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Home / Presseschau / Archiv / Presseschau | 31.03.2008

 

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Gehört der Wilders-Film in die Öffentlichkeit?

Gehört der Wilders-Film in die Öffentlichkeit?

 

Vergangene Woche hat der niederländische Populist Geert Wilders seinen islamkritischen Film "Fitna" im Internet veröffentlicht. Der 15-minütige Film stellt Bilder von Terroranschlägen oder Hinrichtungen neben Koransuren. Viele Zeitungen beschäftigt die Frage, ob man diese Form der Islamkritik im Namen der Meinungsfreiheit dulden sollte. » mehr

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
De Volkskrant - Niederlande, Die Presse - Österreich, Pravda - Slowakei, Politiken - Dänemark, Libération - Frankreich

De Volkskrant - Niederlande

Die niederländische Tageszeitung hält Geert Wilders für heuchlerisch: "'Fitna' ist ein Propagandafilm, der in allen Punkten den Methoden entspricht, die radikale und totalitäre Regime benutzen, um die Gemeinschaften gegeneinander auszuspielen. Der Film 'Fitna' versucht, die Muslime in den Niederlanden in die Enge zu treiben, indem er unterstellt, Gewalt und Hass entsprängen unweigerlich dem Koran. Insofern rechtfertigt der Film das politische Programm von Wilders, der den Koran verbieten und Islamschulen und Moscheen schließen lassen will. Am Ende des Films ruft Wilders die niederländischen Muslime dazu auf, Koranseiten zu zerreißen. Mit anderen Worten: Muslime können nur dann vollwertige Staatsbürger sein, wenn sie den Koran ablehnen... Mit 'Fitna' hat Wilders der Debatte über die Integration der Muslime in die niederländische Gesellschaft einen schlechten Dienst erwiesen." (29.03.2008)

Die Presse - Österreich

Christian Ultsch bezeichnet "Fitna" als "grob uninspirierten Propagandakurzfilm" und kommentiert: "Doch verstörender noch als das verunglückte Filmchen sind die hysterischen Reaktionen darauf. Nicht nur die niederländische Regierung, sondern gleich auch die EU-Ratspräsidentschaft und die EU-Kommission fühlten sich bemüßigt, den cineastischen Flatus des Herrn Wilders zu verurteilen, damit die muslimische Wutabteilung ja nicht wieder Fahnen, Botschaften oder anderes anzündet. Damit beugte sich Europa vorauseilend dem neurotischen Diskurs der Frustriert-Aggressiven. Tatsächlich dauerte es am Freitag nicht lange, bis Politiker von Jordanien bis zum Iran empört forderten, den Film zu zensurieren. Da aber hört sich der Spaß auf: In Europa muss Meinungsfreiheit heißen, dass auch ein geschmackloser Schrott wie Wilders' Pamphlet in Umkreis gelangen – und sich selbst richten darf." (31.03.2008)

Pravda - Slowakei

Miloslav Surgos ist angesichts von Wilders Films zwiespältig: "Die Meinungsfreiheit ist eine der Freiheiten, auf denen die westliche Zivilisation gründet. Die Sache hat aber einen Haken. Bei dem Film geht es gar nicht um Meinungsfreiheit... Der Autor erzeugt Spannungen zwischen dem Westen und den Muslimen und sucht damit nur seinen eigenen Vorteil. Er provoziert gezielt und bewegt sich an der Grenze der Legalität. Das steigert seine eigene politische Popularität. Zudem ist es nicht gerade glücklich, wie Wilders über die Freiheit anderer denkt: Er hat wiederholt vorgeschlagen, den Koran in den Niederlanden zu verbieten." (31.03.2008)

Politiken - Dänemark

Politiken findet es richtig, dass "kluge" niederländische Imame und der dänische Regierungschef Anders Fogh Rasmussen sich nicht zu "Fitna" äußern. "Falls dieses Machwerk in den Medien eine Debatte und politische Reaktionen auslösen sollte, dann ist das auf den 'Karikaturenstreit' zurückzuführen. Hier in Dänemark haben die polarisierte Diskussion und muslimische Terrordrohungen dazu geführt, dass viele zeitweise die Augen vor dem Offensichtlichen verschlossen haben: Die Verteidigung des Rechts auf freie Meinungsäußerung ist kein Grund, das Gehirn auszuschalten und den Unterschied zwischen Argumenten und Propaganda, zwischen öffentlicher Diskussion und hasserfülltem Anschwärzen zu vergessen." (29.03.2008)

