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Večer - Slowenien | Mittwoch, 19. September 2012

US-Entschuldigung würde Muslime besänftigen

Die Proteste in der islamischen Welt gegen den Mohammed-Film aus den USA halten an. Am Dienstag wurden mindestens zehn Afghanen und Ausländer bei einem Selbstmordattentat in Kabul getötet. Die konservative Tageszeitung Večer fordert von den USA eine Entschuldigung gegenüber den Muslimen: "Der Film ist in erster Linie ein schändlicher Missbrauch jeglicher Grundrechte und ein weiterer Beweis für die schon tausendmal bestätigte These, dass absolute Freiheit zu nichts anderem führt als der Tyrannei von Dummköpfen und Ganoven. ... Doch können solche nach Aufmerksamkeit heischenden Geschäftemacher gestoppt werden? Natürlich. ... Es würde vielleicht schon reichen, wenn jemand im Westen ein Gerichtsverfahren gegen die Macher in Gang bringen würde. ... Auch weniger wäre genug. Von US-Präsident Obama, der eine Verbesserung der Beziehungen zur muslimischen Welt angekündigt hat, haben iranische Vertreter eine Entschuldigung gefordert. Doch weil die Aufforderung aus dem Iran kam, wird daraus wohl nichts - obwohl ein einzelner Satz Hass und Morden Einhalt gebieten könnte und ein großer Beitrag zur Anerkennung Andersdenkender wäre."

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