Hospodářské noviny - Tschechien | Mittwoch, 25. Februar 2009
Mittel- und Osteuropa nicht über einen Kamm scheren
Die tschechische Nationalbank hat westliche Medien beschuldigt, sie würden mit einer undifferenzierten Berichterstattung Investoren von Mittel-Osteuropa abschrecken. Das Wirtschaftblatt Hospodářské noviny gibt den Bankern Recht: "Tschechien hat fast keine Kredite in fremden Währungen gewährt ... die Banken sind nicht abhängig von Krediten auf dem Bankenmarkt. Die Slowakei und Slowenien werden in gewisser Weise durch den Euro geschützt ... Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien sind bedrohte Länder ... Litauen, Estland und Lettland: dort übersteigen die Kredite dramatisch die Bankeinlagen. ... Die Investoren können so schwerlich Mittel- und Osteuropa in einen Topf werfen."
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