Libération - Frankreich

Der Vorsitzender von "SOS-Racisme, Domique Sopo, findet die offizielle Reaktion mancher Länder seltsam. "Die politischen Reaktionen aus den europäischen Ländern fallen schwach aus. Sie zeugen von der Unfähigkeit, Wilders als das zu bezeichnen, was er ist (nämlich jemand, der mit dem Rassismus liebäugelt, und nicht einfach ein freigeistiger Unruhestifter). Sie zeugen von der Unfähigkeit, diese düstere Geschichte nicht zum Thema einer quasi internationalen Debatte hochkochen zu lassen. Sie zeugen von der Unfähigkeit, dem Denken der Einwanderer oder Einwandererkinder einen anderen Bezugspunkt zu geben als Religion. Die Reaktionen aus muslimischen Länder sind zumindest verblüffend. Die Regierungen dieser Länder sind letztendlich alle gezwungen, sich über die mittelmäßige Schmährede eines obskuren Abgeordneten zu äußern." (31.03.2008)

REFLEXIONEN

Süddeutsche Zeitung - Deutschland

Philip Manow über die Rolle des Körpers in der Politik

Der Politologe Philip Manow stellt am Beispiel von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy fest, dass die heutige Demokratie keineswegs so "entpersonalisiert" oder "entkörperlicht" ist, wie gemeinhin angenommen. "Daher bleibt das Private auch in unseren vorgeblich aufgeklärten Zeiten politisch, in denen wirtschaftliche Wechsellagen und das wechselnde Liebesglück des Herrschers nicht mehr so umstandslos kurzgeschlossen werden wie etwa noch am Vorabend der französischen Revolution, als Missernten mit der Impotenz Louis XVI. in fragloser Verbindung zu stehen schienen... Keiner weiß das besser als Nicolas Sarkozy selber. Die Leibwächter, die seine ständigen Begleiter während des Präsidentschaftswahlkampfs waren, hatten vor allem die Aufgabe, ihn so abzuschirmen, dass Fotografen keine Bilder von seinen Schuhen mit den erhöhten Absätzen machen konnten. Sie schützen nicht den leiblichen Körper Sarkozys vor physischen Übergriffen, sondern seinen politischen Körper vor der medialen Verletzung seines öffentlichen Bildes." (31.03.2008)

Woxx - Luxemburg

Luc Caregari über die Scheinheiligkeit der 68er Debatte

Der Journalist Luc Caregari schreibt über die französische 68er-Debatte: "Eins ist auf jeden Fall klar: Ohne den Mai 68 wären wir nicht da, wo wir jetzt sind. Das Recht auf freie Meinungsäußerung, Abtreibung, Scheidung und selbst das Recht, in Würde zu sterben, stammen aus dieser Zeit. Das bedeutet auch, dass alle, die wie Sarkozy den Mai 68 zur Quelle allen heutigen Übels machen wollen, scheinheilig sind. Denn ohne den Mai 68 wäre ein Präsident, der zweimal geschieden ist und sich ungehemmt mit einem Topmodell vergnügt, unmöglich gewesen. Nicht der Mai 68 ist verdreht, sondern vor allem diejenigen, die immer noch einem Sinn suchen und ihn um jeden Preis auf die Gegenwart beziehen, egal ob sie nun dafür oder dagegen sind. Denn man kann nicht für oder gegen ein Ereignis sein, das in der Vergangenheit liegt. Man darf sich noch nicht einmal anmaßen, definitiv darüber zu urteilen." (27.03.2008)

POLITIK

La Libre Belgique - Belgien

Kritik an der europäischen Haltung in der Tibetfrage

Sabine Verhest schreibt nach dem EU-Außenministertreffen vom 29. März, bei dem auch über einen Olympia-Boykott diskutiert wurde: "Während die Tibeter in Lhasa gegen die Unterdrückung protestierten, haben sich die Europäer beherzt aus dem Staub gemacht, um China weitgehend zu schonen. Die EU-Außenminister haben bei ihrem Treffen in Slowenien unter dem Vorsitz von Dimitrij Ruppel, zermürbt von der Balkanproblematik, zum x-ten Male zum Dialog und der Achtung der Menschenrechte aufgerufen... Aber was war schon anderes von Europa - und vor allem Griechenland – der Wiege der Demokratie – zu erwarten? Schließlich zögert man nicht, mit aller Gewalt diejenigen zurückzuhalten, die es wagen, eine tibetische Fahne auszurollen, und verbietet der internationale Presse, dem Eintreffen der olympischen Flamme auf der Akropolis beizuwohnen. Europa sollte Schluss machen mit dieser Heuchelei und klar sagen, dass es die Menschenrechte nur dann verteidigt, wenn es ihm passt. Und in diesem Fall passt es eben nicht." (31.03.2008)

