Gândul - Rumänien | Dienstag, 20. November 2007
Kein Geld für Tafeln und Mikroskope
Melania Mandas Vergu kommentiert die Kürzungen im rumänischen Bildungsetat: "Elf Monate lang sind wir fast taub geworden von den Lobeshymnen, die auf das Kabinett Tariceanu gesungen wurden, diese Wohltäter der rumänischen Schulen. Keine Rede, in der nicht erwähnt wurde, dass zum ersten Mal in der Geschichte nach 1989 ausreichend Geld für Bildung bereitgestellt wurde, ja sogar etwas mehr. Aber mit der gestrigen Regierungssitzung wurde jede Hoffnung auf konsequentes Handeln der Politiker zunichte gemacht: der Bildung wurden auf einen Schlag 130 Millionen Euro gestrichen... Von der Summe, die den Schulen gestern gestohlen wurde, waren 100 Millionen Euro für didaktisches Material vorgesehen. Das heißt konkret, jede Schule hätte eine neue Tafel anschaffen können, Spinde für Sportsachen, Kartenmaterial, Chemie- und Physikausstattung, Mikroskope, CDs oder andere Dinge, die gebraucht werden. Aber diese Kleinigkeiten - die in anderen europäischen Ländern die Qualität des Unterrichts ausmachen - werden bei uns als Dummheiten abgetan, als Luxus."
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