Berlingske - Dänemark | Mittwoch, 22. Februar 2012
City-Maut für Kopenhagen war Schnapsidee
Dänemarks Mitte-Links-Regierung wird keine City-Maut in Kopenhagen einführen, wie am Dienstag nach koalitionsinternen Streitigkeiten bekannt wurde. Die konservative Tageszeitung Berlingske freut sich über den Bruch dieses Wahlversprechens: "Bei einer City-Maut geht es vor allem darum, zusätzliches Geld einzunehmen. ... Allerdings ist es auch dringend, die Zahl der Autos in der Kopenhagener Innenstadt zu verringern. Unglücklicherweise haben vor allem die Sozialisten die zusätzlichen Einnahmen mit Verkehrslösungen verbunden, die sie für absolut genial halten [etwa billigere Tickets im Nahverkehr]. Der Fehler des linken Flügels ist das Beharren auf der Überzeugung, dass das Auto ein Luxusprodukt für 'die Reichen' sei. Tatsächlich aber ist das Auto für viele Menschen aufgrund ihres Wohnorts, der Familienverhältnisse, des Arbeitsplatzes oder für den Einkauf schlicht und ergreifend eine Notwendigkeit."
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