländern auf einen harten Wettbewerb um außereuropäische Arbeitskräfte einstellen: 'Sie müssen attraktiver werden, um mit traditionellen Einwanderungsländern wie Australien oder Kanada konkurrieren zu können, die Fachkräften verlockende Bedingungen bieten.'" (17.08.2007)

MEDIEN

Sme - Slowakei

Wikipedia: Ausgewogen dank Einflussnahme?

Wikipedia ist die wichtigste Online-Enzyklopädie. Die Autoren der einzelnen Artikel haben daher einen nicht unerheblichen Einfluss. Nun kam heraus, was schon lange zu vermuten war: Auch Geheimdienste wie die CIA, Wirtschaftskonzerne, Parteien, Sekten oder aber der Vatikan haben sich bei bestimmten Schlagwörtern als Editoren betätigt. Für Tomáš Bella kein Grund zur Aufregung: "Kritiker betrachten das als einen Fehler von Wikipedia, aber in Wirklichkeit ist es der größte Vorzug des Internetlexikons. Das Ergebnis der verbalen Auseinandersetzungen zwischen FBI-Agenten und Bürgerinitiativen sind nämlich meistens ausgewogene Texte. Das hat auch eine Studie der Zeitschrift Nature belegt, wonach in Wikipedia nicht mehr Fehler zu finden sind als in der Encyclopaedia Britannica." (17.08.2007)

KULTUR

The Guardian - Großbritannien

Der Erfolg monumentaler Skulpturen

"Falls Außerirdische im Norden Englands landen, werden sie an ihre Zentralen berichten, dass der Planet eine Religion hat, in der Riesenfiguren verehrt werden", schreibt Mark Lawson über den Trend zur Monumentalkunst im öffentlichen Raum. "Auch wenn der Marsreporter falsch liegen würde, diese Stücke als heilig anzusehen, so sind sie doch sicher Teil eines Kultes... Während moderne Kunst weiter Objekt von Boulevard-Sarkasmus und öffentlicher Skepsis bleibt und eine Reihe überwältigender Bauten es nicht geschafft hat, die moderne Architektur vor dem Gespött zu retten, scheint die Bildhauerei eine Verbindung zum Publikum zu finden, die für moderne Kunst ungewöhnlich ist... Dass diese Werke zum Teil so anziehend sind, liegt daran, dass sie sich dort befinden, wo sie nicht hingehören. Das ist für alle Orte, an die die Kunst gehört, die Galerien, eine schlechte Nachricht... Es ist auffällig, dass die Region, die mit 'Angel of the North' und 'Couple' Vorreiter für solche Skulpturen ist, damit zu kämpfen hat, Publikum in die neue und hochsubventionierte Galerie Baltic Centre in Gateshead zu locken." (17.08.2007)

Le Nouvel Observateur - Frankreich

Françoise Collin über die frauenlose Philosophie

Der französische Intellektuelle Françoise Collin macht sich im Interview mit Aude Lancelin Gedanken über die Rolle der Frauen in der Philosophie. "Mehr noch als von jeder anderen Form des Wissens waren die Frauen seit den Griechen vom philosophischen Diskurs ausgeschlossen... Gut, es gibt Hannah Arendt, die inzwischen jeder für sich in Anspruch nimmt, aber: Die Ausnahme bestätigt die Regel und außerdem bezeichnet sie sich selbst als 'Politologin', nicht als Philosophin. Es scheint, als ob in diesem Fall oder wann immer man der Wahrheit auf den Grund geht, die Rede gar nicht anders als männlich sein könnte. Vielleicht ist das so, weil der 'professionelle Philosoph', wie Arendt ihn ironisch nennt, die säkulare Variante des Theologen ist. Er hat immer noch etwas von einem Priester, einem unbeugsamen Hüter der Wahrheit." (17.08.2007)

LOKALE FARBEN

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland

Landflucht der Tiere

Julia Voss berichtet von einer Einwanderungswelle, nämlich die vieler Tiere vom Land in die Städte. Diese werden erst seit kurzem von der Wissenschaft als Biotope erkannt. "Gegen alle Voraussagen brüten Vögel in donnerndem Flugzeuglärm, bauen Nester auf dröhnenden Glockentürmen oder richten sich im Krach von Eisenbahnbrücken und Lasterkolonnen ein. Seltene Pflanzen blühen in Asphaltritzen, Füchse spazieren wie Flaneure durch die Innenstadt, Turmfalken gleiten durch Hochhausmeilen, als wären es Felsenschluchten. Was aus Sicht der Natur für die Stadt spricht, ist das hohe Nahrungsangebot, der Wegfall vieler Feinde und vor allem die erhöhte Temperatur - womit sie auch als Modell für die Klimaerwärmung dienen kann... Die Natur zieht nicht nur in die Stadt, sie verlässt auch das Land, einen Ort, den die industrialisierte Landwirtschaft zunehmend unbewohnbar gemacht hat. Die Natur flieht die Agrarwirtschaft: Gifte, Überdüngung, Monokulturen und verschmutztes Grundwasser." (17.08.2007)

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