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De Volkskrant - Niederlande | Donnerstag, 12. November 2009

Obamas Nahostpolitik in der Klemme

Beim Besuch des israelischen Premiers Bejamin Netanyahu in dieser Woche in Washington gab es keine lachenden Gesichter, stellt die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant fest. Die Bemühungen von US-Präsident Barack Obama, den Friedensprozess im Nahen Osten zu beleben, seien vorerst misslungen: "Es ist zweifelhaft, ob eine erzwungene Friedensregelung weiter kommt als über den Zeichentisch hinaus, auf dem sie entworfen wurde. Und bei diplomatischer Passivität ist die Gefahr zu groß, dass die Instabilität im Mittleren Osten weiter gefördert wird. Es bleibt nichts anderes übrig, als weiter die Kampfhähne zu bearbeiten, mit noch attraktiverem Zuckerbrot und noch härterer Peitsche. Und wenn es dabei nützlich erscheint, muss man einen sehr umstrittenen Politiker wie den israelischen Außenminister [Avigdor] Lieberman offiziell empfangen. Dann kann man schwer daran festhalten, Kontakte mit einer abstoßenden, aber nun einmal unübersehbaren Bewegung wie der Hamas auszuschließen."

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