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Diena - Lettland | Mittwoch, 13. September 2006

Höhere Mindestlöhne für Lettland

Die lettische Regierung hat beschlossen, die Mindestlöhne von derzeit 130 auf 170 Euro im Monat anzuheben. Peteris Strautins findet das sinnvoll und hält Kritik, dies könne die Rekordinflation weiter anheizen, für unbegründet. "Der Kampf gegen die Inflation darf nicht auf dem Rücken der Mindestlohn-Empfänger ausgetragen werden – das wäre hartherzig und unproduktiv. Der lettische Durchschnittslohn liegt bei rund 430 Euro im Monat, und damit beträgt der Mindestlohn nur 40 Prozent davon. Ein viel größeres Risiko könnte dagegen sein, dass durch die Anhebung der Mindestlöhne weniger produktive Menschen vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden, was die Arbeitslosigkeit erhöht. Allerdings zeigt auch hier der Blick in andere Länder, dass bei einem Mindestlohn auf diesem Niveau kaum ein Risiko besteht."

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