The Guardian - Großbritannien

Ein neues Anti-Terror-Gesetz in Großbritannien

Ein neues Anti-Terror-Gesetz wird derzeit im britischen Parlament diskutiert. Es sieht vor, dass Terrorverdächtige nicht mehr wie bislang 28, sondern bis zu 42 Tage ohne Anklage festgehalten werden dürfen. Der ehemalige Hauptwachtmeister Geoffrey Dear hält das für falsch. "Die bei uns zulässigen 28 Tage Inhaftierung ohne Anklageerhebung ist beinahe viermal so lang wie in den meisten anderen Ländern mit Gewohnheitsrecht oder in den EU-Ländern, die ein anderes Rechtssystem haben. In den USA, die so kontraproduktive Dinge erfunden haben wie unbegrenzte Haft für 'feindliche Kämpfer' in Guantánamo, kann ein Verdächtiger maximal 48 Stunden festgehalten werden. Warum braucht man dann in Großbritannien 42 Tage, also sechs Wochen, um jemanden festzuhalten, bevor er angeklagt wird? Selbst wer das britische Justizsystem mit dem europäischen nicht vergleichen mag, muss diese Diskrepanz sehen und fragen, wie es um unser Bekenntnis zur Rechtsstaatlichkeit in schweren Zeiten bestellt ist." (31.03.2008)

Correio da Manhã - Portugal

Die portugiesische Kirche mischt sich ein

Der Sprecher der portugiesischen Bischofskonferenz hat die Regierung scharf kritisiert, vor allem wegen der Legalisierung der Abtreibung im Jahr 2007. Carlos Abreu Amorim kommentiert: "Erzbischof Carlos Azevedo hat harsche politische Erklärungen abgegeben. Es handelt sich nicht nur um die üblichen Forderungen nach öffentlichen Mitteln für kirchliche Aktivitäten. Er geht viel weiter und mischt sich in die politischen Auseinandersetzungen ein, indem er klar Position gegen die Regierung bezieht... Das ist ein Strategiewechsel. Viele Jahre hat sich die nationale Kirche von der Politik fern gehalten, jetzt maßt sie sich wieder die Rolle eines Akteurs an. Als Jurist bedaure ich das. Bei den Wahlen in Spanien hat der Kandidat der Rechten, Mariano Rajoy, auf die radikalen Positionen der spanischen Kirche gesetzt. Viele Beobachter meinen, dies sei einer der Hauptgründe für seine Niederlage gewesen." (31.03.2008)

WIRTSCHAFT

Les Echos - Frankreich

Berlusconi nutzt Alitalia als Wahlkampfthema

Der rechtsgerichtete italienische Politiker Silvio Berlusconi hat den Versuch von Air France-KLM, Alitalia zu übernehmen, kritisiert. Marie-Laure Cittanova meint, Berlusconi habe so die Bruchstellen in der zurückgetretenen Regierung offen gelegt. "Walter Veltroni, der Kandidat der Linken, war dadurch zu einem schwierigen Manöver gezwungen. Der Bürgermeister von Rom hatte sich erst hinter die alte Regierung gestellt. Dann versuchte er, seine Beziehungen zu der Mannschaft, die so enttäuscht hat, herunterzuspielen. Nach dem Angriff Berlusconis musste er sich aufs Neue solidarisch zeigen... Was erhofft sich der 'Cavaliere' von diesem Manöver? Vermutlich denkt er, es sei gut, möglichst jede Mitte-Links-Initiative zu verhindern, vor allem weil er dabei gleichzeitig seiner Wählerschaft im Norden schmeicheln kann. Doch riskiert er nebenbei seine Glaubwürdigkeit, sofern es ihm nicht gelingt, eine Alternative zu dem französisch-niederländischen Unternehmen aus dem Hut zu ziehen." (31.03.2008)

KULTUR

Hufvudstadsbladet - Finnland

Neues Sprachgesetz in Schweden

Johanna Westman nimmt Bezug auf die Debatte über ein neues Sprachgesetz in Schweden, womit das Schwedische gegenüber dem Englischen geschützt werden soll: "Sprachen verändern sich, das ist eine Tatsache, die nicht unbedingt negativ ist... Das Finnlandschwedische [gesprochen von der schwedischen Minderheit in Finnland] ist ständig dem finnischem Einfluss ausgesetzt, gleichzeitig werden Finnlandschweden in Schweden oft für ihr gutes und gepflegtes Schwedisch gelobt. Das erklärt sich damit, dass das sprachliche Bewusstsein in Finnland auf vergleichsweise hohem Niveau liegt. Das könnte wiederum an der Zweisprachigkeit liegen, in der wir uns täglich bewegen." (31.03.2008)

