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Gazet van Antwerpen - Belgien | Mittwoch, 6. September 2006

Der europäische Übersetzungswahnsinn

Der Europaparlamentarier Alexander Stubb hat diese Woche einen Bericht über die Ausgaben für Übersetzungen im Europaparlament vorgelegt. Paul Geudens findet, dass dieser Bericht "einmal mehr zeigt, wieviel Geld die EU verschwendet. 2003 hat Europa eine Milliarde Euro für Übersetzungen ausgegeben... Das ist bei einer Institution, die 20 offizielle Sprachen führt, nicht überraschend. Kulturelle Vielfalt kostet Geld. Englisch als europäische Arbeitssprache wäre zwar viel effektiver und würde sparen helfen. Aber will man das? Offensichtlich nicht. Die von dem Bericht aufgedeckte Verschwendung ist nicht so sehr der Vielsprachigkeit in der EU geschuldet, sondern vielmehr der Nonchalance der Mandatsträger und Beamten. Denn mehr als 25 Millionen Euro wurden 2003 für Buchungen von Übersetzern ausgegeben, die dann nicht gebraucht wurden. Gut bezahlte Übersetzer hatten schließlich stunden- oder gar tagelang nichts zu tun."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 7. September 2006

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