Postimees - Estland

Ein Plädoyer für Literatur als Unterrichtsfach

Der estnische Schriftsteller Jaan Kaus fordert, bei neuen Rahmenplänen für den Schulunterricht der Literatur einen wichtigen Stellenwert einzuräumen: "Literatur als Schulfach ist aus formalen wie inhaltlichen Gründen wichtig. Der formale Aspekt ist der Einfluss der Literatur auf den Sprachgebrauch der Menschen, denn Lesen vergrößert die Ausdrucksfähigkeit. Man könnte sogar sagen, dass Literatur zu den wichtigsten geistigen Quellen gehört. Je weniger Menschen ihre Sprache gebrauchen können, desto ärmer wird die Welt und desto weniger können sie sich ausdrücken und mitteilen. Der inhaltliche Aspekt hat mit den Beziehungen zur Umwelt zu tun. Hier unterscheidet sich die Literatur deutlich von der Mathematik. Ich schätze deren Bedeutung zur Förderung des logischen und räumlichen Denkens hoch ein, aber ich habe noch nie eine Quadratwurzel aus Sieben auf der Straße getroffen." (31.03.2008)

Berliner Zeitung - Deutschland

Der Ostseeraum als Mittelpunkt Europas

"Die Ostseeregion läuft dem Mittelmeerraum den Rang ab", schreibt Jan Brachmann anlässlich des Helsinkifestivals "Helsinkiss" in Berlin. "Alt-Europa japst nach Luft. Der letzte Schnappatmer, getan von Nicolas Sarkozy, hieß 'Mittelmeerunion'. Aber vom Mittelmeerraum - mit Ausnahme von Katalonien und der Provence - gehen kaum noch wirtschaftliche oder intellektuelle Impulse aus. Allenfalls kulinarische. Selbst im Tourismus zieht es die Leute mit dem Klimawandel mehr und mehr in den Norden... Der geografische Mittelpunkt des Kontinents ist bei Vilnius, nicht weit von der Ostsee also, zu finden, auch wenn der lateinische Westen diese Region noch immer am Rand sieht... Und wenn man einmal kalt geräucherten Rentierschinken oder Walderdbeerkonfitüre gegessen und dazu noch Sekt aus Tannenzapfen getrunken hat (die Köstlichkeit ist alkoholfrei und nur in 12.000 Flaschen pro Jahr zu haben), hält man es für wahrscheinlich, dass der Ostseeraum auch kulinarisch dem Mittelmeer bald den Rang abläuft." (31.03.2008)

Corriere della Sera - Italien

Bekommt Mailand die Expo 2015?

Das Internationale Ausstellungsbüro (BIE) wird heute darüber entscheiden, ob die Weltausstellung 2015 in Mailand oder Izmir stattfinden wird. Sergio Romano fragt, welche Chancen die norditalienische Stadt hat. "Die Organisation einer Ausstellung stürzt eine Stadt oft in künstliche Euphorie, gefolgt von einer Phase höchster Erschöpfung... Aber es gibt Momente, in denen der kollektive Enthusiasmus oder die Bündelung aller Kräfte auf ein gemeinsames Ziel der Stimmung einer Stadt und ihrer Zukunft dienlich sind... In den vergangenen 15 Jahren hat Mailand eine neue Messe ins Leben gerufen, die Scala und das Bicocca-Viertel restauriert, es besitzt ein paar mehr Theater, hat sein U-Bahnnetz erweitert sowie Parkhäuser und Müllverbrennungsanlagen gebaut. Aber im Vergleich mit Barcelona, Lyon, Hamburg, Rotterdam oder Glasgow hat man den Eindruck, dass Mailand, die dynamischste Stadt Italiens, den europäischen Konkurrenten hinterher trottet." (31.03.2008)

LOKALE FARBEN

Klassa - Bulgarien

Die Stunde des bulgarischen Käses

Diana Josifowa betrachtet den zeitweisen Exportstopp für dioxinbelasteten italienischen Mozzarella als eine Nische, die die Bulgaren besetzen sollten. "Die bulgarischen Milcherzeuger sollten sich die Situation zunutze machen. Schluss mit dem Ruf nach Subventionen und dem demonstrativen Ausschütten von Milchseen! Es ist an der Zeit, dass Europa erfährt, wie gut bulgarischer Käse in Salzlake und auch der Frischkäse schmecken. Schluss mit den Reibereien zwischen den zwei Verbänden der Milcherzeuger. Sie sollten gemeinsam eine aggressive Kampagne starten, die davon überzeugt, dass sich der bulgarische Käse weder vor italienischem Mozzarella noch vor griechischem Feta verstecken muss. Die Bulgaren haben dafür genau einen Monat Zeit, denn so lange soll es dauern, bis der alte Qualitätsstandard beim Mozzarella wieder erreicht ist. Jetzt ist der Moment für den Import von 12.000 Superbüffeln aus Indien!" (31.03.2008)

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